Gesundheit & Heilen 2017


Sommer 2017


Das Gesundheitsportal „www.Zentrum-der-Gesundheit.de“

Foto: ©stafichukanatoly, www.pixabay.com

Autoren: Zentrum der Gesundheit

Ein Interview mit dem Magazin Achtsames Leben

 

Seit wann gibt es das Gesundheitsportal „Zentrum der Gesundheit“?
Das Zentrum der Gesundheit informiert seine LeserInnen seit dem Jahr 1999 zu allen Themen rund um Gesundheit und Ernährung.

Was hat Sie damals bewogen, es ins Leben zu rufen?
Inzwischen sind wir ein Team aus vielen Mitarbeitern. Ursprünglich wurde das Zentrum der Gesundheit jedoch ins Leben gerufen, weil sich die Gründerin allein mit ganzheitlichen Maßnahmen von zahlreichen Beschwerden heilen konnte, die – laut der behandelnden Ärzte – alle chronisch seien und mit denen man sich folglich abfinden müsse. Dazu gehörten eine Psoriasis (Schuppenflechte), ein insgesamt schlechtes Hautbild und massiver Haarausfall. Man könne lediglich Medikamente zur Linderung einnehmen, so die Meinung der Ärzte.
Unsere Gründerin jedoch wollte nicht zeitlebens Medikamente einnehmen, die sie womöglich durch Nebenwirkungen noch kränker machen würden, als sie sich ohnehin schon fühlte. Sie beschloss, ihre Gesundheit in die eigene Hand zu nehmen und stellte dazu erst einmal ihre Ernährung auf eine basenüberschüssige vegane Ernährung um. Zusätzlich entgiftete und entsäuerte sie ihren Körper, kümmerte sich um eine gute Darmgesundheit, nahm hochwertige Vitalstoffpräparate ein und verwendete ab sofort nur noch natürliche Körperpflegeprodukte.
In den ersten Wochen verschlechterte sich ihr Hautbild jedoch noch weiter. Zwar wusste sie, dass eine Entgiftung mit einer vorübergehenden Verschlimmerung der bisherigen Symptome einhergehen kann, da der Organismus zunächst einmal die Altlasten aus dem Körper schafft. Doch wenn man diese Verschlimmerung am eigenen Leib erfährt, kann es durchaus sein, dass man ins Zweifeln gerät und gelegentlich den Mut verlieren will. Als sie drauf und dran war, einfach aufzugeben, bemerkte sie, wie es ihr von Tag zu Tag besser ging.
Das Hautbild klärte sich zusehends, der Haarausfall stoppte und auch die Psoriasis nahm an Intensität ab. Der Heilprozess verlief sehr langsam, doch nach einem Jahr konnte sie sich als geheilt bezeichnen. Die Psoriasis-Symptome waren verschwunden, das Hautbild war klar und rein, und neues Haar war nachgewachsen. Die Begeisterung war so groß, dass sie sich zur Gesundheits- und Ernährungsberaterin ausbilden ließ und ab sofort anderen Menschen dabei half, sich mit ganzheitlichen Maßnahmen wohler zu fühlen.
Ihre Erfolge führten dazu, dass aus einem kleinen Ein-Frau-Dienstleistungsunternehmen in wenigen Jahren eine Firma mit vielen Mitarbeitern entstand, die alle nur ein Ziel haben: Den Menschen zu zeigen, wie sie mit oft einfachen Maßnahmen ihre Gesundheit verbessern und ihre Selbstheilkräfte aktivieren können.

Wen möchten Sie mit dem Portal insbesondere ansprechen?
Wir möchten alle Menschen ansprechen, die sich gerne eigenverantwortlich um ihre Gesundheit kümmern möchten und die erkannt haben, wie viel Spaß es macht, das Befinden mit oft nur kleinen Veränderungen der eigenen Lebens- und Ernährungsweise enorm zu verbessern. Wir wünschen uns, dass unsere Leserinnen und Leser erkennen, wie sie aktiv ihr Leben, ihr Glück und ihre Gesundheit gestalten und beeinflussen können.
Das bedeutet natürlich nicht, dass man vollständig auf die Schulmedizin verzichten müsste. Im Gegenteil. Es geht darum, sich gut informiert aus jedem Bereich das für sich selbst Passende auszuwählen. Denn auch eine schulmedizinische Therapie wirkt besser und mit weniger Nebenwirkungen, wenn sich der betreffende Mensch gleichzeitig gut ernährt und eine gesunde Lebensweise praktiziert.

Welche Themenschwerpunkte hat das Portal?
Unsere Themenschwerpunkte sind naturheilkundliche Konzepte bei Krankheiten und chronischen Beschwerden, die ganzheitliche Gesundheitsprävention, die gesunde pflanzenbasierte Ernährung, moderne Entschlackungskonzepte und vieles weitere mehr. Über unsere Kochvideos bei YouTube können unsere LeserInnen überdies sehr einfach lernen, wie man gesund und ohne großen Aufwand kochen kann.
Wir veröffentlichen in unserem Portal www.zentrum-der-gesundheit.de fast täglich neue interessante Artikel und News zu den genannten Themen. Ein- bis zweimal monatlich erscheint ferner unser Newsletter mit den besten der zuvor veröffentlichten Artikeln.

Woher stammen Ihre Informationen?
Unsere Mitarbeiter, die sich um die Inhalte unserer Artikel kümmern, sind Ernährungsberater, Heilpraktiker, Köche, Journalisten oder Ökotrophologen und verfügen neben ihren beruflichen Qualifikationen fast alle über eigene Erfahrungen im Bereich der Naturheilkunde, konnten sich also selbst schon von ihren einstigen Beschwerden befreien oder diese bessern.
Unsere Artikel werden sodann meist aufgrund von interessanten wissenschaftlichen Studien verfasst, die in der Fachliteratur veröffentlicht wurden und meist das bestätigen, was man aus der Volksheilkunde schon seit Jahrhunderten weiß – nämlich dass eine gesunde pflanzenbasierte Ernährung, die möglichst wenig verarbeitet wird, in Kombination mit ausreichend Bewegung und individuell ausgewählten natürlichen Nahrungsergänzungen äußerst heilsam ist.
Letztes Jahr beispielsweise veröffentlichten Zahnmediziner der Uni Freiburg eine Studie (Juli 2016), in der sie zeigen konnten, wie eine gesunde Ernährung und spezielle Nahrungsergänzungen ganz enorm die so weit verbreitete Zahnfleischentzündung bessern können, so dass selbst in Zahnarztpraxen künftig nicht nur die üblichen Medikamente und Behandlungen empfohlen werden, sondern auch eine Ernährungsumstellung (wenn der jeweilige Zahnarzt entsprechend informiert ist).

Wird das Portal gut angenommen von den LeserInnen?
Inzwischen folgen uns auf Facebook über 240.000 AbonnentInnen. Ähnlich häufig wird unser Newsletter verschickt. Die zahlreichen Anfragen und Emails, die wir erhalten, zeigen außerdem, wie groß der Informationsbedarf in Sachen eigenverantwortlicher Gesundheitsprävention ist.
Denn auch wenn es mittlerweile immer mehr Ärzte mit naturheilkundlicher und/oder ernährungsmedizinischer Zusatzausbildung gibt, sind sie nach wie vor zu dünn gesät, so dass die meisten Menschen keinen kompetenten Berater an ihrer Seite haben, der sie objektiv über die zur Verfügung stehenden ganzheitlichen Maßnahmen informieren kann.
Wir hoffen daher, mit unserem Portal auch dazu beitragen zu können, dass sich immer mehr Ärzte dazu bewogen fühlen, sich entsprechend weiterzubilden und ihren schulmedizinischen Tunnelblick ein wenig zu erweitern ;-)

Können die LeserInnen auch selbst zum Portal beitragen?
Ja, unsere LeserInnen können auf vielfältige Weise zu unserem Portal beitragen. Was uns immer besonders freut, sind Berichte von LeserInnen, die ihr Befinden dank der bei uns vorgestellten ganzheitlichen Konzepte merklich verbessern konnten. Wir freuen uns aber auch, wenn uns LeserInnen bestimmte Themen übermitteln, zu denen sie sich einen Artikel wünschen. Auch können unsere LeserInnen unsere Kommentarfunktion nutzen und dort ihre Meinung, ihre Erfahrungen, aber auch Kritik kundtun. Natürlich können auch Fragen gestellt werden, die wir umgehend beantworten und die uns auch helfen, unsere Informationen auf unserer Webseite zu erweitern und zu ergänzen. LeserInnen mit entsprechender Qualifikation können uns auch redaktionelle Beiträge senden, die bei Eignung, also nach Prüfung durch unsere Experten u. U. veröffentlicht werden können.

Dann wünschen wir weiterhin viel Erfolg und bedanken uns für das Interview!
Wir danken Ihnen ebenfalls und wünschen allen Ihren Lesern viel Gesundheit :-)
www.zentrum-der-gesundheit.de

Foto: ©stafichukanatoly, www.pixabay.com


Frühling 2017


Tips und Tricks im Umgang mit Handy, Schnurlostelefon, WLAN & Co. - von Barbara und Dipl. Ing. Peter Newerla

DECT-Schnurlostelefone
Ein großes Problem in den eigenen vier Wänden sind heute oft schnurlose Telefone nach dem DECT-Standard. DECT bedeutet „Digital European Cordless Telecommunication“ und bezeichnet eine spezielle Art der Datenübertragung. Alle modernen Schnurlostelefone verwenden diese Technik. DECT sendet in der Regel mit gepulster Strahlung und hohen Intensitäten 24 Stunden am Tag, egal ob telefoniert wird oder nicht. Die Dauerstrahlung geht dabei von der Basisstation aus, die Handgeräte strahlen nur wenn telefoniert wird. Durch die räumliche Nähe der Basisstationen zu Schlaf- und Wohnbereichen erreicht die  Strahlenbelastung im häuslichen Umfeld oft Werte, bei denen man sich um den nächsten Handymasten keine Gedanken mehr zu machen braucht.

Seit einigen Jahren rät deshalb auch das Bundesamt für Strahlenschutz (www.bfs.de ) vom Gebrauch von DECT-Telefonen ab und hat die Hersteller aufgefordert die Strahlenbelastung drastisch zu senken. Diese haben inzwischen auch vielfach strahlungsreduzierte Modelle mit einem sogenannten ECO- oder Öko-Modus entwickelt. Der ist aber standardmäßig nicht aktiviert und muss jeweils erst eingeschaltet werden!

Leider gibt es bisher keine einheitlichen Standards für die Strahlenreduktion und unendlich viele Varianten: die einen reduzieren die Strahlung, die anderen schalten ganz ab. Die einen nur wenn das Mobilteil in der Ladeschale liegt, die anderen schalten zwar ab, aber senden alle 30 Sekunden ein kurzes Funksignal. Manchmal funktioniert der ECO-Modus nicht, wenn mehrere Mobilteile mit einer Basisstation betrieben werden. Das ist leider sehr verwirrend. Deshalb möchten wir hier eine kleine Orientierung geben.

Der “ECO-Mode” (oder ähnliche Bezeichnung)
Hier wird die Strahlung in der Regel um den Faktor 10 bis 100.000 reduziert, wenn nicht telefoniert wird – vorausgesetzt das Mobilteil liegt in der Ladeschale und es sind nicht mehrere Mobilteile an der Basisstation angemeldet. Der ECO-Mode ist damit der niedrigste Standard zur Strahlungsreduktion. Diese Telefone werden auch oft mit dem Prädikat „strahlungsarm“ angepriesen.

„ECO Modus plus“ (auch „Full ECO Mode“,„fulleco“ oder “DECT zero“)
Der „ECO Modus plus“ leistet da schon wesentlich mehr. Hier schaltet die Basisstation komplett ab, auch wenn mehrere Mobilteile angemeldet sind und diese nicht in der  Ladeschale stecken. Bei den meisten Telefonen erfolgt die Abschaltung nach 20 Sekunden bis 2 Minuten nach Beendigung des Telefonats.

Man muss allerdings beachten, dass die verwendeten Mobilteile alle vom selben Typ und Hersteller sein und den ECO+ Modus unterstützen müssen, sonst funktioniert es nicht und das Telefon strahlt trotzdem. Bei den meisten Modellen muss außerdem der Eco-Modus bei Inbetriebnahme des Telefons erst eingeschaltet werden.

Inzwischen muss man außerdem wissen, dass einige Modelle zusätzlich eine Bluetooth und WLAN Schnittstelle implementiert haben, die ebenfalls meist standardmäßig aktiviert ist und die man manuell abschalten muss. Dazu gehören einige Modelle der Telekom, sowie von Phillips und Siemens.

Eine sehr gute Dokumentation zum Thema strahlungsarme Schnurlostelefone mit Auflistung verschiedenster Modelle und ihres Strahlungsverhaltens finden Sie hier: http://www.baubiologie-virnich.de/pdf/DECT_zero.pdf 

Wenn Ihr Telefon zwischen den Gesprächen vollständig abschaltet, tun Sie schon eine Menge für sich und Ihre Nachbarn. Was aber trotzdem bei allen strahlungsreduzierten Modellen immer bleibt, ist die Belastung mit gepulster Strahlung während des Telefonats. Aber auch hier gibt es Alternativen, wenn man möchte. (…)

Praktische Tips für das Schnurlostelefon

Die beste Lösung: Kein schnurloses Telefon verwenden
Mit einem „altmodischen“ Kabeltelefon ist man strahlungstechnisch am besten bedient. Dann hat man sicher während und zwischen den Telefonaten 0,0 μW/m² Funkstrahlung.

Die zweitbeste Lösung: Schnurgebundenes und schnurloses Telefon parallel installieren

Wenn man nicht auf ein schnurloses Telefon verzichten möchte, bietet es sich an, eine schnurgebundene und eine kabellose Variante parallel zu installieren. So kann man längere Gespräche am Kabeltelefon führen und genießt trotzdem den Komfort der Mobilität mit dem Schnurlosen, wenn man es wirklich braucht.

Um ein schnurloses und ein schnurgebundenes Telefon unter derselben Rufnummer parallel zu betreiben, braucht man einen sogenannten Telefonverteiler (siehe Abb. oben). Dieser kostet auf www.schnurlostelefon.de  6,90 €. Es klingeln dann bei einem eingehenden Anruf jeweils beide Telefone und man kann je nach Situation entscheiden, welches man benutzt. So kann man starke Belastungen durch lange Telefonate mit dem Funktelefon auf einfache Art und Weise vermeiden.
Achtung! Hier sind nicht die im Handel erhältlichen Kombigeräte gemeint die schnurlos und schnurgebunden kombinieren, denn bei diesen strahlt die Basisstation trotzdem, da sie das Mobilteil bedienen muss, falls es gebraucht wird. Verwenden Sie wirklich zwei unterschiedliche Telefone, die Sie wie oben gezeigt kombinieren.

Textauszug mit freundlicher Genehmigung aus:

Tips und Tricks im Umgang mit Handy, Schnurlostelefon, WLAN & Co.

Barbara & Dipl. Ing. Peter Newerla

FreiRaumMedia Verlag

86 S., 9,95 €.

Hier können Sie es bestellen: Tips und Tricks

Fotos: Thomas Hecker - Fotolia.com; Rulan - Fotolia.com; Barbara Newerla


Winter 2017


Ernährung und Spiritualität – ein Erfahrungsbericht von Marjolein Grislo

“Iss nichts was du nicht magst, aber iss nicht alles was du magst.”

- Swami Sivananda

Seit zwei Jahren beschäftige ich mich mit dem Einfluss den die Ernährung hat auf meine spirituelle Entwicklung. Immer besser spüre ich das Schwingungsniveau der Ernährung und fühle wie manche Nahrung eine sehr verdichtende oder toxische Auswirkung hat - sie macht trüb, wo andere Nahrung mich leicht macht und öffnet.
Dazu spüre ich auch oft die Energie die manche Nahrung enthält. Energie die z.B. bei der Zubereitung auf die Nahrung übertragen wird. Ob das Essen mit Liebe und Achtsamkeit zubereitet wird. Wenn die Nahrung eine schlechte Energie hat, bekomme ich oft allergische Reaktionen, dann schwillt die Schleimhaut von Mund, Kehle und Rachen an, oder es kommt zu Jucken und Verdauungsbeschwerden. Auch alte, verkochte, energielose Nahrung tut mir nicht gut. Je mehr ich mich dafür öffne umso schneller bemerke ich, ob die Nahrung mir gut tut oder dass ich sie besser nicht essen soll.

Früher als Kind war ich übergewichtig, aber seitdem ich mich mit Spiritualität und Nahrung auseinandersetze ist das nicht mehr der Fall. Als Kind konnte ich immer essen, war immer hungrig, eine richtige Naschkatze. Das hat sich aber geändert, denn ich bemerke, dass, je mehr Yoga ich mache und je mehr ich mich mit Spiritualität befasse, umso weniger Bedarf habe ich an Essen, an Nahrung. Ich ernähre mich vegan und bin jetzt auch wieder auf dem Weg, mehr Rohkost zu essen (ich war auch schon ein Jahr Rohkostlerin). Mir ist jetzt klar geworden, dass das Essen früher ein Ersatz war für etwas – für ein anderes unerfülltes Bedürfnis (so wie bei vielen Menschen), das Bedürfnis nach etwas Wesentlichem, nach mehr Tiefe. Ein Hunger nach mehr, ich wusste aber nicht, nach was. Spiritualität gibt mir aber diese Nahrung, füllt das Loch, stillt den Hunger. Essen ist nicht mehr so relevant, und wird immer weniger relevant.

Wenn ich mich durch äußere Umstände (zu viel Arbeit usw.) weniger mit Yoga und Spiritualität beschäftigen kann als ich möchte, bemerke ich dass ich aus dem Gleichgewicht gerate, wieder mehr Hunger habe und mehr esse. Ich bekomme wieder Kaffeebedarf und Lust auf Süßigkeiten, was ich sonst nicht mehr habe. Aber wenn ich das dann esse, schmeckt es mir gar nicht, ich spucke es oft wieder aus. Denn es ist nicht die Nahrung die ich brauche, die meine Seele braucht.

Manchmal merke ich dass ich hungrig bin obwohl ich keine Lust auf Essen habe. Ich möchte dann gar nicht essen, aber doch ist da ein Gefühl von “Hunger”. Es ist aber ein “Hunger” nach seelischer Nahrung. Ich glaube, dass das für viele Menschen heutzutage genau so gilt wie für mich. Viele Menschen versuchen mittels Essen ein Loch zu füllen. Aber da Essen nicht die richtige Nahrung ist, nicht das wonach sie sich tief in ihrem Inneren wirklich sehnen, sie aber den Bedarf danach haben, sind sie niemals gesättigt. Der Hunger bleibt, was dazu führt, dass man weiter isst, obwohl es vielleicht gar nicht schmeckt. Aber da sie sich nicht bewusst sind was sie wirklich brauchen, nämlich Nahrung für die Seele, machen sie so weiter, was leider allzu oft zu körperlichen aber auch psychischen Beschwerden führt. Denn wenn wir uns nicht auf die richtige Art und Weise ernähren, muss die Seele nach “Nahrung” rufen. Wir vernachlässigen uns selber und tun uns selbst nichts Gutes, indem wir uns nicht die Zeit und Ruhe gönnen, auf unser Bauchgefühl, auf unser Herz zu hören, und uns das zu geben wonach wir wirklich Bedarf haben.
 
Es ist in dieser Welt aber leider nicht einfach sich den eigenen Gefühlen und inneren Wünschen zu öffnen, da die Gesellschaft heutzutage geprägt ist von Leistungsdruck, Karriere, Geld, Stress, Materialismus, usw. Gefühle kann man dabei weniger gut brauchen.
Dazu macht es vielen Menschen Angst sich den Gefühlen zu öffnen, Angst davor was das alles auslösen wird. Viele haben sich absichtlich ihren Gefühle verschlossen, damit sie aufrecht bleiben können in dieser Gesellschaft und mitmachen können. Und dementsprechend haben wir unsere Nahrung auch darauf ausgerichtet, d. h.: viel Aufputschmittel wie Kaffee, Energiedrinks, Süßigkeiten, Fastfood, Tabak, Alkohol, usw.  Nur damit wir allen Erwartungen entsprechen können, denn sonst ist es kaum möglich alles zu schaffen was so von einem verlangt wird.
Aber wenn du dich selbst liebst und dir und deiner Seele etwas Gutes tun willst und es dich traust dann öffne dich deinem Herz, höre was es zu dir sagt und nähre es auf die richtige Art und Weise, mit seelischer Nahrung damit dein inneres Loch gefüllt wird und du dich wohler fühlst im Körper und im Geist.

Seit ich mir darüber bewusst geworden bin wonach mein Herz, meine Seele sich wirklich sehnen, habe ich mich dafür entschieden dass ich ab jetzt nur noch den spirituellen und Yoga-Weg gehen möchte. Denn ich möchte mich nur noch auf die für mich richtige Art und Weise ernähren. Liebe, Wärme, Positivität, anstatt mich vollzustopfen mit “Füllmitteln”.

Literatur:
Gabriel Cousens “Ganzheitliche Ernährung und ihre spirituelle Dimension”
Gabriel Cousens “Bewusst Essen, Individuelle Ernährung mit Ayurveda”
Michael Delias “Die Heilnahrung”
Angela Kämper “Prana Nahrung: Rundum wohlfühlen mit lichtvoller Ernährung”

Marjolein Grislo
Ursprünglich aus dem Norden von Hollands führte das Leben mich die letzten 4 Jahre quer durch Holland und Deutschland und letztendlich nach Oldenburg. Ich unterrichte und praktiziere leidenschaftlich Yoga und bin dabei immer wieder erstaunt über den Zusammenhang psychischer und körperlicher Blockaden und wie Yoga und gesunde Ernährung meine spirituelle Entwicklung unterstützen. Kontakt: marjoleingrislo@gmail.com