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Erstes Bowtech®-Seminar in Oldenburg

Erfahrungsbericht von Silvia Schindler

Staunend beobachten die Teilnehmer des Vorführabends wie eine Frau mit Armbeschwerden ihren Arm nach einer kurzen Bowtech-Behandlung bis über den Kopf führen kann. Noch vor 15 Minuten war sie aufgrund ihrer Beschwerden nur in der Lage gewesen, ihn seitlich auszustrecken. Bowtech-Dozent Andrew Zoppos aus Australien lächelt, zuckt mit den Schultern und meint „Das ist Bowtech.“
Eine andere Teilnehmerin leidet unter entzündeten Atemwegen mit extremen Schluckbeschwerden. Nach der Behandlung sind die Schluckbeschwerden verschwunden. Bei ihrem Mann sind durch eine langfristige Fehlhaltung beim Autofahren starke Schulter- und Nackenverspannungen eingetreten. Auch er erlebt nach einer kurzen Probebehandlung seinen Körper wie neu und spürt eine sofortige Erleichterung. Eine andere Interessentin klagt über Kopfschmerzen, die sich nach der Behandlung durch Andrew Zoppos auflösen. Ein Mann mit einem Bandscheibenvorfall erfährt eine Neuorientierung an seinem Körper, die direkt nach der Behandlung einsetzt. Er berichtet erstaunt, dass sich sein Körper anders anfühlt und sich die langjährigen Beschwerden spürbar verändert haben.
Australiens Bowtech Seniordozent Herr Zoppos weist darauf hin, dass durch die Bowen Behandlung nur einige wenige, sanfte und nicht eingreifende Impulse gesetzt werden, die den Körper aktiv zur Selbstheilung anregen.
„Your body does the work.“ Dein Körper macht die ganze Arbeit.

Tom Bowen hat dieses System einer Muskel- und Bindegewebstechnik in Geelong, Victoria, Australien entwickelt und über Jahrzehnte praktiziert. Er beauftragte das Ehepaar Oswald und Elaine Rentsch, seine Arbeit zu dokumentieren und nach seinem Tode zu lehren. 1987 gründete das Ehepaar die Bowen Academy of Australia. Andrew Zoppos wurde als einer der ersten Lehrer ausgebildet und wendet Bowtech seit 14 Jahren mit großem Erfolg an. Er hält Ausbildungsseminare in Australien, Griechenland und nun auch in Deutschland ab. In diesen Seminaren wird aufgrund von Demonstrationen, persönlichem Unterricht und detaillierten Unterlagen ein sofort anwendbares Wissen vermittelt. Die Ausbildung besteht aus vier Teilen und erstreckt sich über ein Jahr, für diejenigen, die selbständig als Bowtech Practitioner arbeiten möchten. Es gibt auch die Möglichkeit nur den Basiskurs zu besuchen, insbesondere für diejenigen, die die Technik ausschließlich in ihrer Familie oder im Freundeskreis anwenden möchten

Die Bowen Technik kann bei Menschen jeden Alters, vom Baby bis zum alten Menschen angewandt werden. Sie ist als ausschließliche Behandlungsmethode sehr erfolgreich ebenso wie als Ergänzung traditioneller medizinischer Heilverfahren. Heilpraktiker, Physiotherapeuten, Ärzte und Angehörige von medizinischen und Pflegeberufen u.a. Zahnärzte, praktische Ärzte (Allgemeinmediziner), Chiropraktiker und auch Krankenschwestern, setzen sie inzwischen als alleinige oder unterstützende Behandlungsmethode ein. Tests im Breiten- und Leistungssport haben gezeigt, dass Athleten eine gleichbleibend höhere Leistung erbringen, wenn sie mit Bowtech behandelt werden.

Bowtech geht davon aus, dass der Körper die angeborene Fähigkeit zur Selbstheilung besitzt und stellt ein körperliches Gleichgewicht her, um diese anzuregen. Der ganze Körper wird angesprochen und seine strukturelle Integrität wieder hergestellt. Durch die Bowen Technik normalisieren sich die Körperenergien. Wo es zu einer Über- oder Unteraktivität der Funktion bestimmter Organe kommt, führt die Technik zu einer harmonisierenden und ausgleichenden Wirkung. Das Lymphsystem wird z.B. angeregt und wirkt durch verstärkte Drainage auf Schwellungen und Stauungen im Gewebe. Durch Bowtech werden funktionsstörende Schlacken und Schadstoffe ausgeschieden und körpereigene Energie- bzw. Schwingungsmuster harmonisiert.

Die Bowen Technik besteht aus einer Reihe genau definierter, präziser Griffe an bestimmten Körperpartien. Die Griffe beschränken sich auf die obere Gewebeschicht, gehen nicht tiefer als bis zur Muskelhaut oberflächlicher Muskeln und erfordern nur einen sanften Druck. Die leicht zu erlernenden Griffe können bei einem großen Spektrum von sport- und arbeitsbedingten Verletzungen sowie zahlreichen anderen Beschwerden, wie u.a. Bronchitis, Stress, Menstruationsproblemen, Asthma, Bettnässen, frozen shoulder. Bowtech ist ganzheitlich und wird dazu verwendet, körperliche, geistige und emotionale Probleme ins Gleichgewicht zu bringen. Da der „ganze“ Mensch angesprochen wird, gibt es praktisch kein Körperteil oder keine Körperfunktion, auf welche Bowtech nicht anspricht.

Vom 28. Februar bis 3. März hatten 14 Teilnehmer die Möglichkeit, die Grundtechniken zu erlernen und diese gleich anzuwenden. In diesen vier Tagen wurde ein besonderes Augenmerk auf die BRM´s (die Basic Relaxation Moves) gelegt, die als Basisbehandlung immer zuerst verwendet werden. Diese Basisbehandlung wird bei jedem Problem zuerst angewandt, da sie bereits 80 bis 90 % der Beschwerde aufgreift. Andrew Zoppos berichtet, dass Vergleichsstatistiken zeigen, dass die meisten Klienten sofort oder innerhalb einer Woche nach der ersten Behandlung auf die Technik ansprechen. Wichtig ist eine zweite Behandlung, um sicherzustellen, dass die Wirkung auch anhält. Nur wenige Klienten mit meist langfristigen und vielschichtigen Problemen benötigen weitere Behandlungen.

In der zweiten Behandlung werden einige Grundgriffe vorbereitend wiederverwandt und danach wird in der Nähe des Problembereichs gearbeitet. So lernten die Teilnehmer weitere Behandlungstechniken für die Schulter, den Atembereich, das Kiefergelenk, den Ellbogen und das Handgelenk, das Knie, die hintere Oberschenkelmuskulatur und einige andere mehr.
Die Technik wird praktisch vermittelt und das theoretische Wissen mit der Hilfe eines Übersetzers nahegebracht. Die Teilnehmer erhalten ein Lehrbuch, mit dessen Hilfe sie das erlernte Wissen immer wieder nachvollziehen können.
Die Teilnehmer dieses ersten Kurses stammten meist aus beruflich verwandten Bereichen. So war eine Heilpraktikerin, Krankenschwestern, eine Yogalehrerin, eine Masseurin und andere dabei wie eine ehemalige Floristin, die am Körper des Menschen nun ganzheitlich arbeiten möchten.
Trotz der Fülle an Wissen und Techniken, die vermittelt wurden, fühlten sich die Teilnehmer bestärkt, die neu erlernten Griffe gleich in ihrem Familien- und Freundeskreis anzuwenden. Sie berichteten von sofortigen Erfolgen und spürbaren Veränderungen bei ihren ersten „Behandlungopfern.“ Die wenigen Griffe vermögen sehr viel zu bewirken, darum weist Seniordozent Andrew Zoppos immer wieder darauf hin, dass die Teilnehmer die Technik so respektieren sollen wie sich selbst. Auch nach 14 Jahren Erfahrung ist er immer wieder überrascht, was diese Technik zu bewirken vermag. Er bestätigt:“ Wir geben dem Körper nur äußere Impule. Der Körper des Menschen besitzt alles, was er braucht, um sich selbst zu heilen. Durch Bowtech entstehen keine Nebenwirkungen, denn der Körper würde sich selbst nie Schaden zufügen.“

Das nächste Bowtech-Ausbildungsseminar findet vom 23. bis 26. Mai in Oldenburg statt. Am 14. Mai findet um 19.00 Uhr ein Vorführabend in der Akademie für nichtärztliche Fachberufe, Hundsmühler Str. 180 statt. Am 15. Mai findet eine Vorführung in Bremen statt, um 19.00 Uhr in der Norddeutschen Massageschule, Am Wall 179.
Anmeldungen sind erbeten.

Koordination von Andrew Zoppos Seminaren:
Silvia Schindler
Tel./Fax: 0441-51551
e-mail: bowtech@gmx.de
Internet: www.bowtech.com
www.bowtech.at

Ehrlich Interessierte erhalten kostenlose Informationen und Probebehandlungen

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