Aktuelles - ältere Ausgaben 2018 und älter


Herbst 2018


Das Oldenburger Sommermärchen

Foto: © Andreas Burmann
Foto: © Andreas Burmann

Vom GLOBE-Team

 

Ende Juni 2018 konnte die Kulturgenossenschaft GLOBE e.G. ihr Sommermärchen mit der Unterzeichnung des Kaufvertrags wahr werden lassen. Jetzt wird aus der Initiative ein gemeinnütziges Kulturunternehmen.

 

Nach mehr als 30-jährigem Leerstand drohte das 1954 für die in Oldenburg stationierten britischen Soldaten gebaute GLOBE zu verfallen. Im Frühjahr 2017 startete eine Initiative zur Sanierung und Erhaltung des denkmalgeschützten Theaters. Sie bildete sich aus einem Quartierstreffen des alten Kasernengeländes in Neu-Donnerschwee. Ein gutes Jahr später gehören der neu gegründeten Kulturgenossenschaft bereits rund 600 Mitglieder an. Kultur ist für alle da und durch die Genossenschaft wird dies gelebt. Ehrenamtliches Engagement steht dabei im Vordergrund.  Die Genossenschaft organisiert sich in verschiedenen Arbeitsgruppen, von Öffentlichkeitsarbeit und Marketing bis hin zur Erstellung eines zukünftigen Nutzungskonzeptes kann hier jeder sein Wissen oder Erfahrung mit einbringen.  Für je 100 Euro können Genossenschaftsanteile erworben werden. Damit gehört den Unterstützerinnen und Unterstützern dann ein kleines Stück GLOBE. Neue Mitglieder sind immer herzlich willkommen.

 

Den ersten Meilenstein erreichte die gemeinnützige Kulturgenossenschaft GLOBE e.G. im Juni 2018 mit dem Kauf des Baudenkmals. Hunderte von Menschen brachten durch den Erwerb von Genossenschaftsanteilen und Spenden innerhalb von einem halben Jahr den vollständigen Kaufpreis auf. Nun steht die umfangreiche Sanierung an, die sowohl den Anforderungen des Denkmalschutzes und dem Erhalt des 50er Jahre-Charmes, als auch den Anforderungen an eine spätere breite Nutzung sensibel Rechnung tragen muss.

Als Teil der Genossenschaft hat jeder Mitbestimmungsrecht. Ideen einbringen und sich vernetzen, organisieren, bauen, backen, diskutieren - alles kann, nichts muss. 

 

Nach dem erfolgreichen Kauf beginnen im Herbst 2018 die Sanierungsarbeiten. Parkplätze müssen geplant und angelegt, nichttragende Wände sollen entfernt oder verändert werden. Das Dach muss erneuert werden, ebenso Türen und Fenster. Dabei bleibt das Gebäude sowohl innerlich als auch äußerlich in seiner Erscheinung und Ausstattung weitgehend erhalten, orientiert an der zukünftigen Nutzung. 

 

Ziel ist es, dass Oldenburg 2020 um eine Kulturinstanz reicher wird. Früher diente das Kino als Unterhaltungsraum für britische Soldaten, nun soll buntes, kulturelles Leben entstehen: Proberäume, Workshops, Festivals, Tanz, Theater uvm.. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Von Vielen, für Viele, mit Vielen – dieser Slogan soll auch im späteren Kulturbetrieb gelebt werden.

 

Das denkmalgeschützte Gebäude öffnet regelmäßig seine Türen für die Öffentlichkeit. Das diesjährige Motto „Entdecken, was uns verbindet“ passt hervorragend zu den Bestrebungen der Kulturgenossenschaft, die historischen Hintergründe des GLOBEs näher zu beleuchten. Derzeit recherchiert dazu in Großbritannien Genossenschaftsmitglied Dr. John Goodyear. Seine Forschungsarbeiten bilden einen Brückenschlag zwischen der britischen Vergangenheit des GLOBE und der heutigen Zeit.

 

Infos zu Terminen und Fördermöglichkeiten unter www.globe-oldenburg.de .


Frühjahr 2018


Silber-Jubi-Treffen: 25 Jahre Qigong im Schlossgarten

Mo. 7. Mai, 17:45 - 19:15 Uhr

 

Informations- und Übestunde mit vier Anleitenden (Doris Kirstein, Gerd Schnesche, Helga Mansholt, Manfred Folkers). Offen für alle Interessierte. Veranstalter: Achtsamkeit in Oldenburg e.V.

 

Als im Frühjahr 1994 erstmals montags „Qigong im Schlossgarten“ angeboten wurde, dachte niemand an das Jahr 2018. Diese Vision hätte auch dem erklärten Ziel der Qigong-Praxis widersprochen. Wer sich aufmerksam auf die Atmung und die Bewegung konzentriert, möchte im Kontakt sein mit dem gegenwärtigen Augenblick. Seitdem kommen regelmäßig zahlreiche Menschen, um sich inmitten der Bäume und Sträucher des Oldenburger Schlossgartens zu entschleunigen und die frische Luft zu genießen. 

 

Dieses Jahr startet die 25. Saison - Anlass genug für eine Art „Silber-Jubi-Treffen“. Der Verein „Achtsamkeit in Oldenburg“ als Veranstalter der Qigong-Übe-Stunden lädt deshalb alle Interessierte (auch Neulinge) ein, am 7. Mai um 17:45 Uhr zur Qigong-Wiese westlich des Tropenhauses zu kommen. Ab 18 Uhr werden sich vier Übe-Gruppen bilden, die von Doris Kirstein, Gerd Schnesche, Helga Mansholt und Manfred Folkers angeleitet werden. Vor- und hinterher gibt es Infos zum Qigong und Möglichkeiten zum Austausch. 

 

Die Qigong-Übe-Stunden finden bis zum 10. September bei jedem Wetter jeden Montag (außer Pfingstmontag) von 18 - 19 Uhr statt. Eine regelmäßige Teilnahme ist zwar wünschenswert, aber keinesfalls notwendig. Ein Einstieg ist jederzeit möglich (auch ohne Vorkenntnisse). Die Übe-Stunden sind kein Seminarkurs. Die Teilnahme ist kostenlos. Spenden sind möglich; sie werden an gemeinnützige Organisationen weitergeleitet. Wer mit dem Fahrrad anreist, sollte es im Eingangsbereich des Schlossgartens abstellen.

 

Infos unter: www.achtsamkeit-in-ol.de 


Gesunde Vielfalt im Küchengarten Jaspershof e.V.

Von: Christina Martens

 

Dieses Gemeinschaftsgartenprojekt startet nun in seine dritte Gartensaison auf dem Gelände der Jaspers-Hochkamp Stiftung in Westerstede. Jung und Alt haben dort im Ehrenamt Räumlichkeiten mit Küche, Geräteräumen, Aufenthaltsräumen, Terrasse hergerichtet und auf 3000qm Fläche auf dem wunderschönen weitläufigen Gelände des Hofes einen Garten angelegt. Dort wachsen diverse Obstgehölze, Rosen, Kräuter, Stauden, einjährige Pflanzen und vor allem verschiedenes Gemüse.

 

Aktiv dabei sind von ganz kleinen Kindern bis Jugendlichen, berufstätige Erwachsene und Senior/innen mit und ohne Fachwissen. Miteinander draußen herumwerkeln, immer wieder dazu lernen und vom Alltag entspannen und abschalten ist allen wichtig.  Es wird auch gerne gemeinsam gekocht und das angebaute Gemüse zusammen verwertet. Mit Kindern Pizza backen, Kartoffeln mit Kräuterdip genießen, Sauerkraut machen, Heilkräutersalben selbst herstellen und vieles mehr. Es gibt verschiedene Kursangebote zur Pflege von Rosen, Obstgehölzen, zur Kompostierung, etc. und auch das gesellige Zusammensein wird am liebsten bei schönem Wetter draußen genossen.

 

Neugierige Besucher und Gäste sind herzlich willkommen. Gemeinschaftlich gegärtnert wird vor allem am Mittwoch- und am Samstagvormittag.

Wer in diesem Jahr selbst leckeres und gesundes Gemüse in eigenen oder Gemeinschaftsbeeten mit anbauen und ernten möchte kann zur Gemüsegruppe noch mit hinzu kommen. 

 

Die Gemeinschaft erhält mit ihren Aktivitäten ein bedeutendes Kulturgut rund um einen Gemüsegarten und die Verwendung in der Küche und freut sich über weitere Mitglieder und Unterstützer, die Zeit und Freude haben sich und der Natur im Küchengarten auf dem Jaspershof etwas Gutes zu tun. 

Neugierige und Gäste sind herzlich willkommen.

 

Jaspershof, Zum Stiftungspark 27, 26655 Westerstede

 

 

Kontakt: Christina Martens (1.Vorsitzende)  Tel.  04488.861168 oder per E-Mail an christina.martens@ewe.net


Winter 2018


Woher nimmst du deine Kraft?

Gesprächstag des Arbeitskreises „Religionen in Oldenburg“ (AK-RiO)

am Sonntag 11. Februar 2018, 14.00 - 18.00 Uhr im PFL

 

In vielen Städten und Regionen gibt es interreligiöse Projekte, so das Haus der Religionen in Hannover, die Akademie der Weltreligionen in Hamburg, den Rat der Religionen in München oder das Forum der Religionen in Berlin. Im Jahr 2011 hat sich der „Arbeitskreis Religionen in Oldenburg“ (AK-RiO) gebildet, an dem sich neben christlichen und islamischen Gemeinden auch die jüdische, die yezidische und die Bahá´í-Gemeinde sowie buddhistische Gruppen beteiligen. Initiiert wurde der Arbeitskreis vom Präventionsrat Oldenburg und der Stabsstelle Integration, deren beständige und neutrale Koordination sich in vielerlei Hinsicht als beruhigend und fruchtbar erweist.

 

Der AK-RiO trifft sich alle sechs bis acht Wochen in Räumen der Mitgliedsgemeinden. Neben der Durchführung und Begleitung diverser Aktivitäten (Veranstaltungen, Hilfe für Flüchtlinge, Öffentlichkeitsarbeit usw.) wurden zwei Fachtagungen zum interreligiösen Dialog durchgeführt („Präventionsarbeit in den religiösen Gemeinden“, „Was tun Religionen für die Menschen?“). Außerdem entstanden mittlerweile vier interreligiöse Kalender.

 

Als Highlight des AK-RiO darf die 2016 veröffentlichte Stellungnahme „Grundwerte, Grundrechte und Religionsfreiheit“ gelten, die die Mitglieder nach intensiver Diskussion gemeinsam unterzeichneten und veröffentlichten. Wohl erstmals in Deutschland haben sich unterschiedliche Religionsgemeinschaften nicht nur gemeinsam zu den Grundrechten im Grundgesetz, sondern auch in aller Deutlichkeit für deren Geltung in ihren Gemeinden sowie in gesellschaftlichen, kulturellen und religiösen Bereichen bekannt (http://pro-ol.de/pdf/AK%20Religionen_Grundwerte.pdf).

 

Doch das wichtigste Ergebnis des AK-RiO ist die Kommunikation an sich und die sich auf diese Weise ergebenden direkten Kontakte - vor allem zwischen den islamischen und christlichen Gruppen. Zwar kommt es auf den Arbeitstreffen kaum zu Gesprächen über Glaubensinhalte, aber sie schimmern oftmals als Motivation für den Einsatz in sozialen und kulturellen Projekten durch.

 

Dabei stellt sich immer wieder heraus, dass sich die Gemeinden und Gemeinschaften im Grunde mit den gleichen Bereichen beschäftigen - zum Beispiel Ethik und gesellschaftliches Engagement. Auch das Thema „Entwicklung und Erhalt von Lebenskraft“ wird von allen gleichermaßen bearbeitet. Dieser gemeinsame Hintergrund ist der Anlass, dem Thema „Lebenskraft“ auf einem Gesprächstag nachzugehen. Dies soll jedoch nicht als Diskussion auf einem Podium geschehen, sondern in kleinen Gruppen „auf Augenhöhe“. Schließlich haben alle Menschen bereits Erfahrungen mit ihrer Lebenskraft gemacht. Ein offener Austausch darüber kann sehr anregend sein.

 

 

Der Gesprächstag mit dem Titel „Woher nimmst Du Deine Kraft?“ wird wie folgt angekündigt: 

„Jeder hat sie - jede kennt sie - alle brauchen sie: Lebenskraft. Die Entwicklung und Pflege dieser Kraft ist eine ständige Aufgabe für alle Menschen. Schließlich gilt es, das eigene Leben zu meistern. Doch nur selten gibt es Gelegenheit, direkt und ausführlich über sie zu sprechen: Wie entsteht die Kraft zum Leben? Welche Rolle spielt die eigene Energie im Umgang mit dem Leben? Wie lässt sie sich am besten erhalten und pflegen? Aus welchen Quellen schöpfen wir? Auf diese Fragen gibt es sehr unterschiedliche Antworten, denn Leben und innere Stärke sind individuelle Erfahrungen.

 

Am Sonntag, dem 11. Februar 2018 von 14.00 - 18.00 Uhr möchte der Arbeitskreis Religionen in Oldenburg im PFL-Kulturzentrum allen Interessierten die Möglichkeit geben, sich in moderierten Gesprächsgruppen die Quellen ihrer Kraft anzuschauen und sich über deren Bedeutung für einen von Ethik und Mitgefühl durchdrungenen Alltag auszutauschen: in ihren Familien, in ihrer Nachbarschaft und in ihrem Engagement in allen sozialen und kulturellen Bereichen der Gesellschaft.“

 

Das Programm: 

Nach dem Ankommen (mit Kaffee) ab 13.30 Uhr wird es eine kurze Begrüßung und ein ebenso kurzes buddhistisch inspiriertes Impuls-Referat („Anhalten und genau hinschauen - Alltag als Kraftquelle“) geben, um anschließend in parallelen Gruppen eine Stunde lang darüber zu sprechen. Nach einer langen Kaffee- und Tee-Pause gibt es zwei weitere kurze Impuls-Referate; zunächst aus christlich/jüdischer Perspektive („Gibt mir mein Glaube Orientierung in der Welt?“), dann aus islamischen Blickwinkeln („Welche Rolle spielt die religiöse Gemeinschaft für meinen Glauben?“), die - wiederum für eine Stunde - in den Kleingruppen besprochen werden. Ein Abschluss-Plenum wird den Nachmittag beenden.

 

 

Eine Anmeldung in der Geschäftsstelle des Präventionsrates (Stau 73, 26122 Oldenburg, 0441.235-3611, praeventionsrat@stadt-oldenburg.de) ist bis zum 2.2. erwünscht, aber ein spontaner Besuch ist auch möglich. Die Teilnahme ist kostenlos.


Herbst 2017


Wie entsteht eigentlich das Magazin „Achtsames Leben“?

Von Ulrike Plaggenborg

 

Sie kennen das Achtsame Leben seit vielen Jahr(zehnt)en, aber wissen Sie eigentlich, wie das Achtsame Leben entsteht? Wenn wir es Ihnen mal erzählt haben, ja, aber die meisten wissen es wohl nicht. Daher wollen wir in dieser Ausgabe einmal erzählen, wie das so geht.

 

Wo kommen die redaktionellen Texte des Achtsamen Lebens her?

Vom Lesen! Ich lese im Prinzip den ganzen Tag von morgens bis spät abends. Eine Tageszeitung, am Wochenende zwei, dann jede Menge Newsletter aus den unterschiedlichsten Themenbereichen, Verlagsvorschauen, Magazine und Zeitschriften zu „unseren“ Themen, Blogs, Internetseiten, Facebook-Artikel und spät abends im Bett dann ein schönes Buch. Im Urlaub habe ich mehr Zeit zum Bücherlesen. 

Wenn ich dann irgendwo einen interessanten Artikel gefunden habe, schreibe ich den Verlag oder den Autor direkt an mit der Bitte um die Erlaubnis zur (Zweit)Veröffentlichung. Denn einfach so kopieren geht gar nicht aus rechtlichen Gründen wegen des Copyrights. Meistens bekommen wir die gewünschten Artikel zur Verfügung gestellt, was u.a. mit unserer Bekanntheit in der Szene zu tun hat. 

Gelegentlich werden uns auch Artikel angeboten. Wenn es nicht reine Werbe-Artikel sind nehmen wir sie gerne hinein. Ansonsten gibt es für Werbung ja unsere Anzeigenformate, wo ebenso Platz ist für längere Texte.

Alle Artikel müssen natürlich noch bearbeitet werden. Zu allen Artikeln suche ich dann noch die passenden Bilder aus, wenn keine dabei sind, bei den Fotodiensten, kostenlos oder kostenpflichtig. Das Titelbild habe ich oft selbst gemacht.

 

Für die Sinne, Veranstaltungen & AnbieterIn

Bei „Für die Sinne“ sind die Bücher-/ DVD- und CD-Vorstellungen. Die finde ich z.T. in Verlagsvorschauen, aber auch durch die Newsletter der Verlage und in Zeitschriften. Da sammele ich eigentlich ständig Titel, die in Frage kämen. 

Veranstaltungen werden uns in der Regel von den Veranstaltern selbst angeboten. Wenn wir überregional etwas Interessantes finden, nehmen wir das mit auf. 

Auch die AnbieterInnen kommen generell auf uns zu, denn wir machen momentan keine aktive Acquise (Anzeigenwerbung). Wenn Sie Lust dazu hätten, uns bei der Acquise zu helfen, dann wären wir sehr dankbar! Wir sind da nicht so talentiert…

 

Was kostet das Achtsame Leben?

Die Zeitschrift wird nach wie vor kostenlos verteilt. Die Gesamtkosten belaufen sich jedoch pro Ausgabe auf ca. 6000 € mit Gestaltung, Druck und Versand/ Beilegen. Unsere Arbeitszeiten sind da nicht mit drin. Die kommen natürlich noch dazu.

 

Wie finanziert sich das Achtsame Leben?

Das Heft finanziert sich komplett über die Anzeigen und Beilagen. Wir sind in der glücklichen Lage, schon lange am Markt zu sein und daher viele Stammkunden zu haben, die z.T. schon jahrelang mit ihren Anzeigen das Heft mitfinanzieren. Dafür an dieser Stelle mal wieder ein herzlicher Dank!! Der „Marktplatz“ ist ja so etwas wie die Gelben Seiten für den Alternativ-Gesundheitsmarkt. Da gehen manchmal Kunden raus, aus den unterschiedlichsten Gründen (Alter, andere Arbeit, brauchen keine Werbung mehr, genug Klienten, selten einmal wegen fehlender Resonanz). Meistens kommt aber die gleiche Anzahl neu hinzu, die ausgeschieden ist, so dass sich der Bereich sehr konstant hält.

 

Wenn die Redaktion steht, geht der Newsletter raus mit der Erinnerung, dass ein neues Heft in Planung ist, falls man noch was ankündigen möchte. Auch der Newsletter wird natürlich von mir gestaltet, damit das nicht so lieblos hingeschustert wirkt. Und danach fängt Karl-Heinz an herumzutelefonieren bei den Verlagen und überregionalen Anbietern, ob sie eine Anzeige schalten möchten. Das wird leider immer schwieriger, weil viele Verlage nicht mehr so gerne Anzeigen in Printmedien schalten (sie versprechen sich häufig mehr davon, die Bücher selbst zu verkaufen über ihre Onlineshops o.a.). Aber auch bei den Verlagen haben wir einige Stammkunden, die uns all die Jahre immer wieder mit ihren Anzeigen unterstützt haben. Auch dafür herzlichen Dank!!

 

Das Heft wird gestaltet

Nun kommt unser Gestalter Peter Gerd Jaruschewski hinzu. Ihm schicken wir alles was wir an Material haben und er bringt es in Form. Problematisch ist dabei oft, dass manche Anbieter erst kurz vor oder sogar nach Anzeigenschluss kommen und noch ins Heft wollen. Da hat er dann schon alles in die gewünschte Reihenfolge gebracht und dann muss alles nochmal umgestellt werden, weil diese Anzeige noch mit rein soll oder jene. Das führt dann regelmäßig zu stressigen Situationen kurz vor Druckabgabe. Aber am Ende kriegt er das doch alles hin und ein weiteres schönes Heft ist entstanden. Das Heft geht meistens drei Wochen vor Erscheinungstermin in Druck.

 

Wie geht’s mit dem gedruckten Heft weiter?

Während das Heft gedruckt wird, macht Karl-Heinz die Rechnungen fertig und die Aufkleber für die Päckchen und Pakete, was mehrere Stunden in Anspruch nimmt. Acht Werktage, nachdem das Heft in Druck gegangen ist, kommt es hier bei uns zuhause an – und dann stehen hier 800-900 Kilo Papier vor der Tür, die reingetragen werden müssen. Lange Zeit haben wir das selbst gemacht, immer 30-Kilo-Pakete zu zweit reingeschleppt, aber unsere Rücken sind jetzt dagegen und so holen wir uns nun Hilfe. Als nächstes kommen unsere fleißigen SchülerInnen oder StudentInnen, die die Beilagen in die Hefte packen. Das dauert meistens 2 Nachmittage. 

Sobald die Beilagen drin sind, kann es losgehen mit dem Verteilen und Verschicken. Karl-Heinz verpackt dann immer an die 160 Päckchen/ Pakete, die hier abgeholt werden vom Paketdienst. Das dauert meist ein ganzes Wochenende. Anschließend macht er noch alle Belegexemplare an die Anzeigenkunden fertig und versendet sie.

Währenddessen fahre ich die anderen Auslagestellen in der Stadt Oldenburg und im Umland an und verteile so an die 3200 Hefte. Das dauert in der ersten Runde ca. 3 Tage, im Laufe des Vierteljahres nochmal 2 Tage. 

 

Das Achtsame Leben geht online

Wenn die Printausgabe verteilt und versendet ist baue ich das Heft komplett ins Internet ein. Das dauert ca. 6-7 Stunden. Im Laufe der 3 Monate werden dann noch die Beiträge bei Facebook und Google+ gepostet.

  

Sie sehen, so ein Magazin zu machen ist ein ganz schöner Aufwand. Aber es macht uns ja auch wirklich Freude und wir machen es sehr gerne!

 


Der Königsfurt - Urania Verlag feiert 40 Jahre!

Das Achtsame Leben gratuliert dem Verlag Königsfurt-Urania zum 40-jährigen Jubiläum! Wir wünschen weiterhin alles Gute!

 

Königsfurt-Urania ist der führende Anbieter für Tarot & Co., Orakel, Märchen und Träume. Weitere Themen sind Gesundheit & Wohlbefinden sowie Inspiration & Lebenshilfe.

Die Postanschrift „Königsfurt“ passt: frei nach dem bekannten Wort von Sigmund Freud, der die „Traumdeutung“ als „via regia“, dem Königsweg „zur Erforschung des Unbewussten im Seelenleben“ bezeichnet hat. 

Urania ist eine der antiken Musen, zuständig für die Himmelskunde. Königsfurt-Urania – der Name verbindet also Höhen und Tiefen. Und so weiß auch das Verlagsprogramm in vieler Hinsicht Brücken zu bauen und Verbindungen zu schaffen. 

1977 gründeten Werner Ganser und Kollegen den Urania-Verlag in Sauerlach bei München, der später viele Jahre in Neuhausen / Schweiz bei der Spielkartenfabrik AGM AG Müller angesiedelt war.

1989 legten Evelin Bürger und Johannes Fiebig den Grundstein für den Königsfurt Verlag in Kl. Königsförde am Nord-Ostsee-Kanal (nahe Kiel). Am selben Ort besteht nun seit 2007 der vereinigte Königsfurt-Urania Verlag.

 

Tarot-Karten statt Bleigießen

Wir freuen uns nun gemeinsam das Jubiläum feiern zu können. Anstelle einer großangelegten Feier planen wir im 2. Halbjahr einige lohnenswerte Aktionen für unsere Leser und für den Buchhandel. 

So hat der größte deutsche Feuerwerkshersteller in diesem Herbst „Tischfeuerwerke“ mit Tarot-Karten in sein Sortiment aufgenommen. Rund eine halbe Million Tischfeuerwerke mit Tarot-Karten werden Silvester 2017 gezündet werden. Tarot-Karten liegen dann buchstäblich in der Luft …Diese Tischfeuerwerke, die über den Einzelhandel und u. a. bekannte Discounter vertrieben werden, werden Millionen Menschen mit Tarot in Berührung bringen; viele davon zum ersten Mal. Wer dann mehr über Tarot & Orakel wissen will, wird im Buchhandel fündig. Dort finden die Kunden das ganze Jahr über eine kompetente Auswahl von  Kartendecks und Büchern zu diesem Thema. Speziell fürs kommende Silvesterfest bietet der Buchhandel die Jubiläumsedition „Feuerwerk der Orakel“ an.


Sommer 2017


Neu in Oldenburg: Das Hotel Villa Stern! - Von Ulrike Plaggenborg

Ein inklusives Projekt

Im April hat in Oldenburg Osternburg das erste Hotel eröffnet, das Menschen mit Beeinträchtigungen tariflich bezahlte Arbeit ermöglicht. Unter den zwölf Servicekräften sind sechs Menschen mit körperlicher, geistiger oder psychischer Beeinträchtigung.
 
Das Hotel mit 13 Zimmern, einer Suite und einem Appartement lässt keine Wünsche offen: jedes Zimmer ist sehr individuell mit vielen liebevoll ausgesuchten Details ausgestattet. So gibt es ein indisches Zimmer, ein Frida Kahlo Zimmer, ein Sportlerzimmer usw. Auch die Bäder sind sehr hochwertig und leuchten in vielen verschiedenen Farben.

Bettina Unruh von der Baumhaus GmbH und Heidi Herden als Hotelleiterin haben ein schönes Kleinod geschaffen, das den Osternburger Markt zweifelsohne aufwertet.
Im öffentlichen Cafe im Erdgeschoss kann man leckeren Kuchen essen.

Hotel Villa Stern, Bremer Str. 41, 26135 Oldenburg, www.hotelvillastern.de 
Tel.: 0441.30424144, reservierung@hotelvillastern.de

Ein paar Eindrücke vom Tag der offenen Tür gibt es hier (es war eine Kunst, niemanden der unglaublich vielen neugierigen BesucherInnen mit aufs Bild zu bekommen…):


Rette das GLOBE Kino!

Aktueller Stand Oktober 2017:

Das erforderliche Startgeld ist zusammengekommen durch zahlreiche Spenden und Beiträge! Ein großartiger Erfolg für eine Initiative der Zivilgesellschaft! Herzlichen Glückwunsch!

 

Das GLOBE ist ein ehemaliges Militärkino, das 1954 von der britischen Besatzungsarmee auf dem Kasernengelände Oldenburg-Donnerschwee errichtet wurde. Heute ist aus dem ehemaligen Kasernengelände ein Viertel mit 850 Wohnungen in größtenteils denkmalgeschützten Gebäuden entstanden. Das GLOBE verfügt über einen Kino- und  Theatersaal mit 404 Plätzen, Schnürboden und Orchestergraben. Jahrelanger Leerstand nagt beträchtlich an der Substanz des Gebäudes, das wir nun aus dem Dornröschenschlaf erwecken und vor dem endgültigen Verfall retten wollen.

Wir wollen das GLOBE retten!
Die GLOBE-Initiative hat sich aus einem Quartierstreffen heraus gebildet, um das kulturhistorische Juwel wiederzubeleben. Es soll als Denkmal erhalten und zu einem kulturellen Treffpunkt für Oldenburg und darüber hinaus werden.

Erstes Ziel ist der Kauf und die Sanierung des Gebäudes. Dazu wurde am 12. April die "Kulturgenossenschaft GLOBE" gegründet. Die Satzung ist beschlossen und ab voraussichtlich September 2017 rechnen wir mit dem Status der Gemeinnützigkeit.

Zweck der Genossenschaft ist die Förderung von Kunst und Kultur.

 

Die Ziele sind:

  • Kauf, Sanierung und Betrieb des 1954 erbauten Baudenkmals GLOBE-Kino, um das Kulturangebot in der Stadt Oldenburg zu erweitern bzw. zu ergänzen und das bürgerschaftliche Engagement zu fördern. Es soll in besonderer Weise darauf geachtet werden, dass auch Menschen mit Behinderungen in der Genossenschaft mitwirken und ohne große Einschränkungen an allen Angeboten und Veranstaltungen der Genossenschaft gleichberechtigt teilhaben können. Die Räumlichkeiten sollen zudem als Versammlungsstätte für Kultur und Bildung zur Förderung der Toleranz auf allen Gebieten der Kultur mit Sitz- und Stehplätzen dienen.                                               
  • die Vorführung u.a. von neuen und älteren Filmen aus allen Kulturen und Kontinenten. Besonderer Wert wird hierbei auf eine Kombination von internationaler und nationaler/regionaler Kunst mit einer verstärkten Gewichtung auf den Nachwuchsbereich gelegt.
  • die Durchführung von Konzerten, Lesungen, Vorlesungen, Tagungen, Schulungen, Versammlungen, Ausstellungen, Theateraufführungen, Circus- und Varietéveranstaltungen, Jugendtreffs, Kleinkunst und anderen Veranstaltungsformen.
  • Begleitung der o.g. Veranstaltungen durch einen gastronomischen Service, der sich auszeichnet durch weitestgehende Verwendung von regionalen und ökologisch erzeugten Produkten und Fair-Trade-Produkten. Etwaige Gewinne aus diesem Service dienen dem gemeinnützigen Zweck.


Erwerb, Ausbau und denkmalsgerechte Sanierung werden ca. 1.5 Mio. € kosten. Bis Ende 2017 werden zunächst 350.000 € Eigenkapital benötigt, das bereits seit dem 19. März durch abgesicherte Genossenschaftsanteile sehr erfolgreich eingesammelt wird. Weiteres Kapital soll über Fördermittel, Sponsoring, Spenden und Crowdfunding beschafft werden.

Alle weiteren Infos zu Terminen und wie man aktiv werden kann: www.globe-oldenburg.de


Ein neuer „leiser“ Film von Karl-Heinz Heilig ...

...und eine Initiative der Ulla-Haschen-Stiftung

„Alles wirkliche Leben ist Begegnung“
Für Ulla - Dem Leben und der Liebe gewidmet
Eine assoziative Collage aus 20 Jahren Der leise Film®
(Deutschland/Schweiz 2016; 105 Min.)

Gedanken zum Film
Der Suizid meiner Partnerin hat mir offenbart, wie nah beieinander Tod und Leben, Glück und tiefe Verzweiflung, Hoch-Zeit und Ausweglosigkeit sein können, wie fragil das Leben doch ist. Ihr Tod hat mich in Trauer, Schmerz und Schuld hinterlassen - eine fast unerträgliche Seelennot.
„Alles wirkliche Leben ist Begegnung“ ist ein sehr persönlich erzählter Film, der berühren möchte, Mut machen möchte für das Leben - mir selbst und all denen, die diesen Film sehen werden: den Hinterbliebenen, die sich mit ihrer schuld- und schambesetzten Trauer alleingelassen fühlen und denen, die sich an so einer entscheidenden Wegegabelung empfinden. Und ganz besonders wünsche ich mir, dass dieser Film mit dazu beitragen mag, ein Gespür für das zu entwickeln, was stärkt und der Seele gut tut.

Dramaturgische und persönliche Überlegungen
Rezepte für ein gelingendes Leben gibt es nicht. So ist das Mittel einer Collage gewählt, die dem ZU-FALL, dem persönlich Zugefallenen erst wieder Raum und Möglichkeit gibt, sich neu zu entfalten - hin zu überraschenden und lebensbejahenden Beziehungsgeflechten.
Es ist eine Collage aus den gelesenen Texten, ruhigen, assoziativen Naturaufnahmen im Jahreszyklus und Gesprächen mit Menschen, die ihre Lebenskrisen angenommen haben und somit wieder in der Lage sind, den Blick auf das Lebensbejahende und Stärkende zu richten.
Die Bilder für diesen Film entstammen dem eigenen Filmarchiv aus 20 Jahren „Der leise Film“®. Es sind Bilder, die für andere Geschichten und aus einer persönlich sehr glücklichen Perspektive heraus fotografiert wurden. Bilder, die sich vordergründig für eine Meditationsreise eignen, werden nun auch zu Bildern, die tiefste Trauer und Verzweiflung aushalten und tragen müssen.
Alles wirkliche Leben ist Begegnung ist ein Film, der Sehgewohnheiten herausfordert, wenn die Szenen länger als erwartet sind, wenn die Bilder genügend Raum bekommen, um dem Unfassbaren und Unbegreiflichen begegnen zu können. Der Film bietet Raum für dieses DAZWISCHEN, in dem sich das Leben wieder neu verwurzeln und verankern kann.

Ab Herbst 2017 wird es diesen Film als DVD geben; Bestellungen bitte unter www.heilig-film.de oder per E-Mail: info@heilig-film.de.


Derzeitiges Engagement der Ulla-Haschen-Stiftung
Eine Herkulesaufgabe, wofür ich Sie um Ihre Unterstützung bitte:
Die Weltgesundheitsorganisation nennt den Suizid eines der größten Gesundheitsprobleme der Welt. Allein in Deutschland sind es über 10.000 Menschen, die sich Jahr für Jahr das Leben nehmen. Schicksale, die totgeschwiegen werden; so, als hätten sie mit der Gesellschaft, ihrem Wertesystem und der Art unseres Denkens nichts zu tun. Aber wie alles im Leben eine Geschichte hat, so ist das auch mit Menschen, die sich das Leben nehmen; für die der selbstgewählte Tod einfacher zu sein scheint, als sich in der Gesellschaft mit der eigenen inneren Not und Verzweiflung verstanden und aufgehoben zu fühlen.

Eine vorrangige Aufgabe der Stiftung betrifft die niederschwellige Suizidprävention. Sich verengende Lebensreusen werden als solche vielfach erst dann wahrgenommen, wenn eine Umkehr aus eigener Kraft nicht mehr möglich ist. In solch suizidalen Lebenssituationen sind umfangreiche Internet- und Telefonbuchrecherchen der regional vielfältigen Hilfsangebote denkbar ungeeignet - hier ist eine rasche, anonyme und unkomplizierte Erreichbarkeit dringend gefordert. Wenn es stimmt, dass ein misslungener Suizid zu über 90% nicht wiederholt wird, so ist voraussichtlich auch davon auszugehen, dass ein Überleben aus dem elementar erlebten Gefühl der Ausweglosigkeit heraus ebenso heilsam für weitergehende Hilfen wirkt.

Dieses für Hilfsangebote klein gewordene persönliche Zeitfenster braucht:

  • Ein Wissen, dass es anonym Rat und Hilfe in ausweglosen Lebenssituationen gibt (wichtig auch für die Angehörigen). Was bei einer Autopanne zu tun ist, weiß nahezu jeder. Genauso selbstverständlich sollte das auch bei einem „Seelencrash“ werden.
  • Eine durch Öffentlichkeitsarbeit bereits verinnerlichte Notruf-Nummer, ähnlich prägnant und kurz wie die dreistelligen Nummern des Polizei- und Feuerwehrnotrufs. Diese sollte auch auf jedem neuen Handy bereits vorinstalliert sein.
  • Eine deutschlandweite Organisation wie die der Telefonseelsorge, aber unter dem Dach der Ökumene. Im Thesenpapier der Telefonseelsorge ist das im Grunde unter Punkt 8 schon vorweg genommen: „Prävention erfordert ein offenes Ohr, ein vertrauendes Herz und eine dargereichte Hand“. Erläuternd wird ausgeführt: „Ein offenes Ohr heißt auch, Hilfe-, Gesprächs- und Beziehungsangebote so niederschwellig zu strukturieren, dass die Kontaktaufnahme gelingt. ... Die dargereichte Hand zeigt sich in praktischen Hilfsangeboten, die im Hier und Jetzt ansetzen. ...“

Das Schweizer Modell mit dem Bildsymbol der „Dargebotenen Hand“ (Symbol ist selbsterklärend) und der einheitlichen und kurzen Telefonnummer 143 in Verbindung mit einer sehr guten Öffentlichkeitsarbeit finde ich beispielgebend und möchte mich innerhalb der Ulla Haschen-Stiftung für eine entsprechende Umsetzung auch in Deutschland engagieren. Und ich wünsche mir von ganzem Herzen, dass sich die Kirchen über Konfessionen hinweg innerhalb der Ökumene für ihren eigenen Anspruch, Leben zu bewahren, stark machen mit einer einzigen kurzen Telefonnummer.
Telefonseelsorge kann helfen, Zeit zu gewinnen; Raum und Möglichkeit zu schenken für die Entscheidung hin zum Leben – zum LEBENWOLLEN. Die ‘Hand´, die ich meinem anonymen Gegenüber reiche, ist eine Hand auf Augenhöhe.

P.S.: Die schuldzuweisenden Wörter „Selbstmord“ und „sich umbringen“ wirken stigmatisierend und sind zur Suizidprävention alles andere als hilfreich. Sie führen nur tiefer in die persönliche Isolation und machen den Lebensraum immer enger, anstatt ihn zu weiten - für ein miteinander reden, für die Entscheidung zum Leben. Helfen Sie mit, diese Worte zu vermeiden!

Über Ihr Interesse und für Anregungen danke ich sehr; sehr gerne auch im persönlichen Gespräch.
Karl-Heinz Heilig (Ulla Haschen-Stiftung), Quellenweg 83, 26129 Oldenburg, Tel.: 0441-73456, info@heilig-film.de


Winter 2017


Neues aus der Achtsames Leben Redaktion… von Ulrike Plaggenborg

Das Achtsame Leben wird online mobil (gemacht)!
Immer mehr Menschen bewegen sich mobil im Internet. Damit das Achtsame Leben auch komfortabel gelesen werden kann auf mobilen Geräten, haben wir die Online-Ausgabe auf einen neueren Stand gebracht. Unter www.achtsames-leben.org erreichen Sie die Online-Ausgabe wie gewohnt, nun in neuer Optik und eben mobil angepasst. Wir hoffen, dass Ihnen das gefällt… über Ihre Rückmeldungen würden wir uns sehr freuen. An dieser neuen Seite kann man nun in wenigen Schritten Änderungen vornehmen, so dass auch Wünsche von Ihnen berücksichtigt werden können. Unter info@achtsames-leben.org können Sie uns erreichen für Ihre Anmerkungen.

Ein paar Gedanken zur gegenwärtigen Weltlage…
Wir haben es alle mit ungläubigem Entsetzen zur Kenntnis genommen: ein pöbelnder Schaumschläger ist zum Präsidenten eines der einflussreichsten Länder der Welt gewählt worden! Da hieß es: tief durchatmen – und wieder einatmen usw.. Leider äußert sich die Unzufriedenheit der Menschen mit dem „herrschenden System“ in den westlichen Ländern nicht darin, dass sie sich Gedanken machen, wie das alles verändert werden kann, sondern in angsterfülltem Rückzug in frühkindliche Trotzreaktionen mit dem Wunsch nach einem „starken Führer“. Hatten wir das nicht alles schon mal? Sollten wir wirklich nicht daraus gelernt haben?
Doch, haben wir, nur gehen halt noch nicht sehr viele Menschen einen mutigen Weg der Selbst-Erforschung, der letztendlich in Selbst-Ermächtigung und Selbst-Verantwortung mündet. Dann brauchen wir keine äußeren Führer mehr, weil wir uns selbst zutrauen, tätig zu werden, um diese Erde in einen wirklich lebenswerten Ort zu verwandeln. Ein langer Weg ist das, aber Anfänge sind gemacht. Das Aufbäumen des Alten ist nur vorübergehend – oft geht es noch einmal tief in den Schatten, bevor das Licht erreicht wird.

Die Themen des Achtsamen Lebens
Das alles ist auch der Grund, weshalb wir im Achtsamen Leben bemüht sind, an diesen Themen weiter zu arbeiten. Das ist sicher nicht immer leichte Kost (besonders in diesem Heft), aber warum sollten wir Sie nicht „heraus fordern“? Wir fühlen uns in gewissem Sinne mehr der Zukunft der Menschheit und des Planeten verpflichtet als den Marktgesetzmäßigkeiten. Und wenn wir uns anschauen, wie gut das Achtsame Leben überall mitgenommen wird, dann sehen wir, es gibt sie, die Menschen und LeserInnen, denen das alles auch wichtig ist. Und das erfreut uns sehr!
Gerne würden wir uns darüber auch mit Ihnen/ Euch austauschen, sei es im persönlichen Gespräch beim Tee bei uns zuhause oder per Mail (s.o.) oder auch auf Facebook. Wir sind gespannt…

Zum Abschluss noch ein paar Worte von der großartigen buddhistischen Lehrerin Pema Chödrön:
„Wenn wir die Welt um uns herum anschauen – unser unmittelbares Umfeld und die größere Welt dahinter – dann sehen wir eine Menge Schwierigkeiten und Störungen. Die Nachrichten sind überwiegend schlechte Nachrichten und das macht uns Angst. Es kann recht entmutigend sein. Dennoch könnten wir eigentlich diese schlimmen Umstände als Inspiration erkennen für unseren Pfad des mitfühlenden Kriegers. Wir könnten die Tatsache anerkennen und öffentlich machen, dass wir gebraucht werden.“


Aktuell: "Verborgene Schönheit" - ein Film von David Franke

Am 19.01.2017 startet „Verborgene Schönheit“ ("Collateral Beauty") im Verleih von Warner Bros. bundesweit in den Kinos.
Howard Inlet (Will Smith) hat eigentlich alles wovon er immer geträumt hat. Als aber eines Tages eine schreckliche Tragödie vor seinen Augen stattfindet, verfällt der New Yorker in eine tiefe Depression und sein Leben gerät immer mehr aus den Fugen. Schließlich fängt Howard in seiner Verzweiflung sogar an, Briefe an die verschiedensten abstrakten Dinge und Konzepte zu schreiben. Wenigstens hat der Werbefachmann Mitarbeiter und Freunde (u.a. Edward Norton, Kate Winslet und Michael Pena), die sich um ihn sorgen und gar nicht daran denken, ihren Chef seiner Trauer zu überlassen. Doch eine Besserung von Howards Zustand tritt erst auf, als drei besondere Figuren in sein Leben treten: Der Tod (Helen Mirren), die Zeit (Jacob Latimore) und die Liebe (Keira Knightley), die allesamt Briefe von ihm erhalten haben, suchen ihn auf...
Wir begleiten den Chef einer Werbeagentur auf dieser hochemotionalen Reise, deren zentrale Themen keine geringeren als Hoffnung, Liebe, Familie, Leben, Freundschaft, Verbindung, Verlust, Trauer und Mut sind.

Die Gewinner der Verlosung stehen fest! Herzlichen Glückwunsch!



Herbst 2016


Regionaler Einkaufsratgeber Friesland

Wo ist der nächste Biomarkt?

Im Grunde genommen ist jeder von uns ein kleiner Landwirt!
Mit jedem Griff in das Lebensmittelregal entscheiden wir, mit welcher Ware es wieder aufgefüllt wird.

Die Qual der Wahl… wissen wir noch, was wir kaufen?
Vor etwa 60 Jahren eröffneten in Deutschland die ersten Lebensmittelgeschäfte mit Selbstbedienung. Hier fand der Kunde erstmalig eine Vielzahl unterschiedlicher Lebensmittel, welche bis dahin nur beim Bauern, am Marktstand oder im Fachgeschäft angeboten wurden. Aus Lebensmittelgeschäften sind Supermarkt- und Discounterketten geworden. Heute sind die Regale gefüllt mit einem fast unüberschaubaren Angebot an Nahrungsmitteln. Rund ums Jahr stehen uns Waren aus aller Welt zur Verfügung. Unabhängig von den regionalen Erntezeiten können wir frisches Obst und Gemüse kaufen, Erdbeeren auch zu Weihnachten, Äpfel das ganze Jahr. Der Anteil der industriell produzierten Waren ist riesig und ernährungsphysiologisch nicht immer unbedenklich.

Eine große Zahl von Verbraucherinnen und Verbrauchern stehen dem globalisierten, industrialisierten Warenangebot mittlerweile kritisch gegenüber. Viele Menschen entscheiden sich bewusst für regionale und saisonale Lebensmittel mit Produktions- und Herkunftstransparenz.
Wo gibt es Obst und Gemüse aus meiner Region? Wo kann ich Fleisch aus artgerechter Tierhaltung kaufen? Wer kann Kartoffeln liefern? Auf diese Fragen soll unser Einkaufs-Kompass „Regional ist 1. Wahl“ Antworten geben. Der Einkaufs-Kompass enthält Hinweise auf regionalen Bezugsquellen, z.B. Landwirte mit direkter Vermarktung und Wochenmärkte. Darüber hinaus bietet der Einkaufsratgeber nützliche Informationen und Tipps für einen bewussten Einkauf.

Unter https://www.ruz-schortens.de/ansicht_projekte/einkaufskompass-fuer-regionale-lebensmittel.html können Sie den Einkaufsratgeber herunterladen.

(Quelle: www.ruz-schortens.de)