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Heilig heilende Orte im Oldenburger Land
Geomantisches aus der Region
von Elke Lopes
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Heilig-Heilend - dieselbe Sprachwurzel? Als ich meine Geomantieausbildung anfing, begeisterte mich die Bemerkung eines der sich vorstellenden Dozenten: Er kenne einen Heilpraktiker, der seine Klienten zum Kölner Dom schicke und ihnen empfiehlt, sich an eine bestimmte Säule zu stellen zwecks Heilung.
Ein heiliger Raum hat meßbar und spürbar andere Ortsqualitäten als ein profaner Raum. Es gibt drei Qualitäten, die man in unterschiedliche Bovis-Einheiten trennt. Die erste tut unserer physischen Gesundheit gut, die zweite unserer ätherisch energetischen Schicht und die dritte ist, die unser Seelenverlangen erfüllt.
Vom Bremer Dom gibt es die Sage, daß dort vor Jahrhunderten Spontanheilungen möglich waren. Was geschieht da?
Wir haben Erfahrungen in der Huntloser Kirche St. Briccius gemacht, die uns den Glauben an Heilung an heiligen Orten wiedergaben: Geht man langsam durch die Eingangstür, so erlebt man sie wie ein Tor in ein anderes Raumgefühl. Dort steht man nun in dem ersten Kupppelraum dieser 3-fach gegliederten Kuppelbaus. Hier finden wir alle drei Bovis-Raumqualitäten nacheinander. Unter der ersten Kuppel sind es 8000 Bovis - die Qualität, die unsere Zellen auf 27 Megahertz erhöht. Was heißt das? Unsere Zellen bekommen die gesunde Spannung, die alle krankmachenden Muster „hinaustransformiert“. Das macht uns gegen Fremdeinwirkungen immun von Viren und Bakterien bis hin zum „bösen Blick“.
In manchen Kirchen gibt es „Schlupfsteine“. Wer da hindurchschlüpft, so die Sage, läßt seine Krankheit im Stein hängen. Tatsächlich können in solchen Steinen oder in Torbögen Fremdeinwirkungen und Krankheitsmiasmen abgestreift werden, die dann außen vor bleiben. Alte Templerkapellen schützen so ihren inneren, heiligen Raum. Tempelanlagen mit Treppen, Säulen und leeren Kammern neben den Eingangstreppen haben die gleiche Wirkung. Wir kennen das Phänomen aus der Microwellentechnik. Vagabundierende Kriechströme werden mit einem simplen Gerät ausgeschaltet, die die gleichen Anordnungen haben wie die Tempeleingangstreppen. Rechts und links ein hohler Raum verbunden mit einem Steg der wiederum Querstreben aufgelötet hat. Das ist alles - das Geheimnis der Form und ihrer Bildekräfte!!! Mit diesem simplen Gerät streicht man über die Geräte und die Störungen sind behoben.
Vorchristliche Kultstätten beziehen die Natur mit ein. Da sind es evtl. ein oder mehrere Baumpärchen, die die Aura rein- und abstreichen. So haben wir es erlebt am Jedutenhügel in der Wesermarsch. Jeder Baum auf dem spiraligen Weg streift eine andere Schicht der Aura frei bis man oben angekommen bereit ist, sich mit der tanzenden Göttin zu vereinen.
In einer kleinen Kapelle St. Wendelin bei Aalen sind es die Wassergeister selbst, die diese Arbeit tun. Sie überschütten immer noch wie in vorchristlicher Zeit die Besucher mit ätherischem Wasser. Die Lilie ist ihr Symbol der Reinheit.
Franz von Asissi schlief in seinem Felsenkloster La Verna direkt neben einer Pranadusche, einem Einstrahlpunkt, der jede Dusche überflüssig machte.
Die drei Kuppelräume der Huntloser Kirche sind mit zwei optisch unterschiedlichen und auch unterschiedlich wirkenden Bögen voneinander getrennt. Bögen haben nicht nur wegen ihrer oben beschriebenen Kantenstrahlung eine besondere Wirkung: Sie trennen Welten. Nähert man sich langsam dem ersten Bogen, gibt es da einen Punkt, an dem etwas Besonderes passiert. Unsere Aura, die Schicht der mentalen Glaubensmuster wird zutiefst erschüttert. Damit fallen alle unsere Vorstellungen in sich zusammen. So können wir nicht nur frei von allen Alltagssorgen, sondern auch frei von allen vorgefaßten Meinungen, offen für Neues den zweiten Raum betreten. In dessen Mitte wartet eine weitere Besonderheit auf den Besucher, die der ätherisch-energetischen Schicht unserer Aura entspricht. Hier steht so etwas wie eine Himmelsleiter, eine Seelendusche. Wie der Name schon sagt, wird hier unsere emotional- energetische Schicht nach der vorhergegangenen Erschütterung restlos gereinigt und mit einer Qualität aufgeladen, die man selig nennen kann, hart an der Grenze zur Euphorien. Somit werden emotionale Defizite aufgefüllt. Wer genau hinsieht, kann die lichten Wesen sehen, die diese Arbeit vollbringen. So aufgeladen und frei von allen Belastungen erfahren wir vor dem zweiten Tor in den dritten Raum ein seliges Erschauern in Vorahnung auf die Erlebniswelt des dritten Kuppelraum, dem Altarraum.
Dieser Raum hält für jeden, der offen ist, eine Erkenntnis bereit entsprechend der Entwicklung der Menschheit und der Veränderungen der Erde selbst. Solche Orte sind Ausdruck der Erden- oder Weltenseele selbst. Sie scheinen die Entwicklung der Menschheit mitzumachen bzw. wir mit ihnen und der Anima mundi. Als eine aus unserer Gruppe dort stand, war für alle sichtbar, daß auf einer höheren Ebene der gesamte Raum heller wurde.
In solcher Aufbereitung und solch behütetem Raum sind Heilungen heute noch möglich.
Wir haben Orte im Oldenburger Land erlebt, die tiefe Schichten in allen Teilnehmern unserer Gruppe auf die gleiche Art berührten: Mann-Frau-Problematik/ vital-energetische Blockaden aus der Kindheit bewußt machten/ meine Rückenschmerzen - 5-jährig - habe ich im Taubertal verloren auf einer geomantischen Pilgerreise durch alte Templerkapellen.
An hl. Orten gibt es immer mindestens eine besondere Stelle, oft gerade so groß daß ein paar Füße hineinpassen. Das ist die Stelle, die es in sich hat. So etwas finden wir z.B. an der 3. Säule im Bremer Dom auf der nördlichen Seite. Wenn man sich lange genug an diese Säule lehnt, strömt Lebenskraft pur durch jede Zelle unseres Körpers. Wir stehen mitten in einer energetischen Säule oder stehenden Welle, die Defizite im Körper über den Ätherkörper auffüllt. Das fördert den Stoffwechsel. Mithilfe der übernächsten Säule werden auf der ätherischen Ebene Defizite mit „homöopathischer Dosierung“ im Nervensystem aufgefüllt. Das Nervensystem wird dann krank, wenn wir die hier gespeicherten Programme leben und deshalb das Seelische zu kurz kommt.
Kommt zu den Heilqualitäten noch eine besondere Ortsintelligenz hinzu, dann können z.B. über die Traumebene ganze Muster erkannt und erschüttert werden. Jeder Ort als Ausdruck der Weltenseele ist in der Lage, mit uns in Kommunikation zu treten.
Warum haben unsere Vorfahren die Welt als Yggdrasil, als Weltenbaum gesehen. Über das Bild des Baumes sind die ätherisch, geistigen Zusammenhänge am besten zu verstehen. Ein Baum hat einzelne Blüten, Blätter, Äste, Zweige und Ebenen. Jedes Teil davon kann einzeln gesehen werden und doch ist jedes Ausdruck des ganzen Baumes. So hat sich mir Gott Pan gezeigt: jeder kleine Faun ist ein Gedanke des großen Pan selbst. Er kann uns in jedem Wald begegnen, denn er ist eins mit jedem Wald. dieser Erde - so wie jeder Hl. Ort eins ist mit der höheren Intelligenz der Erdenseele. Da wir anscheinend mit ihr, der Erde selbst einen Entwicklungssprung durchmachen, ist die neue, sich wandelnde Erde daran interessiert, unsere Muster zu erschüttern, damit wir die Vergangenheit hinter uns lassen können. Auch die Erde selbst hat noch ein Karma durchzumachen. Auch sie entwickelt sich weiter, jedoch auf einer immens höheren Ebene als wir. So geschieht Heilung. Durch unsere alten Muster blockieren wir stellenweise das Fließen unserer Lebenskraft. Ein Meister sagte einmal: Dort wo du krank bist, fließt nicht mehr die universelle, göttliche Lebenskraft. Löst man Mithilfe z.B. Heiliger Orte über Einlassen und Erkennen Blockaden, fließt die Lebenskraft und der Körper kann sich erholen.
Es gibt Orte mit einer starken Ortsenergie der Vergebungskraft - im Umkreis der Schweier Kirche z.B. Hier können wir emotionale Traumas erkennen, loslassen und Lösungen finden. Es gibt Orte wie der Schmalenflether Jedutenhügel, der unser Ungleichgewicht zwischen Extremen erschüttert. Das kann sich äußern in Überaktivität oder Passivität, in Gefühlsüberschwang oder Gefühlskälte und in Vorurteilen, die eine gesunde Beziehung behindern, u.a. An allen Steingräbern finden wir Himmelsleitern, die ursprünglich für die verstorbenen Seelen gedacht waren. Auch als Lebendiger können wir an solch begnadeter Stelle unseren Seelenmüll loswerden. Täglich laufen wir evtl. durch solche Einstrahlpunkte ohne es zu merken. Die Aufmerksamkeit auf solche Kostbarkeiten können wir jedoch wieder lernen.
Am Bohlenweg im Wittemoor rieselte die Ortsenergie meine Wirbelsäule herunter. Die erhöhte Aufmerksamkeit und die Bewußtheit dieses Ortes machten mir die frühkindlichen Glaubensmuster und Blockaden bewußt, die mit den einzelnen Wirbeln zusammenhängen. Das versetzt mich in die Lage, bewußt gegen die Programmierung anzugehen.
Es ist immer wieder spannend, was Orte in uns bewegen, welche Prozesse sie ingang setzen. Was ist möglich, wenn wir bewußt mit unseren Themen zu solchen Orten gehen. Es kostet nichts - nur Zeit.
Früher durften Heilige Räume nur von Priestern und Eingeweihten betreten werden. Für andere hätte der Raum angeblich tödliche Folgen gehabt. Heute kann jeder jeden Ort besuchen. Was hat sich da geändert? Die Priester früherer Zeiten waren angehalten, sich langsam solchen Orten zu nähern und so ihr Energieniveau dem des Ortes anzupassen.
Bis zum Mittelalter war der Mensch unbewußt noch viel mehr integraler Bestandteil aller Szenerien. Mit der Aufklärung änderte sich die Sicht der Menschen. Die Perspektive auf den Bildern von damals zeigen es. Es gab keine Perspektive auf den Bildern. Auf solchen Bildern nimmt man den gesamten Raum wahr und damit das Mysterium des Raumes. Mit der Perspektive nach dem Mittelalter bekamen die Menschen einen anderen Blick ins Dasein. Wir fokussieren. Wir trennen das Objekt das gesehen wir aus dem Raum heraus. Wir selektieren im Sehen. So sind wir nicht mehr in der Lage, das Mysterium eines heiligen Raumes wahrzunehmen. Wir sind getrennt von ihm - deshalb schadet er uns auch nicht mehr, weil wir ihn eigentlich gar nicht bemerken. Wir können wieder umlernen!! Es lohnt sich!!
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