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Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

wer hat nicht gerne Urlaub oder Freizeit und möchte richtig entspannen? Jede, jeder so denke ich. Ist es nicht ein wahres Vergnügen, sich mit einem Buch seiner Wahl zurückzuziehen und den Alltag Alltag sein zu lassen. So geht es mir auch immer wieder. Nachdem ich als Jugendlicher Perry Rhodan verschlungen hatte (damals noch als „Groschenheft“ im Handel; heute übrigens immer noch) entwickelte sich bei mir ein starkes Interesse für die Science Fiction Literatur. Auf der Buchhändlerschule in Frankfurt lernte ich durch meine dortigen Lehrer (Herr Stemmler) polnische Autoren, wie Lem, oder russische Autoren, wie die Gebrüder Strugatzki kennen. Zu dieser Zeit gab es in dieser Hinsicht auch einige Verlage, die sich in diesem Genre engagiert haben. Die „phantastische Bibliothek“ und die „Bibliothek des Hauses Usher“ kamen bei Suhrkamp, die „Hobbit-Presse“ bei Klett-Cotta, die „Bibliothek Dracula“ beim Hanser Verlag heraus. Plötzlich war dieser Bereich Teil der Literatur geworden. Eine Anerkennung, die bis heute Bestand hat. Zur Zeit hat der Piper Verlag eine neue Fantasy Abteilung (mit dem Erwerb des Verlags Edition Weitbrecht) geschaffen. Ich habe das Glück eine Lesung mit Monika Felten in der Buchhandlung veranstalten zu können. Am 30. Oktober wird sie hier sein.
Spätestens nachdem ich Tolkien gelesen hatte, war der Bereich der phantastischen Literatur bei mir nicht mehr wegzudenken. „Die Phantasie an die Macht“ war ein Werbeslogan aus den Anfängen dieser Literatur. Aber wer stellt sich nicht gerne Wesen, Landschaften, Geräusche und Gerüche selbst vor, um Teil zu nehmen am Geschehen? Hier ist doch die Phantasie des Individuums gefragt, jeder hat seine eigene! Da macht das Lesen doch wieder Spaß!
Bei uns werden Sie immer eine Abteilung mit dieser Literatur finden. Daran hängt das Herz von Karl-Heinz Plaggenborg.

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