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Faroogh Gezelayagh

Ein Mann und seine Farb Koch Töpfe

Die eigenartigen Verquickungen des Lebens, die einen Mann von der Kochkunst zur Malkunst gelangen ließ und welche Philosophie dahinter steht. Bilder entstehen aus dem Bauch heraus – oftmals in nur wenigen Tagen, wenn man die Nächte hinzu nimmt . Das Leben ist die Arbeit. Und wenn die Arbeit das Leben erfüllt, ausfüllt, dann ist Beruf Berufung und Arbeit das Lebenswerk, das man sich schafft- jeder auf seine eigene Weise. Er arbeitet, ist selbständig und hat eine wundervolle Aufgabe.
Tagsüber arbeitet Faroogh Gezelayagh mit Gewürzen, aus denen er täglich neue Kompositionen hervorbringen kann. “Lassen Sie sich verzaubern und seien Sie mein Gast”, so lautet die Devise im Restaurant “Safran” oder bei Ihnen zu Hause (Party Service), wenn Faroogh seine Gäste mit Fantasie und internationalen sowie persischen Spezialitäten verwöhnt.
Abends kann er mit Farben ausdrücken, was ihn bewegt und beschäftigt. Nicht selten nähern sich Kunst und Handwerk an. Er hat kein Kunststudium, aber er studiert seit 44 Jahren. Und . . . solange er lebt, studiert er weiter:
“Jeder Tag hat etwas zu Leben. Man kann daraus lernen! Meine Universität ist die Gesellschaft, die Straße, die Gasse und damit bin ich total zufrieden.
Seit 1986 darf ich in Deutschland Gast sein, seit über 10 Jahren erlebe ich ausschließlich grüne und graue Räume, die nur sehr selten Farbtupfer hervorbringen! Dankbar, weil mich diese Natur zum Malen gebracht hat. Die Sonne, die hier nur selten aus der Wolkendecke herausbricht, scheint in meinem Herzen. Meine Bilder sind ein Teil von mir, meine Kochkompositionen
ein Stück Lebenserfahrung.”
Faroogh Gezelayagh ist in Schirawan im Iran geboren. Seine Kindheit verbrachte er mit sieben Geschwistern in einem wunderschönen Garten, den er selbst liebevoll ” Das ganze Leben” nennt. “Das Leben tobte dort in allen Formen. Es gab sehr schöne Frühlinge, phantastische Sommer, laue Herbstnächte und harte Winter. Für ein Kind im Entdeckungsalter das wundervollste Fleckchen Erde.” Im Alter von 18 Jahren erlebte er eine rebellische Natur in sich und ging als Student in die USA. Lernte dort wertvolle Freunde kennen und das Land, dass das der unbegrenzten Möglichkeiten zu sein schien. “In diesem Land habe ich gelebt, studiert, geheiratet, geschieden, gearbeitet, gejobt, in der Politik gewirkt, mich selbständig gemacht und alles wieder aufgegeben.”

Als politisch Interessierter ist Faroogh Gezelayagh zurück in die Berge des Irans gegangen. Hat sich verschiedenen politischen Organisationen angeschlossen, Flüchtlingen in ihrer Not geholfen und eine Schule aufgebaut, um den dort lebenden Kindern Bildung zu ermöglichen. “Nach zwei Jahren konnte ich dem politischen Druck, der dort damals herrschte nicht mehr standhalten und mußte, um nicht in totalen Konflikt mit meinen Gefühlen zu kommen, das Land verlassen.”Faroogh kam 1986 nach Deutschland. “Ich habe wieder gearbeitet, geheiratet, geschieden, mich selbständig gemacht und das Leben gelebt.”
Durch die Trennung von seiner damaligen Lebensgefährtin, mit Gefühlen des Schmerzes und der Depression im Bauch, griff Faroogh erstmalig 1990 zu Papier und Stift und fertigte Skizzen an, die er bis zu diesem Zeitpunkt zu vollenden nie geglaubt hätte.
“Ja, und an diesem Abend, das war, glaube ich, der 26. Juli 1990, habe ich das rste mal den Körper einer Frau skizziert. Ich war schockiert. Das war wahnsinnig. Etwas, was ich bisher nie gemacht hatte, war plötzlich ganz stark in mir. Natürlich habe ich den Körper der Frau gemalt, die ich seit Monaten vermisste. Ich hatte etwas zum Lieben gefunden, was ich in meiner Nähe nicht haben durfte. Diese Erfahrung im Juli 1990 war für mich ein völliger Neuanfang. Danach habe ich ganz intensiv fast jeden Tag gezeichnet, gemalt, kreiert, etwas ausgedrückt!”
In den folgenden Jahren vollendete Faroogh an die 140 Originale, die mittlerweile als Poster Edition und Postkarten im Handel erhältlich sind. Diese farbintensiven Bilder versprühen die Liebe des Künstlers, die er in seinem bisherigen Leben mit all seinen Höhen und Tiefen erfahren hat . “Wenn man malt, malt man über das Leben.” Viele seiner Bilder befinden sich zur Zeit in Ausstellungen, in der Treppengalerie , Milchstraße 32, Oldenburg, und im Restaurant “Safran”, Mottenstraße 19, Oldenburg.

Im letzten Jahr entwarf Faroogh Gezelayagh eine eigene Schmuckcreation “Let‘s talk”. Neben einer Fußkette, einer Halskette, einem Ohrstecker, einer Kravattennadel und einem Ring gibt es jetzt auch einen motivgeteilten Ehe- bzw. Freundschaftsring. Alle Schmuckstücke sind in Gold, Silber und Platin erhältlich.
Galerie & Goldschmiede D‘Dor, Herbartgang, Oldenburg, stellt die Schmuckcreationen “Let‚s talk” aus.
Mieten Sie Bilder für Ihr Büro, Ihre Praxis oder Ihr Haus.
In der kleinen Oldenburger Galerie „Treppengalerie & Edition Treppen“ sind ausschließlich Werke des Malers Faroogh Gezelayagh ausgestellt. Die meisten Motive werden seit Jahren als Postkarten und Poster verkauft. Mittlerweile haben die originellen und farbenfrohen Bilder einen hohen Bekanntheitsgrad erreicht.
Faroogh‘s Bilder fallen durch ihr breites Farbspektrum auf. Er liebt die Abstufungen von der hellsten Zitronenfarbe bis zum dunklen Orangenrot. Seine Farben erhalten somit einen Eigenwert – sie drücken Stimmungen und Gefühle ,aber auch Sehnsüchte nach einem Licht aus, das in unserer nördlichen Region selten bestimmend ist. Sonnenblumen, Herzen, Musikinstrumente oder Fische stehen symbolisch für die Beziehungen der Menschen. Die in lasierenden Acryl- und Aquarellfarben gemalten Bilder sind wie Farbenmusik, die Ihre Räume verschönern.

Mieten Sie diese Bilder und nutzen Sie die Möglichkeit, die Originale immer wieder durch andere Bilder auszutauschen. Die Bilder haben je nach Größe einen monatlichen Mietpreis von 6,- bis 15,- Euro. Kosten für die Anlieferung/Montage werden seperat berechnet. Gestalten Sie Ihre Räume voller Abwechslung und Leben!
Treppengalerie & Edition Treppen, Faroogh Gezelayagh, Milchstraße 32,
26123 Oldenburg, Tel:/fax: 0441-86042, faroogh@faroogh.com, www.faroogh.com

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