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Andere Wirklichkeiten
Traum, Schamanismus, Traumaufstellung
Ein Seminar mit Antje Moritzen (HP) und Peter Jaruschewski
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Im Schamanismus ist seit jeher bekannt, daß es neben der alltäglichen Wirklichkeit die nichtalltägliche oder schamanische Wirklichkeit gibt. Man könnte dies als esoterische Gedankenspielerei auffassen, aber es gibt handfeste Gründe für eine intensive Beschäftigung mit deren Möglichkeiten.
In der alltäglichen Wirklichkeit bin ich beispielsweise gebunden an die entsprechenden Regeln (Zeit und Raum, Schwerkraft usw.) und hier gibt es auch das Konzept eines von den anderen getrennten Ego. In der schamanischen Welt ebenso wie in der allnächtlichen Traumwelt gelten andere Regeln, hier kann ich fliegen, ich treffe Personen, die schon tot sind, reise in Vergangenheit und Zukunft, spreche mit Tieren usw. Alles „nicht wirklich“? Wenn ich davon ausgehe, daß die „Wirk“lichkeit einer Erfahrung auf der Wirkung basiert, dann steht die schamanische Realitätsebene der alltäglichen in nichts nach, im Gegenteil!
Doch wie finde ich Zugang zu diesen anderen Wirklichkeiten? Sowohl der Schamanismus, als auch z.B. die Aufstellungsarbeit sowie die nächtliche Traumwelt stellen mögliche Schnittstellen zwischen dieser und der anderen Welt dar, wie auch zwischen den unterschiedlichen Bewusstseinsebenen in uns. Die Verdeutlichung der Verbindung einzelner Teile über ein größeres Ganzes, bzw. die "Große Seele" (Hellinger) ist eine der wichtigsten Botschaften des Familienstellens wie auch des Schamanismus. Jeder Teil hat folglich Zugang zu den Informationen aller anderen Teile (holografische Struktur). Mit Hilfe des schamanischen Reisens kann ich Zutritt zur schamanischen Wirklichkeitsebene bekommen und dort z.B. meinen Lehrer, meinen Traumführer oder andere Wesen treffen und befragen. Das Familien- bzw. Systemstellen ist eine weitere Möglichkeit, in unserer alltäglichen Wirklichkeit eine Tür zur anderen aufzutun. Hier werden gleichfalls Grenzen von Zeit und Raum aufgehoben und ich kann in Interaktion mit anderen Systemanteilen treten.
Auch der Traum stellt eine solche Grenzüberschreitung dar, wenn auch meist auf unbewusster Ebene. Durch „Aufstellungen“ von Traumbildern kann ich die Informationen der Traumwirklichkeit leichter für meine alltägliche Wirklichkeit nutzbar machen, seelisch wirklich erfahren und auch integrieren. Durch das Aufstellen der Traumbilder ergeben sich neue, oft überraschende und
stärkende Möglichkeiten, mit Träumen zu arbeiten, die über die klassische Traumdeutung hinausreichen.
Traum, Schamanismus, Systemische Traumaufstellung:
Seminartermine: 18.-20. Oktober‘ 2002 (Raum HB/OL),
24.-26. Januar 2003, Info: 0441/9736162 (Antje Moritzen).
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