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Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

wenn ich unser Titelfoto von Caterina Auffarth betrachte, erinnere ich mich an Schnee, Frost und Eis. Und damit dann an Schneeballschlachten, Schneeengel machen, Schlitten fahren, rodeln (ja es gibt kleine Berge hier), Schlittschuh laufen und Eiszapfen lutschen. Und nicht zu vergessen eine gewisse Ruhe und Beschaulichkeit, ein Entschleunigen in der Zeit und damit auch ein gutes Stück Gelassenheit. Dann hat man plötzlich Zeit, Verständnis für langsames Gehen und Autofahren. Alles ohne die Hektik in der wir sonst so leicht stecken. Das also kann Winter für uns bedeuten. Wir können froh sein, wenn wir solche Erinnerungen daran haben. Wenn wir auf die letzten Jahre zurückblicken merken wir doch die Veränderung. Wann gab es hier zuletzt richtigen Frost? Wann lag der Schnee hier einmal für 14 Tage? Kann man das dann noch Winter nennen? Wie wirken sich diese Veränderungen auf Flora und Fauna aus? Und letztlich nicht auch für uns Menschen?
Wir können dafür sorgen, daß unsere Kinder diesen „Winter“, solange wir noch einen solchen (wenn er auch noch so kurz ist) haben, kennen lernen und genießen können. Nicht zuletzt, damit sie auch solche Erinnerungen haben wie wir Älteren. Und wir können unser Handeln ändern. Wir müssen unseren Kohlendioxyd Ausstoß verringern, damit wir (alle Menschen) überhaupt eine langfristige Zukunft haben. Anregungen dazu gibt es in der Tagespresse, den Printmedien und dem Internet.

Einen schönen Winter wünscht Ihnen

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