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Achtsames Leben Frühling 2016

 

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Zu Ulrike Plaggenborgs Zukunfts-Blog:

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Grußwort

 

Liebe Leserin, lieber Leser,

30 Jahre Buchhandlung Plaggenborg und 20 Jahre Achtsames Leben! Das sind schon Zeit-Räume! Am 29. Mai 1986 ging es los mit der Buchhandlung und 1996 mit der Zeitschrift, die Sie in Händen halten. Vieles hat sich in den Jahren verändert, wie nicht anders zu erwarten. Mehr zu unserem Jubiläum hier....

Im Frühjahr ist jede Menge los – viele Seiten mit Veranstaltungen beweisen das. Es gibt neue, zukunftsweisende Projekte. Darüber sind wir sehr froh, denn es zeigt, dass alles in Bewegung ist.

Die Themen: Vera Bartholomay stellt ihre Methode der „Heilsamen Berührung“ vor. • Wie Selbst-Erforschung geht, beschreibt Josef Rabenbauer. • Manfred Folkers hat ein Gespräch mit Niko Paech (Uni OL) geführt darüber, dass es auf unserem Planeten nichts zum Nulltarif geben kann. • Thomas Hübl verdeutlicht, dass sich ein hohes Bewusstsein besonders in herausfordernden Bedingungen zeigt. • Uwe Christiansen beleuchtet die astrologische Zeitqualität. • Falls jemand versorgungstechnisch Autarkie anstrebt, so gibt es Tipps im Blog. • Ob vegane Ernährung auch ökologisch ist, untersucht Anita Idel. • Und Dirk Grosser stellt uns sehr vergnüglich seinen „Meister“ vor mit der Frage: Hat ein Hund Buddha-Natur?.

Karl-Heinz & Ulrike PlaggenborgDas Frühjahr lockt ins Freie, in die Natur, an die Luft – genießen Sie die schönste Jahreszeit aus vollen Zügen!

 

Es grüßen herzlich

Ihre Plaggenborgs

 




Die Artikel/ Beiträge dieser Ausgabe:

 

 



Die Zeitqualität von April bis September 2016

Autor: Uwe Christiansen
 

Astrologische ZeitqualitätSaturn Quadrat Neptun, Angst versus Vision

Nie zuvor wurde ich in meiner Praxis durch Klienten und Kursteilnehmer mit so viel Unsicherheit und Ängsten aufgrund der allgemeinen Entwicklungen konfrontiert. Der gewohnte Rahmen befindet sich in Auflösungsprozessen…

Das Prinzip von Struktur und Form und das Prinzip von Auflösung stehen noch bis zum Herbst 2016 in Spannung miteinander, ich schrieb darüber in der Herbstausgabe 2015 im Achtsamen Leben. Auf Sicht fahren ist weiterhin angesagt, der Umstand des Schwimmens sollte aktuell akzeptiert und angenommen werden. Ein klarer Ausblick und weiterführende Visionen sind aktuell gefragt.


Die Zeitqualität von April bis September 2016

Autor: Uwe Christiansen
 

Astrologische ZeitqualitätSaturn Quadrat Neptun, Angst versus Vision

Nie zuvor wurde ich in meiner Praxis durch Klienten und Kursteilnehmer mit so viel Unsicherheit und Ängsten aufgrund der allgemeinen Entwicklungen konfrontiert. Der gewohnte Rahmen befindet sich in Auflösungsprozessen…

Das Prinzip von Struktur und Form und das Prinzip von Auflösung stehen noch bis zum Herbst 2016 in Spannung miteinander, ich schrieb darüber in der Herbstausgabe 2015 im Achtsamen Leben. Auf Sicht fahren ist weiterhin angesagt, der Umstand des Schwimmens sollte aktuell akzeptiert und angenommen werden. Ein klarer Ausblick und weiterführende Visionen sind aktuell gefragt.

 

Angela Merkel und die Flüchtlingspolitik

Angela Merkel hat mit ihren persönlichen Konstellationen ein sehr feines Gespür für die Nöte der zu uns Kommenden. Allerdings ist in ihrem Horoskop zu sehen, das ihr Einfluss massiv schwindet und sie auch mehr und mehr die Lust an ihrer Arbeit verliert. Was passiert in Deutschland wenn sie dem inneren Druck nachgibt und von einem zum anderen Tag ihr Amt aufgibt?

In einem Länderhoroskop kann man einiges über die Befindlichkeit des Volkes herauslesen. Im Horoskop der Wiedervereinigung von Deutschland steht der Mond (der die Bevölkerung symbolisiert) auf 19 ° im Zeichen der Fische im 9. Haus. Umgangssprachlich übersetzt bedeutet das, dass uns das Empfinden für ein Gemeinschaftsgefühl, eine tragende Kultur oder Religion fehlt, bzw. unklar und verschwommen ist.

Die Frage nach unserer nationalen Identität wird auf Sicht der kommenden Jahre ein sehr heraus ragendes Thema sein. Neptun, der Planet der Auflösung des Vordergründigen und Verfeinerung des Hintergründigen wird in den nächsten Jahren unser Identitätsgefühl stark prüfen: Finden wir zu einem neuen Selbstverständnis, einer Kultur die diesen Namen auch verdient?

 

Die Bedeutung des Jahresherrschers Mars

Vom 3. Januar bis zum 5. März hielt sich Mars, der Impulsgeber im Wasserzeichen Skorpion auf. Vom 5. März bis zum 17. April bringt er hitzige Impulse in Glaubens- und Anschauungsfragen. Ab dem 17. April wird Mars auf (8° Schütze) rückläufig und bewegt sich dann noch einmal vom 27. Mai bis zum 2. August in dem Transformationszeichen Skorpion. Das kann im besten Fall bedeuten, dass über vier Monate unsere Impuls- und Durchsetzungsenergie sehr entschieden sein wird und wir auch die innere Arbeit mit unserem Schatten nicht scheuen werden. In seiner negativen Ausprägung steht diese Verbindung leider für ein starkes Gewaltpotential.

Zum Frühlingsbeginn, am 20. März wird Mars der sogenannte Jahresherrscher. Der Jahresherrscher ist wie eine Themenüberschrift für die kommenden zwölf Monate zu verstehen: Welche Art von Energie wird uns in diesen Monaten im Besonderen leiten? Durch seinen langen Aufenthalt im Zeichen Skorpion werden alle Themen, mit denen wir uns in dem Zeitfenster 2013 und 2014 auseinandergesetzt haben (Saturns Gang durch den Skorpion) mit frischer Energie versorgt. Ist unsere Aufklärungsarbeit gut ausgefallen bekommen wir nun einen Schub von neuen Impulsen. Blieben die „Schatten“ damals nur angeleuchtet, werden wir uns ihnen nun wiederholt stellen müssen, der emotionale Druck und die Wucht sind hoch.

Wir tun gut daran, uns immer wieder mit unserem Herzensraum zu verbinden und so in Spürung zu bringen, was unser innerer Impuls ist. Die Gefahr, sich in diesem Jahr von einem Kollektivrausch anstecken zu lassen ist extrem groß.

 

Längerfristige Entwicklungen: Das Maß der großen Konjunktionen

Bei all der Unsicherheit ist es hilfreich, ein wenig weiter als nur bis zum Tellerrand zu schauen. Astrologisch gesehen befinden wir uns in einem tiefen Bewusstseinswandel, der sich von einem rein materialistisch ausgerichteten Geist zu einem durch Gemeinschaft und Kommunikation bewegten Geist hin neu ausrichtet.

Die Konjunktion von Jupiter (dem Prinzip von Ausdehnung durch Erkenntnis) und Saturn (dem Prinzip von Struktur und Ausrichtung) die sich ca. alle 20 Jahre neu bildet, steht in der astrologischen Betrachtungsweise für eine Epoche, eine Zeitspanne, die mit einem neuen Thema ausgestattet ist.

Ca. 200 Jahre lang findet diese Epochengebung in Zeichen des gleichen Elementes statt. 1980 erlebten wir, nach sehr langer Zeit die erste Konjunktion im Element Luft. In diese Zeitphase fällt unter anderem die Geburt des Internet. Im Jahr 2000 fand die Epochenprägung noch einmal im Erdzeichen Stier statt und ab dem 21. Dez. 2020 (Jupiter Konjunktion Saturn auf 0° Wassermann) werden für ca. 180 Jahre die Luftzeichen Gastgeber der Konjunktion sein. Der aktuelle Erdzyklus begann 1802; davor war ein Zyklus von ca. 200 Jahren in den Feuerzeichen themenführend.

Der Wechsel von dem einen zum anderen Element entspricht einem großen Bewusstseinswandel.

 

Die Aufgabe der letzten 200 Jahre könnte man stark verkürzt so verdichten: Wie durchwirken wir mit unserem Geist die Materie, ohne dass wir dabei vergessen, dass wir beseelter Geist sind? Schattenthema: Das einseitig auf ständiges Wachstum ausgelegte Denken führt dazu, dass wir uns mittlerweile nicht mehr von dem ernähren können, was uns die Erde nachhaltig bietet. Wir verbrauchen aktuell so viel, dass wir ca. 1 ½ Erden zur Verfügung haben müssten! Fakt ist, das wir alle eklatant mehr verbrauchen als für uns vorhanden und notwendig ist!

Im Element Luft wechselt die Ausrichtung von der Materie hin zum Geistigen: Der Austausch von Ideen und die Vernetzung in der Welt werden im Vordergrund stehen. Das Kollektivbewusstsein wird einen wesentlich stärkeren Einfluss auf alle Lebensbereiche haben. So erleben wir schon jetzt, wie über das Internet Politik in den verschiedensten Ausprägungen gestaltet wird. Positive Denkanstöße wie Nachhaltigkeit, Tier- und Umweltschutz finden ein immer größeres Gehör. Wir werden erleben, dass große Gruppen von Menschen, die sich zu einem bestimmten Thema gemeinschaftlich, z.B. über Meditation ausrichten, mehr und mehr Einfluss bekommen, bzw. durch das Ziel ihrer Bemühung einen nachhaltigen Impuls setzen werden.

Ideen werden nicht mehr alleine von einer Person „ausgebrütet“ und damit personifiziert, sondern es wird an verschiedenen Stellen auf der Erde gleichzeitig Gedanken neuer Ausprägung geben, die im Laufe der Zeit gemeinschaftlich umgesetzt werden können. Mögliche Schattenthemen können im Zeichen des Luftelements sein: der unüberschaubare Missbrauch von Daten, die absolute Überwachung durch unsere digitalen Fingerabdrücke, Manipulation durch gelenkte Informationen.

Das Unterscheidungsvermögen von uns wird damit heraus gefordert und geprüft: Löse ich mich komplett auf im Kollektivbewusstsein oder ist es mir auch möglich immer wieder zu der Wahrnehmung meiner eigenen Herzenswahrheit zurück zu kehren? Genau dieser Prozess, das „Pendeln“ zwischen dem Kollektiv- und dem Eigenbewusstsein wird auch ein prägender Ausdruck der Zeit werden.

 

Weitere Fragen, die wir uns stellen können: Welche Gedanken und Impulse die „in der Luft liegen“ sind wirklich wichtig für mich? Ist es mir möglich, mich von einer Kollektivstimmung abzukoppeln und mich selber mit mir in Spürung zu bringen? Wie stark identifiziere ich mich über meinen Besitz und Wertefragen? Wie weit reicht unsere Toleranz: Wie offen bin ich als Veganer Fleischessern gegenüber oder als sogenannter Spiritueller einem Atheisten oder rein materialistisch Denkendem? In welchem Verhältnis stehen für mich das innere und das äußere Wachstum?

Aus dieser Perspektive betrachtet, wird die Präsidentschaftswahl in den USA am 8. November 2016 sehr spannend werden: Gewinnt die materialistische Version in Form von Donald Trump, oder geben die Amerikaner dem Demokraten Bernie Sanders ihre Stimme? Dieser kämpft seit Jahrzenten gegen soziale Ungerechtigkeiten und geht hart mit der US Notenbankpolitik ins Gericht. An der Wahl könnte sich zeigen, wie weit der Bewusstseinswandel in den USA schon gekommen ist.

 

Uwe Christiansen ist Heilpraktiker für Psychotherapie und seit 1987 in eigener Praxis in Oldenburg selbständig tätig. Er berät und coacht Privatpersonen sowie Firmen. Die astrologische Zeitqualität lässt er in seine therapeutische Arbeit mit einfließen. Auf Einladung hält er auch gerne Vorträge zur aktuellen Zeitqualität. Weitere Informationen finden Sie auf seiner Webseite: www.uwe-christiansen.de  

Den Astrologischen Jahresüberblick 2017 wird es ab November 2016 auf CD geben.




3. Oldenburger Zukunftstage

22. bis 24. April 2016 im Kulturzentrum PFL

 

Oldenburger Zukunftstage 2016Einladung und Programm

… miteinander statt gegeneinander, gemeinsam statt einsam: wie wollen wir in Zukunft leben? Ich – Du – Wir: das sind Fragen, die wir bei den Oldenburger Zukunftstagen 2016 stellen.

Angesichts immer stärker um sich greifender Kriege und immer mehr Menschen, die dadurch auf der Flucht sind, angesichts einer immer weiter fortschreitenden Zerstörung unserer Umwelt durch eine hemmungslose Ausbeutung der Natur, fragen wir nach einem neuen Miteinander in unserer Welt, in unserem Leben – für eine andere Zukunft.


3. Oldenburger Zukunftstage

22. bis 24. April 2016 im Kulturzentrum PFL

 

Oldenburger Zukunftstage 2016Einladung und Programm

… miteinander statt gegeneinander, gemeinsam statt einsam: wie wollen wir in Zukunft leben? Ich – Du – Wir: das sind Fragen, die wir bei den Oldenburger Zukunftstagen 2016 stellen.

Angesichts immer stärker um sich greifender Kriege und immer mehr Menschen, die dadurch auf der Flucht sind, angesichts einer immer weiter fortschreitenden Zerstörung unserer Umwelt durch eine hemmungslose Ausbeutung der Natur, fragen wir nach einem neuen Miteinander in unserer Welt, in unserem Leben – für eine andere Zukunft.

 

Neu ist der Oldenburger Zukunftspreis mit dem Werkstatt Zukunft Schulprojekte in den Bereichen Nachhaltigkeit, Ökologie und Entwicklungszusammenarbeit auszeichnet. Er wird im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung erstmals verliehen.

Wir laden Sie herzlich ein. Freuen Sie sich auf inspirierende Referent*innen, spannende Gespräche und Aktionen und viele Begegnungen bei den Oldenburger Zukunftstagen.

 

Programmübersicht

Neben den gemeinsamen Veranstaltungen am Anfang und am Ende der Zukunftstage, können Sie am Samstag individuelle Schwerpunkte in unterschiedlichen Themenbereichen setzen. Zum Auftakt gibt es schon vor dem Beginn der Tagung zwei besondere Veranstaltungen der Klima-Allianz Oldenburg.

 

Auftakt

Zwei Veranstaltungen der Klima-Allianz Oldenburg im Vorfeld der Zukunftstage

  • Mo 4. April 2016, 20 Uhr | Sophienkirche, Ulmenstraße 29 - Oldenburg
    Unser Umgang mit der Erde in Zeiten des Klimawandels
    Prof. Dr. Meinhard Simon, Institut für Chemie und Biologie des Meeres, Oldenburg
  • Do 14. April 2016, 20 Uhr | Forum St. Peter, Peterstraße 22-26 - Oldenburg
    Unbequeme Wahrheiten: Zur Sorge um die globalen Gemeinschaftsgüter
    Wege nach der UN-Klimakonferenz in Paris. Prof. Dr. Ottmar Edenhofer, Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK)

 

Oldenburger Zukunftstage 2016

  • Alle Veranstaltungen finden - soweit nichts anderes angegeben ist - im städtischen Kulturzentrum PFL, Peterstraße 3, statt

Freitag, 22. April

  • 15.30 Uhr: Eröffnung: Jugend engagiert sich für Zukunft
    Begrüßung – Verleihung des Oldenburger Zukunftspreises: Schulwettbewerb Nachhaltigkeit, Ökologie und Entwicklungszusammenarbeit. Musik
  • 17.30 Uhr: Fishbowl-Diskussion: Ernährung der Zukunft – Zukunft der Ernährung
  • 20.00 Uhr: Neues wirtschaften: Wir schaffen das
    Wie Gemeinschaft zum treibenden Faktor wird. Vortrag + Diskussion mit Falk Zientz, bei der GLS-Bank verantwortlich für die ‚Zukunftswerkstatt’


Samstag, 23. April

  • 10 Uhr: Notfallpädagogik: Perspektiven für traumatisierte Kinder und Jugendliche
    Waldorfpädagogik im Brennpunkt: Irak, Philippinen, Deutschland. Lukas Mall (Freunde der Erziehungskunst) berichtet aus seiner Tätigkeit
  • 11.30 - 18 Uhr: Angebote und Aktionen zu Zukunftsthemen aus unterschiedlichen Bereichen. Stellen Sie sich Ihr individuelles Programm aus einem oder mehreren Themenbereichen zusammen. Alle bislang geplanten Aktionen finden Sie hier: Ernährung: Politischer Suppentopf; Klima: Ökologischer Spaziergang – Film – Workshop; Grundeinkommen: Film – Workshop – Aktionen; Leben: Achtsamkeit üben – Workshop – Meditation; Pädagogik: Workshops Traumapädagogik – praktisch und theoretisch
    • 14.30-15.30 und 16-17 Uhr: Umwelthaus Oldenburg (Eingang Rückseite des PFL, Dachgeschoss): Meditation und Gespräch mit Manfred Folkers. Eingerahmt von kleinen Meditationen über Achtsamkeit, Verbundenheit usw. möchten wir eine Möglichkeit schaffen, innezuhalten und sich über die Grundlagen einer heilsamen Zukunft auszutauschen. Als Leitgedanke dient eine Aussage des ZEN-Lehrers Thich Nhat Hanh: "Das Gefühl der Entfremdung bei so vielen Menschen ist entstanden, weil ihnen nicht bewusst ist, dass alles miteinander verbunden ist und zwischen allen Erscheinungen ein Zusammenhang besteht. Wir können uns nicht von der Gesellschaft oder etwas anderem trennen. Dies ist so, weil jenes so ist."
    • 20 Uhr: Ich – Du – Wir
      Texte und Musik aus den Kulturen der Welt mit Gerald Friese (Schauspieler und Literaturperformer) und den Global Music Player Allstars

 

Sonntag, 24. April

  • Morgens: Zeit für Gottesdienste
  • 11.30 Uhr: Abschluss: Die Schattenseite des „wir“
    Kurzfilm + Diskussion: Moderation Brigitte Gläser – Verabschiedung

 

Alle Informationen auf www.oldenburger-zukunftstage.de .




30 Jahre Buchhandlung Plaggenborg &

20 Jahre Magazin Achtsames Leben!

 

30 Jahre Buchhandlung PlaggenborgKarl-Heinz Plaggenborg (geb. 22.5.1950):

Kennen Sie sich ein bisschen in der Astrologie aus? Wissen Sie zufällig dass Merkur der Herrscher des Tierkreiszeichens Zwilling ist? Und dass Merkur der Götterbote war? Das heißt, er war für die Nachrichtenübermittlung zuständig. Heute würden wir das als Informationsverbreitung bezeichnen. Ja, und dann gibt es ja noch den Aszendenten, der Moment, an dem man bei der Geburt zum Horizont nach Osten blickt und schaut, welcher Planet sich dort gerade befindet. Mein Aszendent ist auch im Tierkreiszeichen Zwilling, mit Merkur als Herrscher. Vielleicht können Sie dann nachvollziehen, weswegen mir die Informationsvermittlung so am Herzen liegt. Mein Beruf ist mir ja fast in die Wiege gelegt worden. Ich musste ihn nur finden, was aber sofort geklappt hat. Am 1. April bin ich nun 44 Jahre mit Leib und Seele Buchhändler und in diesem Jahr 30 Jahre mit eigener Buchhandlung. Und ein Ende ist noch nicht abzusehen; aber das wissen die Götter!


30 Jahre Buchhandlung Plaggenborg &

20 Jahre Magazin Achtsames Leben!

 

30 Jahre Buchhandlung PlaggenborgKarl-Heinz Plaggenborg:

Kennen Sie sich ein bisschen in der Astrologie aus? Wissen Sie zufällig dass Merkur der Herrscher des Tierkreiszeichens Zwilling ist? Und dass Merkur der Götterbote war? Das heißt, er war für die Nachrichtenübermittlung zuständig. Heute würden wir das als Informationsverbreitung bezeichnen. Ja, und dann gibt es ja noch den Aszendenten, der Moment, an dem man bei der Geburt zum Horizont nach Osten blickt und schaut, welcher Planet sich dort gerade befindet. Mein Aszendent ist auch im Tierkreiszeichen Zwilling, mit Merkur als Herrscher. Vielleicht können Sie dann nachvollziehen, weswegen mir die Informationsvermittlung so am Herzen liegt. Mein Beruf ist mir ja fast in die Wiege gelegt worden. Ich musste ihn nur finden, was aber sofort geklappt hat. Am 1. April bin ich nun 44 Jahre mit Leib und Seele Buchhändler und in diesem Jahr 30 Jahre mit eigener Buchhandlung. Und ein Ende ist noch nicht abzusehen; aber das wissen die Götter!

 

Ja, es gibt immer noch ein Anliegen meinerseits: wir sind hier um zu lernen. Davon bin ich nach wie vor überzeugt. In jedem Menschenleben machen wir Erfahrungen, die uns voranbringen können. Die Anwendung dieser Erkenntnisse bleibt jeder/jedem selbst überlassen. Aber wir haben die Möglichkeit daraus zu lernen und zu wachsen.

30 Jahre Buchhandlung PlaggenborgMeine Möglichkeit besteht darin, Informationen die diesen Prozess fördern zu liefern. Natürlich am liebsten mit Büchern. In den letzten 30 Jahren sind noch mehr Möglichkeiten dazu gekommen: CDs und DVDs und natürlich das Internet. Alle diese Medien können genutzt werden um an Informationen zu gelangen. Man kann eigentlich jetzt schon vom Medienhändler als meiner Berufsbezeichnung sprechen. Dazu gehört natürlich auch unser Magazin „Achtsames Leben“, das jetzt auch schon zwanzig Jahre besteht und in der ganzen Weser-Ems Region verteilt und gelesen wird. Auch dabei geht es wieder darum, Informationen zu verbreiten, aber das wissen Sie ja schon.

 

Es erfüllt mich immer mit Freude im Dienste der Entwicklung des Menschen einen klitzekleinen Anteil am Wachstumsprozess zu haben. Möge es noch lange so weitergehen.

Viel Freude am Leben wünscht

Karl-Heinz Plaggenborg

 

Karl-Heinz & Ulrike P.:

Ein wichtiger und sehr schöner, inspirierender Bereich der Arbeit der Buchhandlung waren - hauptsächlich noch zu Zeiten des Ladens - die zahlreichen Veranstaltungen, die entweder im Laden stattfanden oder in angemieteten Räumlichkeiten wie dem PFL, der Stadtbibliothek, Hof Oberlethe, Schul-Aulas u.a..

An diesen Veranstaltungen waren wir maßgeblich beteiligt oder haben sie organisiert – die (alphabetische) Liste der Autoren/ spirituellen LehrerInnen liest sich wie ein Who-is-Who der damaligen und immer noch aktuellen „Szene“:

Werner Ablass, Kristine Alex, Hajo Banzhaf †, Heinrich E. Benedikt, Moritz Börner, Christian Bollmann, Christian Brehmer, Stefan Brönnle, Hans Cousto, Ruediger Dahlke, Dalai Lama, Günther de Jong, Theresia de Jong, Peter Michael Dieckmann, Silvia Doberenz, Loni Eberlein, Wolfgang Erdorf, Monika Felten, Paul Ferrini, Alexander Finkel, Sabrina Fox, Michael Gienger †, David Hey, Werner Hinterleitner †, Gertrud Hirschi, Philemon-Sophia Hoepfner-Jordan, Tanmaya Honervogt, Klaus Hüser, Olaf Jacobsen, Willigis Jäger, Bernard Jakoby, Otmar Jenner, Harald Jordan, Annette Kaiser, Wilhelmine + Arnold Keyserling †, Sylvia Kolk, Gisela & Heinrich Krätzer, Jeff Levin, Marie Mannschatz, Rita Münsterkötter, Safi Nidiaye, Wolf Ondruschka, Johanna Paungger/Thomas Poppe, Maitreyi Piontek, Marko Pogacnik, Jirina Prekop , Michael Reimann, Ilse Renetzeder †, Dietrich Roloff, Kai Romhardt, Gerti Samel, Mechthild Scheffer, Reinhard Schimmelpfeng, Petra Schneider, Steve Schroeder & Jens Zygar, Sogyal Rinpoche, Hanns-Joachim-Wilhelm-Johannes Starczewski †, Starhawk, Wolf-Dieter Storl, Thich Nhat Hanh, Lex van Someren, Ulrike Vinmann, Klausberd Vollmar, Annika Wittig, Daniela Wolff, Josephine Zöller † und viele andere…

Da könnten wir jetzt ein kleines Quiz veranstalten: wer hat zu welchem Thema etwas gesagt an dem Abend? Die Ära der Veranstaltungen ist für uns zu Ende gegangen mit der Schließung des Ladens und interessanterweise hat niemand wirklich die Lücke geschlossen, die dadurch entstand.

 

In den 30 Jahren seit Eröffnung der Buchhandlung hat sich unglaublich viel verändert in der Buchhandelslandschaft. Durch das Internet sind sehr viele neue Vertriebswege für Bücher, und Produktionsmöglichkeiten für AutorInnen entstanden. Viele kleine Läden mussten schließen, einige – so wie wir auch – wanderten ins Internet. Dieser Umbruch-Prozess ist noch im Gange und man darf gespannt sein, wohin es sich entwickelt. Wir sind jedenfalls immer bemüht, so nah wie möglich am gegenwärtigen Geschehen beteiligt zu sein – natürlich immer nur im Rahmen unserer Möglichkeiten. 

 

20 Jahre Achtsames Leben!

Zuallererst möchten wir uns von Herzen bedanken bei Ihnen allen, die Sie über diesen langen Zeitraum durch Ihre Beiträge und Anzeigenschaltungen das Magazin überhaupt ermöglicht haben. Denn das Achtsame Leben ist und bleibt kostenlos! Ohne Sie wäre das gar nicht möglich: die AnbieterInnen im Marktplatz und in den Kleinanzeigen, die Verlage und andere, die Formatanzeigen schalten, die Veranstalter usw. Seit ebenso 20 Jahren gestaltet Peter Gerd Jaruschewski von der Agentur Jaruschewski das Achtsame Leben; wir danken ihm dafür und freuen uns auf weitere erfolgreiche Jahre der Zusammenarbeit!

 

Kleine Geschichte des „Achtsamen Lebens“:

 

20 Jahre Achtsames LebenBegonnen hat alles mit dem Besuch von Thich Nhat Hanh. Eingeladen wurde er von Manfred Folkers und mir (Karl-Heinz Plaggenborg). Im Jahr 1993 war er dann in Oldenburg und hat im frisch fertig gestellten PFL-Kulturzentrum einen Vortrag vor 700 Leuten gehalten. Am darauf folgenden Tag führte er eine Gehmeditation in den Wallanlagen an. Schwerpunkt beider Veranstaltungen war der Begriff „Achtsamkeitspraxis“. Als Folge dieses Besuches bildete sich ein Gesprächskreis mit eben diesem Schwerpunkt, aus dem sich dann der Verein Achtsamkeit in Oldenburg gründete. Der Verein gibt seitdem dreimal im Jahr für Mitglieder und Interessierte ein kleines Informationsmagazin heraus: Das Gelbe Info. Als redaktionelle Mitglieder waren Manfred und ich neben vielen anderen daran beteiligt. Meine Idee war dann, ausgehend von diesem „Gelben Info“ anlässlich des 10-jährigen Bestehens der Buchhandlung Plaggenborg ein umfangreicheres Magazin herauszubringen. Das war die Geburtsstunde von "Achtsames Leben".

Am Anfang war das Achtsame Leben ein kleines „Blättchen“ mit nur 36 Seiten. Inzwischen hat das Heft immer mindestens 72 Seiten, wenn nicht mehr. Ein großer Teil enthält die „bunten Seiten“ der regionalen „Szene“ des ganzheitlich orientierten Lebens – den „Marktplatz“ mit den AnbieterInnen und die Kleinanzeigen. Veranstaltungen gibt es nicht mehr so viele (s.o.), aber immer noch genug, um für die LeserInnen attraktiv zu sein. Inzwischen bemühen wir uns auch vermehrt um Inhalte in den Texten, die nicht unmittelbare Werbung für irgendetwas sind, sondern wirklich informieren oder berühren.

 

Die Inhalte des Achtsamen Lebens haben sich auch natürlich verändert in den vergangenen zwei Jahrzehnten. Lange Zeit waren es Themen, die sich mit der Wieder-Entdeckung alter Weisheiten befassten, mit z.T. auch hoch esoterischen Themen und in denen es sich zum größten Teil um das eigene Selbst drehte. Heute stehen Themen im Vordergrund, die die Verbindung von Spiritualität mit der Welt aufzeigen. Interessanterweise sind buddhistische Themen die ganze Zeit mit dabei gewesen. Das sagt einiges aus über die Aktualität des Buddhismus, finden wir…

 

Sie als unsere LeserInnen können das Achtsame Leben mitgestalten: in unserer Dauer-Umfrage, die Sie hier auf dieser Seite finden, können Sie uns mitteilen, welche Inhalte Sie noch interessieren würden und wie Ihnen das Heft überhaupt gefällt!

 

Karl-Heinz und Ulrike PlaggenborgNachmittag der Offenen Tür in der Lindenstraße 35 am So. 29. Mai 2016 von 15 – 19 Uhr!

An dem Sonntagnachmittag laden wir Sie ein, einmal bei uns herein zu schnuppern, in die kleinste Buchhandlung Oldenburgs – wie sieht’s da eigentlich aus? Groß feiern werden wir nicht, aber wenn Sie uns gratulieren wollen protestieren wir nicht!! Wir freuen uns auf alte und neue Gesichter!

 

Ihre Plaggenborgs




Die Kooperative Werden

Eine weiterbildende Ringvorlesung zum Aufbruch in eine andere Kultur

 

Kooperative WerdenWirtschaft, Politik, Medien und Wissenschaft entfernen sich derzeit immer weiter von der Sinnorientierung des Menschen und seiner freien Potentialentfaltung. Menschen werden eher auf ihre ökonomische Funktionsfähigkeit und Verwertbarkeit reduziert und davon abgehalten, ihrer „tiefsten Sehnsucht“ und ihrem einzigartigen Wesen nachzuspüren. Sie werden als „erschöpft“, „abweichend“, „gestört“ oder „krank“ diagnostiziert und pathologisiert, wenn sie die gesellschaftlichen Vorgaben nicht (mehr) erfüllen. Wir finden deshalb, es ist an der Zeit für einen Wechsel der Perspektive und laden Sie herzlich ein, mit der „Kooperative Werden“ an diesem Aufbruch in eine andere Kultur mitzuwirken.


Die Kooperative Werden

Eine weiterbildende Ringvorlesung zum Aufbruch in eine andere Kultur

 

Kooperative WerdenWirtschaft, Politik, Medien und Wissenschaft entfernen sich derzeit immer weiter von der Sinnorientierung des Menschen und seiner freien Potentialentfaltung. Menschen werden eher auf ihre ökonomische Funktionsfähigkeit und Verwertbarkeit reduziert und davon abgehalten, ihrer „tiefsten Sehnsucht“ und ihrem einzigartigen Wesen nachzuspüren. Sie werden als „erschöpft“, „abweichend“, „gestört“ oder „krank“ diagnostiziert und pathologisiert, wenn sie die gesellschaftlichen Vorgaben nicht (mehr) erfüllen. Wir finden deshalb, es ist an der Zeit für einen Wechsel der Perspektive und laden Sie herzlich ein, mit der „Kooperative Werden“ an diesem Aufbruch in eine andere Kultur mitzuwirken.

 

Der erste Schritt der „Kooperative Werden“ ist das Formen eines neuen Berufsbildes, das als „Werdens-Begleitung“ Menschen in ihrem persönlichen Erwachen stärken will. Denn in jedem Menschen gibt es etwas Einzigartiges, das sich verwirklichen möchte. Diese professionelle Neu-Orientierung kann auch bereits vorhandene Berufsbilder ergänzen.

Wie hilft man dem Potential eines Menschen in die Welt? Dafür planen wir eine weiterbildende Ringveranstaltung mit dem Titel „Die Kunst der Werdens-Begleitung“. Sie richtet sich an Menschen, die andere professionell dabei unterstützen gesund, heil und sinnerfüllt zu leben: Professionelle in solchen Berufsfeldern wie Aus- und Weiterbildung, Begleitung, Beratung, Coaching, Heilpraxis, Körper- und Leibarbeit, Medizin, Psychotherapie und Seelsorge. In sieben Kursen von Mai 2016 bis März 2018 widmen wir uns aus verschiedenen Perspektiven der Frage, wie eine solche professionelle Neu-Orientierung theoretisch begründet und praktisch umgesetzt werden kann.

 

Details der weiterbildenden Ringveranstaltung findest Du auf unserer Website www.kooperative-werden.de .

Den Aufbruch in eine Welt, in der sinnerfülltes Menschsein und Potentialentfaltung im Vordergrund stehen, schaffen wir nicht allein. Wenn Du unsere Herzensanliegen teilst, kannst Du viel für die „Kunst des Werdens“ tun:

  • Schaue die einzelnen praxisorientierten Kurse der weiterbildenden Ringveranstaltung „Die Kunst der Werdens-Begleitung“ an. Wenn Dich die Teilnahme interessiert oder wenn Du Fragen hast, nehmen wir uns für ein Gespräch mit Dir gerne Zeit.
  • Vielleicht kennst Du Menschen, die unser Anliegen auch teilen und froh sind, davon zu erfahren. Dann nehme Dir bitte kurz die Zeit, diese Info an Freunde/ Bekannte u.a. weiterzuleiten.
  • Und natürlich freuen wir uns über Menschen, die mitmachen, fördern oder spenden.

Die Kooperative Werden ist eine offene Initiativgruppe, die sich der Idee verschrieben hat, Konzepte und ein neues Berufsbild zu entwickeln, um Menschen bei ihrem persönlichen Erwachen professionell zu begleiten. Neben Prof. Dr. Wilfried Belschner (Psychologie), dem Initiator, gehören Prof. Dr. Franz-Theo Gottwald (Sozialwissenschaften/Ökonomie), Prof. Dr. Thilo Hinterberger (Bewusstseinswissenschaften) und die frühere Managerin Sabine Poetsch als erste Werdens-Begleiterin zum Kernteam der Kooperative.

Zu den Kursen der Ringveranstaltung gibt es auch eine Printversion, die wir bei Interesse auf Anforderung gerne zusenden.

www.kooperative-werden.de

 




Wir stellen vor: die Zeitschrift „Buddhismus aktuell“

 

Zeitschrift Buddhismus AktuellBuddhismus aktuell erscheint viermal im Jahr und behandelt zumeist ein Schwerpunktthema anhand von Reportagen, Essays, Erfahrungsberichten und Interviews. Die Zeitschrift will Debatten anstoßen und mit dem Facettenreichtum buddhistischen Lebens, vor allem bei uns im Westen, vertraut machen.

 

Sie stellt Buddhismus in seinen Aspekten als Religion, Philosophie und Lebenspraxis dar und gibt vielfältige Anregungen für das Alltagsleben. Sie zeigt, welche Bedeutung buddhistisch inspirierte Lehren und Praktiken für unsere Gesellschaft, für Kunst und Kultur, für Ökologie und Mitwelt haben kann.


Wir stellen vor: die Zeitschrift „Buddhismus aktuell“

 

Zeitschrift Buddhismus AktuellBuddhismus aktuell erscheint viermal im Jahr und behandelt zumeist ein Schwerpunktthema anhand von Reportagen, Essays, Erfahrungsberichten und Interviews. Die Zeitschrift will Debatten anstoßen und mit dem Facettenreichtum buddhistischen Lebens, vor allem bei uns im Westen, vertraut machen.

 

Sie stellt Buddhismus in seinen Aspekten als Religion, Philosophie und Lebenspraxis dar und gibt vielfältige Anregungen für das Alltagsleben. Sie zeigt, welche Bedeutung buddhistisch inspirierte Lehren und Praktiken für unsere Gesellschaft, für Kunst und Kultur, für Ökologie und Mitwelt haben kann.

 

Des Weiteren informiert sie über wichtige Veranstaltungen und Ereignisse aus der Welt des Buddhismus und stellt interessante Bücher und andere Medien vor. www.buddhismus-aktuell.de

 

Einzel- oder Probehefte können bestellt werden bei: buddhismus-aktuell@janando.de

 




Schritte der Selbsterforschung

Autoren: Josef Rabenbauer & Gabriele Michel

 

Selbst-ErforschungSelbsterforschung ist offenes Erkunden und Entdecken, wie unsere Seele sich entfaltet, den Reichtum unseres Bewusstseins offenbart.

Selbsterforschung bringt uns in Kontakt mit den Qualitäten der Seele: Liebe und Neugier, die Wahrheit über uns und die Welt zu entdecken.

 

Aber wie geht das, uns selbst zu erforschen?

Stellen Sie sich vor, Sie sind gerade sehr wütend auf jemanden und wissen nicht, wohin mit Ihrem Zorn. Dann ist es hilfreich, sich zu fragen: „Für was ist es gut, jetzt so wütend zu sein?“

Wir beginnen, uns für unser unmittelbares Erleben, die Wahrheit dahinter und seine tieferen Beweggründe zu interessieren. Wir fragen uns, wofür diese Wut die genau richtige Antwort ist.

Es wird spannend, wenn die Wut erst einmal Raum bekommt, um besser verstanden zu werden.


Schritte der Selbsterforschung

Autoren: Josef Rabenbauer & Gabriele Michel

 

Selbst-ErforschungSelbsterforschung ist offenes Erkunden und Entdecken, wie unsere Seele sich entfaltet, den Reichtum unseres Bewusstseins offenbart.

Selbsterforschung bringt uns in Kontakt mit den Qualitäten der Seele: Liebe und Neugier, die Wahrheit über uns und die Welt zu entdecken.

 

Aber wie geht das, uns selbst zu erforschen?

Stellen Sie sich vor, Sie sind gerade sehr wütend auf jemanden und wissen nicht, wohin mit Ihrem Zorn. Dann ist es hilfreich, sich zu fragen: „Für was ist es gut, jetzt so wütend zu sein?“

Wir beginnen, uns für unser unmittelbares Erleben, die Wahrheit dahinter und seine tieferen Beweggründe zu interessieren. Wir fragen uns, wofür diese Wut die genau richtige Antwort ist.

Es wird spannend, wenn die Wut erst einmal Raum bekommt, um besser verstanden zu werden.

 

Aber wo führt uns das hin, wenn wir sie zulassen und erforschen?

Es führt nicht etwa zu Chaos, Aufmerksamkeit und Betrachtung können im Gegenteil Handlungen und Haltungen freisetzen, die genau angemessen sind. Wir neigen oft dazu, unangenehme oder bedrohliche Gefühle loswerden zu wollen. So aber berauben wir uns auch der Energie, die in dem Gefühl steckt – bei Wut zum Beispiel ihrer Kraft und ihres Potentials, uns zu schützen.

Wenn wir uns für diese Möglichkeit öffnen, können wir entdecken, dass unser Gegenüber unabsichtlich eine alte Wunde in uns berührt hat, die wir nicht spüren wollen. Haben wir das bemerkt und verstanden, können wir dem Gegenüber anders begegnen. Und wir können uns für diese alte Wunde interessieren:

 

„Was genau ist in uns verletzt?“

„Wer hat uns ursprünglich so verletzt?“

„Auf wen bin ich also eigentlich so wütend?“

 

Möglicherweise entdecken wir dann, dass diese Wut uns vor anderen Gefühlen wie Schmerz und Trauer geschützt hat. Wenn wir durch die Wut wieder in Kontakt kommen zu diesen Gefühlen, kann die Wunde zu heilen beginnen.

So offenbart sich die Intelligenz unserer inneren Realität. Wir beginnen, tief zu verstehen, dass jede Regung und jedes Gefühl einen Sinn hat, sonst würde es nicht auftauchen. Wir spüren, wo sie wie hingehören und was sie dort bewirken wollen und auch bewirken können.

In unserem Beispiel der Wut können wir in der aktuellen Beziehung angemessener reagieren. Zudem verweist uns die Wut auf verdrängten Schmerz, der uns jetzt, wo er offenbar wird, den Weg zur heilenden Trauer zeigen kann.

 

Dieser Prozess macht deutlich, wie wohltuend es ist, uns unseren unmittelbaren Gefühlen zuzuwenden. Doch oft gelingt uns das nicht. Wir alle kennen die Wut über einen Nachbarn, der ständig in der Mittagspause den Rasen mäht oder nachts den Fernseher aufdreht. Aus dieser Wut kann Mut, eine Kraft erwachsen, wenn wir sie uns erst einmal zugestehen. Der Mut wiederum kann uns unterstützen, mit diesem Nachbarn zu sprechen – und die Kraft eine Klärung ermöglichen. Doch um so erleben und handeln zu können, braucht es einen langen Atem und Geduld. Es ist ein weiter Weg hin zu klarer Ruhe und großzügiger Gelassenheit. Auf dem Weg zu dieser Gelassenheit geraten wir lange Zeit immer wieder ins Bewerten oder Manipulieren, wir rechtfertigen uns oder verfallen in innere Dialoge wie: „Ich sollte, müsste doch ein bisschen großzügiger sein!“ oder „Warum nur muss ich immer so pingelig sein?!“ oder „Wieso kann ich nicht mal nachgeben?“

 

Diese Sätze für sich klingen erst einmal gar nicht so schlimm. Wenn wir aber auf ihre Wirkung achten, spüren wir, wie destruktiv sie sind und wie rasch sie sich zu Selbsthass verdichten können.

Solche inneren Dialoge entsprechen den Glaubenssätzen, die wir verinnerlicht haben, und sie zementieren unsere Selbstbilder. Gleichzeitig führen sie in der Realität dazu, dass wir uns jedes Mal schlecht fühlen, wenn wir wieder einmal ganz normal Wut haben; weil wir unsere Wut als schlechte Aggression abwerten und ablehnen. Das ist anstrengend und erzeugt unangenehme Gefühle, Widerstände und Anspannung. Und es führt dazu, dass wir uns nicht vollständig wahrnehmen, dass uns immer etwas fehlt, was wir stattdessen im Außen suchen, bei anderen. So gewinnen wir aber nicht das Vertrauen, dass wir alles in uns tragen.

Wir sind nicht unmittelbar verbunden mit dem, was ist; wir sind nicht unmittelbar bei uns.

Das verhindert, dass wir unser ursprüngliches Potenzial an Lebendigkeit, unsere vielfältige Ganzheit leben. Und darum geht es: unsere wahre und vielfältige Natur wieder als unsere Identität wahrzunehmen.

 

Was brauchen wir auf dem Selbsterforschungsweg?

  • Liebe zur Wahrheit,
  • Übung in der Grundhaltung des Nicht-Bewertens, also einen geübten Umgang mit dem Inneren Richter,
  • Bereitschaft zum Risiko: Offenheit,
  • Übung im Präsent-Sein (here and now),
  • Übung im unmittelbaren Spüren und Übung darin, statt über etwas zu reden, ein Sprechen zu finden, das uns ermöglicht, während des Redens in der Erfahrung zu bleiben.

 

Diese Merkmale kennzeichnen die Selbsterforschung als phänomenologisches Vorgehen.

 

Sich selbst erforschenTextauszug aus dem Buch „Sich selbst erforschen“ von Josef Rabenbauer & Gabriele Michel (siehe auch unter „Wortwelten“) mit freundlicher Genehmigung des Arbor-Verlages.

 

 

 

 

 

 

…………………………………………………………………………………………………………..

 

Diese Form der Selbsterforschung wird in der Ridhwan-Schule von A.H. Almaas gelehrt. Im Moment entstehen wieder neue Gruppen in Deutschland:

 

Neue Ridhwan Gruppe auf Deutsch (RAD 2)

8 Jahre, nachdem die erste Ridhwan-auf-Deutsch Gruppe zusammenkam (RAD), beginnt eine neue fortlaufende Gruppe in deutscher Sprache. Wie die bestehende Gruppe treffen sich die Teilnehmer zweimal im Jahr für ein 7-tägiges Seminar im Bildungshaus Kloster Schöntal (Nähe Heilbronn). Die RAD 2 Gruppe ist für Teilnehmer aus allen Regionen Deutschlands und des deutschsprachigen Auslands offen. Sie wird von Florentin Krause und Kollegen geleitet.

Der Termin für das erste Seminar ist der 10. bis 17. September 2016.

Infoanforderung, Anmeldung, Aktuelle Termine und weitere Informationen unter www.dasid.org.

 

Diamond Heart Europe Group III          Open Ongoing Group

Diamond Heart Europe 3 is a new ongoing international Academy group that will meet twice a year for 7-day residential retreats in Seefeld, near Bremen, Germany. Rob Merkx and Tejo Jourdan are teaching the retreats with other guest teachers.

 

Mehr zur Ridhwan-Arbeit auf www.buchhandlung-plaggenborg.com .

© Axel Bueckert – Fotolia.com




Heilsame Berührung mit Therapeutic Touch

Brückenschlag zwischen moderner Medizin und alten Heiltraditionen

Autorin: Vera Bartholomay 

 

Heilsame Berührung

Leila ist vier Jahre alt und schwerstbehindert. Sie ist spastisch, der Körper ist stark verdreht. Sie kann nicht sprechen, sitzen oder gehen. Ihre Mutter hält sie im Arm und streichelt sie sanft, während sie mit uns über das Heilen mit Energien spricht. „Ich kann so etwas nicht – dafür muss man wahrscheinlich eine besondere Begabung haben“. Dabei schaut sie ihre Tochter liebevoll an und streichelt sie weiter. Leila macht eine Mundbewegung, die man als Lächeln verstehen könnte. „Wenn sie so reagiert, hat sich alle Mühe gelohnt“, sagt die Mutter und alle im Raum sind ergriffen von dieser selbstlosen Liebeserklärung. Ich erkläre ihr, dass sie das, was wir unter „energetischem Heilen“ verstehen, gerade selbst ununterbrochen macht, dass sie es besser kann als die allermeisten – und dass alles, was sie darüber lernen könnte, nur eine Verfeinerung der Technik wäre. Sie schaut mich ungläubig an. „Ich mache doch nichts Besonderes, ich streichele Leila nur.“ Dass dabei ein feiner Strom reiner Liebe hinüberfließt, ist keine bewusste Aktivität.


Heilsame Berührung mit Therapeutic Touch

Brückenschlag zwischen moderner Medizin und alten Heiltraditionen

Autorin: Vera Bartholomay

 

Heilsame Berührung

Leila ist vier Jahre alt und schwerstbehindert. Sie ist spastisch, der Körper ist stark verdreht. Sie kann nicht sprechen, sitzen oder gehen. Ihre Mutter hält sie im Arm und streichelt sie sanft, während sie mit uns über das Heilen mit Energien spricht. „Ich kann so etwas nicht – dafür muss man wahrscheinlich eine besondere Begabung haben“. Dabei schaut sie ihre Tochter liebevoll an und streichelt sie weiter. Leila ma

cht eine Mundbewegung, die man als Lächeln verstehen könnte. „Wenn sie so reagiert, hat sich alle Mühe gelohnt“, sagt die Mutter und alle im Raum sind ergriffen von dieser selbstlosen Liebeserklärung. Ich erkläre ihr, dass sie das, was wir unter „energetischem Heilen“ verstehen, gerade selbst ununterbrochen macht, dass sie es besser kann als die allermeisten – und dass alles, was sie darüber lernen könnte, nur eine Verfeinerung der Technik wäre. Sie schaut mich ungläubig an. „Ich mache doch nichts Besonderes, ich streichele Leila nur.“ Dass dabei ein feiner Strom reiner Liebe hinüberfließt, ist keine bewusste Aktivität.

Mit Leila erleben wir, was alle Eltern tun, wenn sie ihre Kinder lieben. Und was alle Menschen tun, wenn sie lieben. Wenn das Herz überfließt, fließt Energie. Es ist nichts Mystisches, nichts Magisches, sondern gehört zu unserem normalen Alltag dazu. Und wenn diese Energie Liebe transportiert, hat sie eine heilsame Wirkung.

Aber nicht nur unter Liebenden fließen heilsame Energieströme. Die heilsame Berührung ist eine Technik, die ganz leicht von jedem gelernt werden kann. Denn es ist eine uralte Fähigkeit, die schon in uns vorhanden ist und lediglich wieder geweckt werden muss.

 

Therapeutic Touch – eine energetische Heilmethode

Mit Therapeutic Touch hat diese besondere Art der Berührung eine moderne Form gefunden, die sogar in vielen deutschen Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen angewandt wird. Patienten können dann parallel zu den klassischen medizinischen Therapien eine energetische Heilbehandlung in Anspruch nehmen. Allein in Berlin sind ca. 400 Krankenpfleger in Therapeutic Touch ausgebildet worden.

Mittlerweile wird sie aber nicht nur in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen, sondern auch in anderen medizinischen Berufen wie in der Physiotherapie und bei Massagen angewandt, und natürlich auch in privaten Praxen oder rein privat in der Familie und unter Freunden.

Immer mehr Anwender sind überzeugt davon, dass eine gezielte Berührung und sanfte Stimulationen die energetischen Prozesse im Körper aktivieren und harmonisieren.

Die positive Wirkung von Therapeutic Touch zeigt sich meist sofort als tiefe Entspannung und allgemeine Vitalisierung. Die Methode ist sinnvoll bei Angst und Stress, zur Schmerzlinderung und bei der Wundheilung. Auch Chemotherapien und Bestrahlungen werden so besser vertragen. Aber nicht nur in den genannten Fällen, sondern bei vielen Krankheiten oder Befindlichkeitstörungen können Beschwerden reduziert werden.

 

Dabei findet ein bewusst gesteuerter Prozess des Energieaustausches durch die Hände des Behandlers statt, um die in jedem Menschen vorhandenen Selbstheilungskräfte zu aktivieren, auszugleichen und zu stabilisieren. So wird der Heilungsprozess beschleunigt. Auch das Immunsystem wird durch die heilsame Berührung stimuliert.

 

Gemeinsame Wege einer Krankenschwester und einer Heilerin

Entstanden ist diese Methode in den USA in den 70er Jahren. Dolores Krieger war Krankenschwester in New York, als sie sich zusammen mit der Heilerin Dora Kunz auf der Suche nach einer neuen Methode der energetischen Medizin machte. Ihr Wunsch war, das energetische Heilen so einfach und unkompliziert zu machen, dass es in den normalen Krankenhausalltag leicht integriert werden konnte. Dafür musste die Methode schnell anwendbar sein, nicht befremdlich wirken und messbare und überprüfbare Ergebnisse bringen.

Die spätere Professorin für Krankenpflege an der University of New York hat dieses alte Heilwissen in einem moderneren Gewand zuerst für Krankenpfleger in ihrem Umfeld angeboten. Dort „testeten“ diese, inwieweit man innerhalb von wenigen Stunden so viel lernen konnte, dass ein heilsamer Effekt bei anderen bewirkt wurde. Die beiden Pionierinnen waren selbst überrascht von ihrem Erfolg: ihre ersten Schüler waren erstaunlich schnell dazu in der Lage gewesen, heilsame Energie zu übertragen.

Die Methode mit dem neuen Namen „Therapeutic Touch“ wurde daraufhin sehr schnell bekannt und füllte eine Lücke in der Schulmedizin, denn viele Pfleger waren unzufrieden mit den ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln, den Patienten Gutes zu tun und zur Heilung beizutragen. Gleichzeitig wollten sie aber auch keine allzu fremdartigen Methoden in den Krankenhausalltag hineinbringen.

 

Weltweite Anwendung

Mittlerweile wurden über 200 000 Personen in mehr als 100 Ländern in dieser Methode ausgebildet. In den letzten Jahren ist die heilsame Berührung auch in Europa immer beliebter geworden und wird mittlerweile nicht nur in Deutschland, sondern auch in Großbritannien, der Schweiz, Holland, Österreich und Skandinavien unterrichtet.

Therapeutic Touch gehört zu den am häufigsten dokumentierten komplementärmedizinischen Methoden und versteht sich ausdrücklich nicht als Alternative zur Schulmedizin, sondern als Ergänzung hierzu.

 

Körperliche Berührung

Ursprünglich wurde Therapeutic Touch als eine non-contact-Methode entwickelt. Das heißt, dass der Körper nicht berührt wird, sondern ausschließlich in dem Energiefeld behandelt wird. Aber die Entwicklung zeigt immer deutlicher, dass Menschen eine direkte körperliche Berührung als sehr entspannend und heilsam empfinden, und in Europa hat sich somit die körperlich berührende Variante deutlich durchgesetzt.

 

Heilsame Berührung in der Onkologie und Hospizarbeit

TT hat sich als begleitende Therapie in der Onkologie sehr bewährt. In Wien leistete die österreichische Ärztin Dr. Anita Ritt-Wollmersdorfer über viele Jahre hinweg Pionierarbeit und integrierte so Therapeutic Touch als Bestandteil in der onkologischen Arbeit in drei großen Krankenhäusern. Das Angebot wurde dankbar von den betroffenen Patienten aufgenommen und die Ergebnisse waren sehr positiv.

In vielen Einrichtungen bekommen Patienten mit Krebsdiagnosen regelmäßig Therapeutic Touch-Behandlungen parallel oder im Anschluss an die üblichen Chemotherapien oder Bestrahlungen. Sie berichten von der wohltuenden Wirkung, einer tiefen Entspannung und fühlen sich durch diese berührende Methode sehr angenommen. Und sie fühlen sich dadurch meist gestärkt für die anstehenden nächsten schulmedizinischen Behandlungen.

Auch in der Hospizarbeit wird diese Methode immer beliebter, denn gerade hier braucht man eine sinnvolle Ergänzung zu den notwendigen Medikamenten. Gerade auch für die letzten Lebenstage ist eine sehr präsente und wohlwollende Berührung nicht wegzudenken.

 

Behandlungsablauf

Ziel der heilsamen Berührung ist es, das menschliche Energiefeld – auch Aura genannt – mit den Händen zu erspüren und zu harmonisieren. So wird der Energiefluß angeregt und die Selbstheilungskräfte können wieder besser fließen.

Eine klassische Therapeutic Touch Behandlung besteht aus vier Schritten:

 

1. Zentrieren:

Die behandelnde Person bringt sich bewusst in einen entspannten, stillen und konzentrierten Bewusstseinszustand. Sie fokussiert sich auf den Patienten und aktiviert für sich selbst einen Zustand erweiterter Wahrnehmung. In diesem Zustand werden Störungen aus der Umgebung weitgehend ausgeblendet. Während der gesamten Behandlung soll dieser Bewusstseinszustand aufrechterhalten bleiben.

 

2. Energetische Befundaufnahme:

Mit den Händen gleitet der Behandler langsam und gleichmäßig in einem Abstand von 5 - 15 Zentimetern über das gesamte Energiefeld des Patienten und stellt dabei eventuelle Unregelmäßigkeiten und Asymmetrien fest, die in Form von besonderer Wärme, Kälte, Prickeln, Fülle, Leere etc. wahrgenommen werden können. Diese Informationen bilden die Grundlage der darauffolgenden Behandlung.

 

3. Behandlung:

Zuerst wird das Energiefeld geglättet und ausgestrichen; hierbei wird der Energiefluss angeregt. Wenn die Energie an bestimmten Stellen nicht gut fließt, wird dort in besonderem Maße aktiviert. Danach werden die soeben erspürten besonders bedürftigen Stellen gezielt mit den Händen harmonisiert. Es wird Energie hinzugefügt oder ausgeleitet und das Energiefeld neu geordnet. Die Bewegungen sind dabei immer weich und gleichmäßig.

 

4. Erneutes Erspüren des Energiefeldes:

Abschließend wird nachkontrolliert, was sich durch die Behandlung geändert hat. Nach Bedarf wird eventuell auch der vorherige Schritt wiederholt, bis das Ergebnis stimmig ist. Jede Behandlung wird im Anschluss dokumentiert: Wie fühlte sich der Patient vor der Behandlung? Was wurde im Behandlungsablauf vom Behandler festgestellt? Wie fühlt sich der Patient danach? Wurden seine Erwartungen erfüllt?

 

Eine Stärkung auch für die Behandler

Ist es nicht anstrengend, Energie zu geben? Diese Frage hören die Anwender oft. Aber nein, ist es nicht. Sogar eher im Gegenteil. Denn die Anwender lernen in ihrer Ausbildung zuallererst, wie sie sich selbst energetisch versorgen und stärken können, damit sie bei dieser Art Behandlung nichts von den eigenen Energiereserven hergeben müssen und irgendwann ein Burn-out droht.

Während einer Behandlung werden die Anwender selbst energetisch mitversorgt – sie sind sozusagen in der Lage, sich in einen fortlaufenden Energiestrom hineinzubegeben – und viele berichten, dass eine Behandlung auch für sie selbst eine wohltuende Wirkung hat.

Wir erleben heute ein immer größer werdendes Interesse an komplementärmedizinischen Methoden. Vor allem solche, die nicht gegen die Schulmedizin ankämpfen, sondern sich als Ergänzung dazu betrachten, finden immer mehr überzeugte Anhänger.

Und es entsteht eine immer stärkere Sehnsucht nach einer tiefen Berührung auf allen Ebenen.

Vielleicht werden ganz neue Therapien in einigen Jahren zum normalen Alltag gehören – darunter auch die besonders wohltuende heilsame Berührung.

 

Vera BartholomayVera Bartholomay ist Therapeutin und Lehrerin für Therapeutic Touch. Sie unterrichtet in Deutschland, in der Schweiz und in Norwegen. Autorin von „Heilsame Berührung – Therapeutic Touch“, www.therapeutic-touch-bartholomay.com

Siehe auch unter Veranstaltungen.

 



Literatur:

- Vera Bartholomay - „Heilsame Berührung – Therapeutic Touch“, Integral Verlag / Random House – siehe auch unter Wortwelten

- Dolores Krieger: „Therapeutic Touch – Die Heilkraft unserer Hände“,  Lüchow Verlag


© karelnoppe –Fotolia.com




Die Dosis macht das Gift!

Autor: Manfred Folkers im Interview mit Niko Paech


Die Dosis macht das GiftNiko Paech ist seit 2010 Gastprofessor für „Produktion und Umwelt“ an der Universität Oldenburg und Vorstandsmitglied der Vereinigung für Ökologische Ökonomie (VÖÖ). Seine Forschungsschwerpunkte liegen unter anderem im Bereich der Umweltökonomie und der Nachhaltigkeitsforschung. Er gilt als Weiterdenker und Wachstumskritiker und hat für seine Ideen zur „Postwachstumsökonomie“ u. a. 2014 den ZEIT-WISSEN-Preis „Mut zur Nachhaltigkeit“ erhalten. Grund genug für Manfred Folkers, ihn für Buddhismus aktuell zu interviewen.

 

BA: In Ihrem 2012 erschienenen Buch "Befreiung vom Überfluss" sehen Sie eine „bevorstehende Überwindung“ der gegenwärtigen „fremdversorgten und wachstumsabhängigen Existenzform“ voraus, die entweder „by design“ oder „by desaster“ geschehen wird. Was gibt Ihnen die Sicherheit für diese Aussage?

 

Niko Paech: Werfen wir doch nur mal einen Blick auf die fünf wichtigsten Wachstumsgrenzen. Erstens scheitert Wachstum absehbar an historisch einmaligen Ressourcenengpässen, zweitens verbessert es nicht die Lage der Allerärmsten, denn um von wirtschaftlichem Wachstum profitieren zu können, muss man bereits einen bestimmten Zugang zum Industriesystem haben. Drittens sorgt Wachstum nach Erreichen eines bestimmten Wohlstandsniveaus für keine weiteren Glückszuwächse – das Gegenteil kann sogar eintreten. Viertens drohen weiterhin prägnante Finanzkrisen, während die letzten noch nicht bewältigt worden sind. Fünftens ist Wachstum trotz aller technischen Bemühungen nicht ohne Umweltzerstörung zu haben. Und ohne intakte Umwelt lässt sich schlecht produzieren und für Nahrung sorgen.


Die Dosis macht das Gift!

Autor: Manfred Folkers für die Zeitschrift Buddhismus Aktuell im Interview mit Niko Paech


Die Dosis macht das GiftNiko Paech ist seit 2010 Gastprofessor für „Produktion und Umwelt“ an der Universität Oldenburg und Vorstandsmitglied der Vereinigung für Ökologische Ökonomie (VÖÖ). Seine Forschungsschwerpunkte liegen unter anderem im Bereich der Umweltökonomie und der Nachhaltigkeitsforschung. Er gilt als Weiterdenker und Wachstumskritiker und hat für seine Ideen zur „Postwachstumsökonomie“ u. a. 2014 den ZEIT-WISSEN-Preis „Mut zur Nachhaltigkeit“ erhalten. Grund genug für Manfred Folkers, ihn für Buddhismus aktuell zu interviewen.

 

BA: In Ihrem 2012 erschienenen Buch Befreiung vom Überfluss sehen Sie eine „bevorstehende Überwindung“ der gegenwärtigen „fremdversorgten und wachstumsabhängigen Existenzform“ voraus, die entweder „by design“ oder „by desaster“ geschehen wird. Was gibt Ihnen die Sicherheit für diese Aussage?

 

Niko Paech: Werfen wir doch nur mal einen Blick auf die fünf wichtigsten Wachstumsgrenzen. Erstens scheitert Wachstum absehbar an historisch einmaligen Ressourcenengpässen, zweitens verbessert es nicht die Lage der Allerärmsten, denn um von wirtschaftlichem Wachstum profitieren zu können, muss man bereits einen bestimmten Zugang zum Industriesystem haben. Drittens sorgt Wachstum nach Erreichen eines bestimmten Wohlstandsniveaus für keine weiteren Glückszuwächse – das Gegenteil kann sogar eintreten. Viertens drohen weiterhin prägnante Finanzkrisen, während die letzten noch nicht bewältigt worden sind. Fünftens ist Wachstum trotz aller technischen Bemühungen nicht ohne Umweltzerstörung zu haben. Und ohne intakte Umwelt lässt sich schlecht produzieren und für Nahrung sorgen.

 

Wir brauchen eine Postwachstumsökonomie

 

BA: Als zentrale Ursache für die aktuellen Krisen identifizieren Sie die Droge „Wachstum“ und schlagen vor, eine „Postwachstumsökonomie“ zu entwickeln. Können Sie dieses Modell kurz erläutern?

 

NP: Benötigt würde eine reduktive Anpassung sowohl auf der Nachfrage- als auch auf der Angebotsseite. Auf der Nachfrageseite ist eine Dämpfung von Konsum- und Mobilitätsansprüchen unabdingbar. Ohne moderne Formen der Genügsamkeit, Entschleunigung und vor allem Sesshaftigkeit ist keines der gegenwärtigen Menschheitsprobleme mehr lösbar. Auf der Angebotsseite sind kleinräumige, graduell sogar deindustrialisierte Produktionssysteme nötig. Wenn die moderne, räumlich entgrenzte und technisch hoch gerüstete Industrieversorgung um die Hälfte reduziert würde, könnte im langfristigen Durchschnitt nur noch eine 20-Stunden-Arbeitswoche aufrechterhalten werden, d. h. die Volkswirtschaft müsste mit der Hälfte der momentanen Güterproduktion und natürlich mit weniger Geldeinkommen auskommen. Dies gelingt, wenn die frei gewordene Zeit als Ressource verwendet wird, um durch drei autonome Aktivitäten im Sinne moderner Selbstversorgung einen Teil der industriellen Fremdversorgung zu ersetzen.

Erstens: Manche Güter können wir teilweise selbst produzieren, z. B. Nahrung und Energie. Zweitens: Wenn sich Individuen Gebrauchsgüter mit anderen teilen, wird weniger Geld und Produktion für dasselbe Versorgungsniveau benötigt, denken wir an die gemeinsame Nutzung von Autos, Digitalkameras, Rasenmähern oder Waffeleisen. Drittens: Durch eine allmähliche Wiederaneignung handwerklicher Kompetenzen und den Aufbau sozialer Netze könnten wir die Dinge, mit denen wir uns umgeben, pflegen, reparieren und Instand halten. Doppelte Lebensdauer von Produkten heißt halber Verbrauch.

Insgesamt ergäbe sich auf dieser Grundlage eine duale Lebensform: Neben einer durchschnittlichen 20-stündigen geldbasierten Beschäftigung würden wir ergänzende Versorgungsleistungen selbst oder in sozialen Netzen erbringen. So gelingt es uns, eine halbierte Industrieproduktion durch Nutzungsdauerverlängerung, Gemeinschaftsnutzung oder eigene Produktionsleistungen so zu ergänzen, dass wir damit insgesamt auskommen und innerhalb notwendiger Grenzen verbleiben. Zwischen Industrie und Selbstversorgung bietet die Regionalökonomie ein drittes Versorgungssystem, das auf unternehmerischer Arbeitsteilung beruht, jedoch mit kürzeren Distanzen und einem geringeren Spezialisierungs- und Technisierungsgrad.

 

BA: Im Zusammenhang mit einer Neuausrichtung der heutigen Gesellschaft taucht oft der Begriff „Suffizienz“ auf. Hat der Ökonom Ernst Friedrich Schumacher nicht schon 1973 mit seinem Buch Small is beautiful und mit der von ihm proklamierten „Rückkehr zum menschlichen Maß“ etwas Ähnliches gefordert?

 

NP: Oh ja, Fritz Schumacher ist noch immer eine gewaltige Inspiration. Bei Schumacher ging’s um das Austarieren ökonomischer Aktivitäten, Strukturen und Ansprüche, sodass deren Quantität und Wirkmächtigkeit nicht nur im Bereich dessen bleibt, was auf einem endlichen Planeten verantwortet werden kann, sondern was den Menschen überhaupt guttut. Schumacher hat uns gezeigt: Die Dosis macht das Gift – und das gilt für die Ökonomie mindestens so wie für die Medizin!

 

Auf einem endlichen Planeten gibt es nichts zum Nulltarif

 

BA: Um sich von überzogenen Konsumgewohnheiten zu befreien und den Lebensalltag neu auszurichten, wird eine feste innere Haltung benötigt, die sich mit „Resilienz“ überschreiben lässt. Wie lautet Ihre Definition?

 

NP: Resilienz bedeutet Krisenfestigkeit, sie kann als proaktive und vorsorgliche Reaktion auf die nicht mehr zu leugnenden Wachstumsgrenzen verstanden werden. Sie erstreckt sich auf zwei aktuelle Problemfelder. Zunächst wäre es ratsam, Versorgungsstrukturen aufzubauen, die aufgrund von Autonomie und Bescheidenheit nicht angreifbar sind, falls die global-industrielle Ökonomie schwächelt oder zusammenkracht, etwa infolge von Ressourcen- oder Finanzkrisen. Des Weiteren lässt sich Resilienz als Selbstschutz vor Konsumverstopfung auffassen, denn die psychische Belastung angesichts der Reizüberflutung durch immer mehr materielle Freiheiten, die wir uns kaufen können, ist immens.

 

BA: E. F. Schumacher hat die Technik und das Versorgungssystem kritisiert und ihnen eine Ethik entgegengesetzt, die er mithilfe einer „buddhistischen Wirtschaftslehre“ begründet, die einen „mittleren Weg zwischen materialistischer Rücksichtslosigkeit und herkömmlicher Unbeweglichkeit“ beschreibt. Wie würden Sie den ethischen Rahmen einer Postwachstumsgesellschaft konkretisieren?

 

NP: Als jemand, dessen ökonomisches Denken von den Grundsätzen der Thermodynamik geprägt ist, vertrete ich die Auffassung, dass es auf einem endlichen Planeten absolut nichts zum Nulltarif gibt. Die Hoffnung, durch wie auch immer gearteten sogenannten Fortschritt neue materielle Freiheiten quasi aus dem Nichts heraus – die Rede ist dann immer von Effizienz, Produktivität oder Innovation – zu schöpfen, zählt zu den lächerlichsten Märchen, die in Politik, Wissenschaft und Bildung immer wieder aufgewärmt werden. Tatsächlich lassen sich nirgends zusätzliche menschliche Möglichkeiten erzielen, ohne später, andernorts oder im Rahmen anderer Systemdimensionen entsprechende Verluste in Kauf zu nehmen. Diese Nullsummenlogik bildet das Fundament meiner Nachhaltigkeitsphilosophie und sie hat ethische Konsequenzen, die sich sehr leicht, nämlich durch folgende Frage verdeutlichen lassen: Was darf sich ein einzelnes Individuum an Freiheiten aneignen, ohne über seine ökologischen und damit unvermeidlich auch sozialen Verhältnisse zu leben? Ohne Beantwortung dieser Frage, nämlich durch das Akzeptieren einer definitiven Selbstbegrenzung ist langfristig kein humanes Dasein möglich.

 

Wichtig sind geistig-spirituelle Fähigkeiten zur Selbstbegrenzung

 

BA: Viele Menschen sehen in der Lehre des Buddha weniger eine Religion als eine säkulare Spiritualität, die eine „richtige Lebensart“ (E. F. Schumacher) begründet. Welche Bedeutung messen Sie der Entwicklung geistig-spiritueller Fähigkeiten zu?

 

NP: Die Befähigung, innerhalb materieller Grenzen zu leben, ist nicht trivial, zumal sich der Virus moderner Konsumdemokratien geradezu rasant verbreitet – denken wir an den sogenannten arabischen Frühling oder den Expansionismus der EU, der bis in die Ukraine hineinreicht. Das Dogma bedingungsloser Selbstverwirklichung als Inbegriff eines egozentrischen Zeitalters hat auch die Erziehung und das Bildungssystem okkupiert. Rücksichtlose, als antiautoritär bezeichnete Daseinsformen, die darauf beruhen, selbst die jüngsten Gesellschaftsmitglieder mit immer mehr Elektronik, Komfort, globaler Mobilität und Einwegkonsum auszustatten, spotten jeder Nachhaltigkeitsorientierung. Der Kampf gegen eine organisierte Verantwortungslosigkeit, die allen Ernstes als Fortschritt oder legitime Freiheit verkauft wird, hat ja noch nicht einmal angefangen! Deshalb kann jede Kulturtechnik oder innere Haltung, die zur Demut und Genügsamkeit befähigt, nur nützlich sein. Geistig-spirituelle Fähigkeiten, die auf Selbstbegrenzung fußen, waren nie wichtiger. Und nicht erst seit Schumachers Bekenntnis zur buddhistischen Wirtschaftslehre wissen wir, dass der Buddhismus hier ganz besondere Anknüpfungspunkte offenbart.

 

Aber es kann sicherlich nicht von einem Automatismus dergestalt gesprochen werden, dass geistig-spirituell engagierte Menschen per se zu einer postwachstumstauglichen Lebensführung befähigt sind. Immer häufiger tritt das Gegenteil zutage. Der globale Yoga-, Satsang- und Esoterik-Tourismus lässt erkennen, dass es sich dabei oft lediglich um das emotionale Sahnehäubchen handelt, das dekadente Mittel- und Oberschichten ihrem Mobilitäts- und Konsumreichtum aufsetzen. Erst eine Spiritualität, die nicht auf permanenter individueller Entgrenzung, also menschlichem Wohlergehen als Kunst des zusätzlichen Bewirkens beruht, sondern die den Mut in sich trägt, eine Kultur der Reduktion und des souveränen Unterlassens zu befördern, kann Lösungen bieten. Dazu ist eine entsprechende innere Haltung zwar nötig, aber eben nicht hinreichend. Erforderlich sind Übungsprogramme, um durch wiederholte und disziplinierte Praxis die eigenen Ansprüche auf materielle Freiheiten auf das zu begrenzen, was sich weltweit verallgemeinern ließe.

 

Buchtipp:

Niko Paech, Befreiung vom Überfluss: Auf dem Weg in die Postwachstumsökonomie, Oekom Verlag 2012

Niko Paech, Suffizienz und Subsistenz: Therapievorschläge zur Überwindung der Wachstumsdiktatur. In: Hartmut Rosa u.a. (Hrsg.) Zeitwohlstand: Wie wir anders arbeiten, nachhaltig wirtschaften und besser leben, Oekom Verlag 2013 

 

Dieser Beitrag wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von der Zeitschrift „Buddhismus aktuell“ – siehe auch unter „Aktuelles“.

 

©danimages Fotolia.com





Die Wohnwagon Autarkieplattform: www.wohnwagon.at

Autorin: Theresa Steininger


Wohnwagon So kann‘s nicht weiter gehen mit der Welt? Für alle, die etwas ändern möchten, aber nicht wissen, wo sie anfangen sollen, bietet die Wohnwagon-Plattform endlich eine Lösung & eine zentrale Autarkieplattform. Ihr Motto: „Gemeinsam packen wir das!“ 

Das Wohnwagon-Team hat über die Arbeit am Wohnwagon viel Know-how aufgebaut und ein großes Partnernetzwerk gesponnen. Schnell war ihm nach den ersten Projekten klar: „Wir müssen unsere Idee größer denken und wollen noch mehr Leute erreichen, wirklich was verändern!“ Deshalb gibt’s nun die Wohnwagon Autarkieplattform! Dort findet man gesammelt und aus einer Hand Wissen, Tools, Kontakte und Produkte, die einem auf dem Weg zum Guten Leben helfen.


Die Wohnwagon Autarkieplattform: www.wohnwagon.at

Autorin: Theresa Steininger


Wohnwagon So kann‘s nicht weiter gehen mit der Welt? Für alle, die etwas ändern möchten, aber nicht wissen, wo sie anfangen sollen, bietet die Wohnwagon-Plattform endlich eine Lösung & eine zentrale Autarkieplattform. Ihr Motto: „Gemeinsam packen wir das!“ 

Das Wohnwagon-Team hat über die Arbeit am Wohnwagon viel Know-how aufgebaut und ein großes Partnernetzwerk gesponnen. Schnell war ihm nach den ersten Projekten klar: „Wir müssen unsere Idee größer denken und wollen noch mehr Leute erreichen, wirklich was verändern!“ Deshalb gibt’s nun die Wohnwagon Autarkieplattform! Dort findet man gesammelt und aus einer Hand Wissen, Tools, Kontakte und Produkte, die einem auf dem Weg zum Guten Leben helfen.

 

Tipps & Lösungen für mehr Autarkie – in jeder Lebenssituation!

Autarkie ist ein Prozess – jeder startet, wo er kann und bewegt sich in seinem Tempo. Ein selbstbestimmteres, nachhaltigeres Leben bedeutet für jeden etwas Anderes. Egal, ob man mit einem Wurmkomposter oder einem Wassersparaufsatz in der Stadtwohnung startet oder gleich einen vollautarken Selbstversorgerhof baut, Wohnwagon begleitet jeden mit den richtigen Produkten, der richtigen Beratung und seiner Wissensplattform. 

 

Der Wohnwagon rollt voraus...

Der Wohnwagon soll jedem auf dem Weg vor allem Mut machen und zeigen: Es geht! Man kann auf kleinem Raum leben und das kann extrem großartig sein. Man kann sich autark mit Energie versorgen und hat trotzdem keine Einbußen in der Lebensqualität. Man kann die Nähe der Natur suchen, ohne auf WLAN und moderne Verbundenheit mit der Gesellschaft verzichten zu müssen. Das Wohnwagon-Team möchte jedem mit dem Wohnwagon greifbar und verständlich machen, dass es Lösungen für die Probleme unserer Welt gibt – und dass es in unseren Händen liegt, sie umzusetzen!

 

Die Statistiken sprechen für sich. 83 % der Menschen möchten selbst etwas zu einer besseren Zukunft beitragen. Wohnwagon fordert deshalb auf: „Dann mach‘ ma das aber auch!“   

 

WohnwagonVielseitige Lösungsansätze für eine komplexe Welt

Es gibt viel zu tun und viele Punkte, an denen man ansetzen kann. Auf der Autarkie-Plattform von Wohnwagon findet man daher Ansätze aus verschiedensten Bereichen: 

  • ENERGIEAUTARKIE (Photovoltaik-Systeme, Innovative Energie-erzeugung, Stromspeicherung, Notstrom, Heizlösungen,...)
  • SANITÄR (Wasserfilter, Biotoiletten, Bio-Einstreu, Wasseraufbereitung, Kreislauf-Systeme, Regenwasser-Nutzung)
  • OUTDOOR (Solar-Rucksäcke, E-Bikes, Lastenfahrräder, Sport, Gadgets)
  • HANDWERK (ordentliches Werkzeug, DIY Sets, Recycling, Baustoffe)
  • WOHNEN (Stromlose Geräte, Küche, Möbel, Dekoration
  • SELBSTVERSORGUNG (Saatgut, Gartengeräte, Düngemittel, Terra Preta Erde, Permakulturbücher)

- da ist für jeden was dabei!

 

Was Wohnwagon bieten möchte:

Die Plattform ist bereits in ihrer ersten Version online. Sie wächst jeden Tag, wird umfangreicher, strukturierter und besser. Es dauert sicher noch etwas, bis Wohnwagon dort ist, wo sie hin wollen, aber schon jetzt ist ihnen klar, was sie bieten wollen:

 

Filterung des Angebots

Das Wohnwagon-Team wählt die besten und wichtigsten Produkte aus, testet und bewertet sie und bietet somit ein gefiltertes und übersichtliches Angebot mit garantierter Qualität. Nicht irgendeinen Mist. Dabei spielen die Firmenwerte eine wesentliche Rolle bei der Auswahl der Produkte: Herkunft, Art der Produktion, Nachhaltigkeit der Rohstoffe... Wohnwagon wägt ab und versucht durchdachte Lösungen anzubieten, zu denen man mit gutem Gewissen „ja!“ sagen kann.

WohnwagonWissensvermittlung & Erklärung

Wohnwagon liefert Aufklärung zu komplexen Themen: Video- und Foto-Tutorials sowie Blogbeiträge zeigen: Wie reinige ich den Wasserfilter? Wie funktioniert die Kompostierung in der Biotoilette? Wie baue ich mir mit dem gekauften Werkzeugset selbst meine Möbel? ...  

Vernetzung & Kooperation

Die Plattform soll jedem auch die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch und zur Vernetzung geben. Interaktion ist erwünscht! Schritt für Schritt möchte Wohnwagon immer mehr externe ExpertInnen und UserInnen einladen, ihre Erfahrungen zu teilen, sich zusammen zu tun und gemeinsam Lösungen zu finden. 

Immer vorn dabei!

Durch die Zusammenarbeit mit Crowdinvesting-Plattformen und der Start-up Szene möchte das Wohnwagon-Team innovative Produkte von jungen Unternehmen als erstes auf seiner Plattform vorstellen bzw. anbieten. So ist jeder immer mit vorn dabei und erfährt als Erste/r, was sich in dem Bereich tut!

 

Was brauchst Du eigentlich für ein gutes Leben?

Zusammenfassend kann man sagen, dass das Wohnwagon-Team Dich verführen will. Ganz offen und ehrlich. Es will jeden begeistern von einer Idee des guten Lebens, das nicht in Widerspruch mit der Natur steht, das kein Hamsterrad mehr braucht und keine Zerstörung, sondern das einfach gut tut. Es will jedem die Informationen zur Verfügung stellen, damit man die ersten Schritte auf seinem Weg zu mehr Autarkie gehen kann. Besonders wichtig ist Wohnwagon, die Menschen dann auch beim Tun zu begleiten, bei den Fehlern, Problemen und Rückschlägen, bei den Erfolgen und Triumphen über den Schweinehund, bei dem „Das schaffst du nie“ und den sonstigen Hürden, die das Leben sich so ausdenkt. Ganz nach dem Motto: „Wir packen das!“

www.wohnwagon.at




Wie ökologisch ist vegan?

Autorin: Anita Idel


Wie ökologisch ist vegan?Die Massentierhaltung verursacht grenzenloses Tierleid, zerstört die biologische Vielfalt und schädigt das Klima. Auch mit veganen Lebensmitteln sind Tierleid und ökologische Probleme verbunden, wenn sie nicht nachhaltig erzeugt werden.

 

Schmerzlich ist für viele VegetarierInnen die Erkenntnis, dass Fleischprodukte sowie Milch- und Eiprodukte zwei Seiten derselben Medaille sind: Jede Milchkuh und jede Legehenne hat einen Bruder, wobei der erste meistens gemästet und der zweite geschreddert oder vergast wird. Zudem führt die Züchtung auf Hochleistung bei den weiblichen Tieren letztlich zu Leiden und häufig zu Krankheit und frühem Tod.

Viele VeganerInnen bewegt vor allem der fehlende Tierschutz in der industriellen Tierhaltung. Doch auf alles Tierische zu verzichten, birgt überwiegend nur scheinbar eine Lösung, sondern tangiert Tier- und Umweltschutz. Denn viele Pflanzen werden mit Gülle gedüngt. Diese stammt überwiegend aus der Massentierhaltung, und das proteinreiche Futter zu über 70 Prozent aus Südamerika.


Wie ökologisch ist vegan?

Autorin: Anita Idel


Wie ökologisch ist vegan?Die Massentierhaltung verursacht grenzenloses Tierleid, zerstört die biologische Vielfalt und schädigt das Klima. Auch mit veganen Lebensmitteln sind Tierleid und ökologische Probleme verbunden, wenn sie nicht nachhaltig erzeugt werden.

 

Schmerzlich ist für viele VegetarierInnen die Erkenntnis, dass Fleischprodukte sowie Milch- und Eiprodukte zwei Seiten derselben Medaille sind: Jede Milchkuh und jede Legehenne hat einen Bruder, wobei der erste meistens gemästet und der zweite geschreddert oder vergast wird. Zudem führt die Züchtung auf Hochleistung bei den weiblichen Tieren letztlich zu Leiden und häufig zu Krankheit und frühem Tod.

Viele VeganerInnen bewegt vor allem der fehlende Tierschutz in der industriellen Tierhaltung. Doch auf alles Tierische zu verzichten, birgt überwiegend nur scheinbar eine Lösung, sondern tangiert Tier- und Umweltschutz. Denn viele Pflanzen werden mit Gülle gedüngt. Diese stammt überwiegend aus der Massentierhaltung, und das proteinreiche Futter zu über 70 Prozent aus Südamerika.

 

(Keine) Alternativen zum tierischen Dünger

Keine Frage, wer aus Tierschutzgründen die  Massentierhaltung ablehnt, will nicht nur keine industriell erzeugten tierischen Produkte essen, sondern lehnt auch pflanzliche Lebensmittel ab, die mit den Exkrementen leidender Tiere gedüngt werden. Aber welche Alternativen gibt es zu tierischem Dünger?

Synthetischer Stickstoffdünger spielt weltweit die entscheidende Rolle als nicht tierischer Dünger. Der Verbrauch nimmt weiter zu, obwohl seit Jahrzehnten seine ökologisch und gesundheitlich problematischen Wirkungen auf Gewässer und die Nitratbelastung von Grundwasser und Brunnen bekannt sind. Nicht nur in riesigen Mono-Kulturen mit Mais und Getreide, sondern auch in kleineren Mono-Einheiten wie im Gartenbau ist synthetischer Stickstoffdünger sehr verbreitet. Wer weiß schon, dass bei seiner Ausbringung Lachgas (N2O) entsteht, das mehr als 300 mal so klimarelevant wie CO2 ist und den größten Beitrag der Landwirtschaft zum Klimawandel verursacht?

Biobetriebe bauen stattdessen Leguminosen an – wie Erbsen, Bohnen oder auch Soja, die den Boden mit Stickstoff anreichern. Und sie nutzen tierische Exkremente, die zudem den Phosphor im Kreislauf halten. Hingegen wirtschaften einige bio-vegane Betriebe im Kräuter- und Gemüseanbau auf der Basis von Kompost.

 

Heute ein Tabu

In vielen Regionen gab der Mensch dem Boden durch tierische – und menschliche – Exkremente einen Teil der Nährstoffe zurück, die er ihm zur Produktion von Nahrungsmitteln und Futter entzogen hatte. Das Potenzial für die Entwicklung von fruchtbarem Boden offenbarte sich Forschern erst in den vergangenen Jahrzehnten am Amazonas: Mit Bioabfällen, ihren Exkrementen und Pflanzenkohle hatten Inkas dort vor 500 Jahren ertragreiche Ernten auf den nährstoffarmen Regenwaldböden erzielt. Keine Ausnahme – so konnte inzwischen auch in Asien und Westafrika die Nutzung der menschengemachten Schwarzerde (Terra Preta) nachgewiesen werden. Aber nicht nur auf anderen Kontinenten: Auch im einst slawischen Wendland kannte man das Rezept.

Heute heißt es in Berlin im Botanischen Garten: Die Natur kennt keine Abfälle! Ein Teil des Grünschnitts soll Energie erzeugen und dann als Pflanzenkohle dienen. Zusammen mit den von Gästen und MitarbeiterInnen „produzierten“ Rohstoffen Urin und Fäzes soll daraus fruchtbare Erde werden.

Doch wer heute dafür wirbt, mit menschlichen Ausscheidungen zu düngen, berührt ein Tabu. Wie es gehen könnte, erforscht Ralf Otterpohl an der Uni Hamburg-Harburg. Sein wichtigstes Credo: Kot und Urin dürfen nicht in Wasser gemischt werden, sie müssen getrennt bleiben, um ihre biologische Wertigkeit zu bewahren.

Zum Tabu kommen begründete Zweifel wegen der Rückstände – insbesondere durch ausgeschiedene Medikamente. Hoffen lassen Bakterien. Die meisten von ihnen reagieren flexibel: Wir können sie nutzen, wenn sie für ihre Energieversorgung abbauen, was wir eliminieren wollen. Aber das ist noch ein weiter Weg.

 

Nachhaltig beweiden

Die Prärie Nordamerikas, die argentinische Pampa oder die Schwarzerden im deutschen Tiefland – sie alle sind fruchtbarste Steppenböden – entstanden durch Jahrtausende nachhaltiger Beweidung, durch Wisente und Auerochsen sowie Hirschartige.

Artgemäß gehaltene Rinder verursachen keine Nahrungskonkurrenz. Im Gegenteil: Ihr Grasen fördert die Wurzel- und damit die Humusbildung (= Bindung von CO2). So entlastet jede zusätzliche Tonne Humus die Atmosphäre um 1,8 to CO2.

Viel Fleisch zu essen bedeutet hingegen Nahrungskonkurrenz. Die EU hängt am „Import-Tropf“ – überwiegend aus Südamerika. Die dort für „unser“ Proteinfutter beanspruchte Ackerfläche von über 25 Mio Hektar (v.a. Sojaschrot) steht für den Anbau von Lebensmitteln nicht mehr zur Verfügung.

Fazit: Wer vegan lebt, hilft den viel zu hohen Fleischkonsum zu senken. Entscheidend aber ist eine nachhaltige Lebensweise, ob vegan, vegetarisch oder omnivor.

Statt des zerstörerischen synthetischen Stickstoffdüngers müssen wir tierische wie menschliche Ausscheidungen wieder in Wert setzen – durch Strohmist statt Gülle sowie Trenn- und Komposttoiletten und die Terra-Preta.

Vor allem aber geht es um die unterschätzten Potenziale nachhaltiger Beweidung. Sie nützt nicht nur Böden, die zum Ackern zu steinig, steil, trocken oder nass sind. Sie kann auch erodierte Ackerböden revitalisieren.

 

Wie ökologisch ist vegan?Dr. med. vet. Anita Idel, Tierärztin, Mediatorin und Lead-Autorin des Weltagrarberichts.

Meine besonderen Interessen gelten der Kultur(Geschichte) des Mensch-Tier-Verhältnisses und der Entwicklung fruchtbarer Böden, d.h. der lebendigen Erde.

Salus-Medienpreis für: „Die Kuh ist kein Klimakiller!“, Metropolis Verlag, 5. Auflage 2014

www.anita-idel.de




Spirituelle Kompetenz

Autor: Thomas Hübl

Hohes Bewusstsein krisensicherer machen - Herausforderungen kreativ begegnen

 

Spirituelle Kompetenz„Die Verinnerlichung unserer spirituellen Praxis und Verkörperung höheren Bewusstseins zeigt sich nicht in der experimentellen Blase von Retreat-Centern, sondern in herausfordernden Lebenssituationen, auf dem Marktplatz, beim Einsatz in Krisengebieten, in der Konfrontation mit Armut, Krankheit und Konflikten.

 

Höhere Perspektiven, höhere Zustände und höhere Strukturen im Bewusstsein können – das kennen wir alle - in belastenden persönlichen oder inter-personellen Situationen sehr leicht wieder zerfallen. Passiert dies einem einzelnen Menschen in einem stabilisierenden Umfeld, kann sich die Situation schnell wieder normalisieren.


Spirituelle Kompetenz

Autor: Thomas Hübl

Hohes Bewusstsein krisensicherer machen - Herausforderungen kreativ begegnen

 

Spirituelle Kompetenz„Die Verinnerlichung unserer spirituellen Praxis und Verkörperung höheren Bewusstseins zeigt sich nicht in der experimentellen Blase von Retreat-Centern, sondern in herausfordernden Lebenssituationen, auf dem Marktplatz, beim Einsatz in Krisengebieten, in der Konfrontation mit Armut, Krankheit und Konflikten.

 

Höhere Perspektiven, höhere Zustände und höhere Strukturen im Bewusstsein können – das kennen wir alle - in belastenden persönlichen oder inter-personellen Situationen sehr leicht wieder zerfallen. Passiert dies einem einzelnen Menschen in einem stabilisierenden Umfeld, kann sich die Situation schnell wieder normalisieren.

 

Aber wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein kollektiver höherer Zustand in einer extremen kulturellen Situation halten lässt, beispielsweise wenn die globale Erderwärmung zu einer Massenmigration führt und sich viele Menschen existenziell bedroht fühlen? Ich glaube, dass wir in einer derart unsicheren Situation gewisse Gedanken, die wir heute für normal halten, nicht einmal mehr denken können. Sie existieren dann einfach nicht mehr. Wenn unser Bewusstseinslevel auf frühere Stufen regrediert, die stabiler sind, weil sie schon viel länger existieren, sind wir nicht einmal mehr fähig, Einsichten zu haben, die wir vormals bereits hatten. Und: Kann eine Kultur die Regression Einzelner oder kleinerer Gruppen nicht mehr abpuffern, kommt es zu einer zunehmenden Fragmentierung gesellschaftlichen Bewusstseins.

 

Die Kraft, mit der die einzelne Seele inkarniert, ist individuell. Es gibt Menschen, die in ganz verheerenden Umständen leben und/oder mit sehr wenig menschlicher Bindung groß werden, aber eine sehr starke Gottesresilienz haben, unabhängig von einer kontinuierlichen spirituellen Praxis. Solche Menschen sind auf ganz natürliche Weise sogar in lebensgefährlichen Situationen unerschütterlich mit Gott verbunden. Doch das sind Wenige!

Spirituelle Praxis kann uns dabei unterstützen, unsere spirituellen Kompetenzen so zu stärken, dass wir auch in Krisen immer mehr auf unser höchstes Potenzial zugreifen, uns innerlich wieder stabilisieren und höchstmögliches Bewusstsein verkörpern können, z.B. durch Arbeit an der Körperpräsenz, durch Zeugenbewusstsein und Schattenintegration, durch transparente Kommunikation, durch die Verfeinerung unserer subtilen Kompetenzen, durch Präsenz- und Lichtmeditationen.

 

Es ist unsere Aufgabe, uns bewusst um die Dinge zu kümmern, die wir tun können, um höhere Bewusstseinsentfaltung in uns selbst, inter-personell und kulturell krisensicherer zu machen, und zwar nicht nur, wenn alles gut läuft. Es bedeutet, uns insbesondere auch dann um unsere spirituelle Praxis zu kümmern, wenn uns Symptome wie Ängste, emotionale Ausbrüche, Kontraktionen etc. darauf hinweisen, dass wir uns gerade im bewusstseinsmäßigen Sinkflug befinden. Und es bedeutet, dass wir uns bewusst mit globalen Konflikten auseinandersetzen und diese nicht ausblenden.

 

Der Terror in der Welt, kriegerische Auseinandersetzungen, die globale Erderwärmung, die Flüchtlingskrise in Europa, all das spiegelt sich in meinem individuellen holografischen Resonanzkörper wieder. Gleichzeitig bin ich als Einzelner aber auch im kollektiven Resonanzkörper aufgehoben. Ich kann mich zwar von den aktuellen Nachrichten innerlich distanzieren, aber dennoch bin ich Teil des kollektiven Feldes, in dem all die Dinge geschehen, die ich nicht erfahren möchte.

 

Wenn immer mehr Menschen die innere Reflektion der Welt konstruktiv in sich beheimaten und sich bewusst dazu in Beziehung setzen, beginnt etwas Neues. Konflikte laufen dann nicht mehr einfach ab, sondern können immer mehr bezeugt, erfühlt, intellektuell verarbeitet, und in einem synchronisierten Innenraum an eine höhere Intelligenz angebunden werden. So kann eine neue globale Bewusstseinskultur entstehen.

 

Dieses Thema steht im Mittelpunkt des diesjährigen Celebrate Life Festival vom 28. Juli bis 8. August 2016 im Hof Oberlethe.

Mehr Infos unter: www.celebrate-life.info & www.innerscience.info.





Hat ein Hund Buddha-Natur?

Von ungewöhnlichen Lehrern und Königen des Chaos

Autor: Dirk Grosser


Der Buddha auf vier PfotenWer einen spirituellen Lehrer sucht, hat es oft nicht leicht. Immer wieder hört oder liest man von Skandalen, von Machtmissbrauch und ähnlich Unerfreulichem. Gerade im Zen-Bereich hat es in den letzten Jahren einige solcher Nachrichten gegeben, die manch einen Sucher wohl davon abgehalten haben, sich einem Lehrer anzuvertrauen. Das alles ist Autor Dirk Grosser erspart geblieben, denn sein Zen-Lehrer war weder an Macht noch an starren Traditionen interessiert. Kein Wunder, schließlich war er ein Hund! Grossers Buch „Der Buddha auf vier Pfoten“ (Kailash Verlag) ist ein bewegendes und vor allem saukomisches Plädoyer für eine wahre Spiritualität des Augenblicks, die in Gestalt eines verfressenen, furzenden und tiefenentspannten Vierbeiners in das Leben des Autors Einzug hielt und alles auf den Kopf stellte. Hier ein kurzer Auszug aus dem Buch, der die Suche nach einem Lehrer in eine ganz neue Richtung lenken könnte…


Hat ein Hund Buddha-Natur?

Von ungewöhnlichen Lehrern und Königen des Chaos

Autor: Dirk Grosser


Der Buddha auf vier PfotenWer einen spirituellen Lehrer sucht, hat es oft nicht leicht. Immer wieder hört oder liest man von Skandalen, von Machtmissbrauch und ähnlich Unerfreulichem. Gerade im Zen-Bereich hat es in den letzten Jahren einige solcher Nachrichten gegeben, die manch einen Sucher wohl davon abgehalten haben, sich einem Lehrer anzuvertrauen. Das alles ist Autor Dirk Grosser erspart geblieben, denn sein Zen-Lehrer war weder an Macht noch an starren Traditionen interessiert. Kein Wunder, schließlich war er ein Hund! Grossers Buch „Der Buddha auf vier Pfoten“ (Kailash Verlag) ist ein bewegendes und vor allem saukomisches Plädoyer für eine wahre Spiritualität des Augenblicks, die in Gestalt eines verfressenen, furzenden und tiefenentspannten Vierbeiners in das Leben des Autors Einzug hielt und alles auf den Kopf stellte. Hier ein kurzer Auszug aus dem Buch, der die Suche nach einem Lehrer in eine ganz neue Richtung lenken könnte…

 

Wem also vertrauen, wenn es viele Leute zu geben scheint, die gar keine Lehrer sind und nur jahrelang erfolglos eine Wand angestarrt haben, um sich dann selbst die Legitimation zu geben, ihre Schüler in Abhängigkeitsverhältnisse oder Schlimmeres zu führen? Statt in ein Zendo zu gehen, würde ich empfehlen, sich ins nächste Tierheim aufzumachen. Der Hund hat seine Legitimation als Zen-Lehrer nämlich sozusagen von Geburt an. Vier Beine, heraushängende Zunge, behandelt jedermann gleich, verliert Haare, wo er geht und steht, gibt seine Weisheiten preis, ohne etwas dafür zurückzuverlangen? Check! Hat null Interesse an Machtverhältnissen, inspiriert durch sein bloßes Sein, meditiert spontan an jedem Ort, ohne dafür irgendein pseudo-spirituelles Brimborium zu veranstalten? Check! Macht wenig Worte und ist dennoch ein wandelndes Koan? Check! Ist mehr an Ihnen und Ihrer Freude interessiert als an seinem eigenen Ego? Check!

Mal ehrlich: Was wollen Sie mehr?

 

Ein Hund hat mit all den Problemen, mit denen offensichtlich nicht wenige Zen-Lehrer zu kämpfen haben, nichts zu tun. Zwar wird er ebenfalls stillschweigend davon ausgehen, dass Sie als sein Schüler seinen Lebensunterhalt finanzieren, aber das ist mit Futter, ein paar Leckerchen, gelegentlichen Tierarztbesuchen und einem kuscheligen Schlafplatz doch vergleichsweise günstig, wenn Sie im Gegensatz dazu an Erste-Klasse-Flüge, Unterkünften in Vier-Sterne-Hotels und Luxus-Limousinen des einen oder anderen Zen-Popstars denken.

Zudem hat der Hund nun einmal kein Ego, das Sie beständig verhätscheln und dem Sie williger Untertan sein müssen. Ihn interessiert nicht, ob Sie seine Lehren annehmen und verwirklichen oder ob Sie sich einfach nur in seiner Gegenwart wohlfühlen. Er ist ein ununterbrochener Strom von bedingungsloser Liebe und der Weisheit des Augenblicks, in dem alle Kirschblüten als perfekt erscheinen (wer jemals „Last Samurai“ gesehen hat, weiß, worauf ich hier anspiele…). Zudem ist es eher unwahrscheinlich, dass ein Hund sexuelle Gefälligkeiten von Ihnen einfordert, um Ihre „Hingabe zu prüfen“. Wenn er solche Bedürfnisse hat, wird er sich mit einem Ihrer Sofakissen zufriedengeben. Zugegeben, das ist auch nicht schön, aber immerhin besser, als selbst das Sofakissen zu sein.

 

Ich kann also nur empfehlen, sich gleich an die richtige Adresse zu wenden und den vierbeinigen Meistern den Vorzug zu geben. Die Tierheime sind voll von jungen und alten, großen und kleinen Lehrern, die Ihnen – wenn Sie genau hinschauen – exakt das vermitteln werden, was Sie in diesem Moment brauchen. Wenn Sie in Ihrem Leben viel Stress ausgesetzt sind, wird sich ein großes kuscheliges Schmusemonster finden, dass mit Ihnen ruhige Spaziergänge macht und mit dem Sie auch mal gemeinsam an einem Sommerabend das Aufgehen des Mondes betrachten können. Wenn Sie eher zur Trägheit neigen, kommt vielleicht ein kleiner Sportfanatiker gerade recht, der Ihnen morgens um sechs die Bettdecke wegzieht und Halsband und Leine schon mitgebracht hat. Wenn Sie gern alles schön geordnet haben und es Ihnen schwerfällt, locker zu lassen, wird ein vierbeiniger König des Chaos Ihnen ganz selbstlos beibringen, die Welt nicht allzu ernst zu nehmen. Eine Chihuahua-Fußhupe kann Ihnen zeigen, dass die Größe des Herzens nicht von der Größe des restlichen Körpers abhängt; ein irischer Wolfshund wird Sie mit dem Versuch überraschen, sich auf Ihrem Schoß zusammenrollen zu wollen; ein Labrador wird Ihnen glaubhaft versichern, dass es auf dieser Welt nichts, wirklich rein gar nichts gibt, mit dem man nicht spielen und dabei vor Freude ausflippen könnte.

So sind Hunde. Haben sie erstmal eine Pfote in der Tür, ändert sich recht schnell alles. Und zwar zu unseren Gunsten, wenn wir in manchen Momenten auch Schwierigkeiten haben mögen, das sofort zu erkennen. Wenn Nietzsche der „Philosoph mit dem Hammer“ war, dann sind Hunde die „Meditationslehrer mit der Kettensäge“: Nichts bleibt da, wo es vorher war, und das ist gut so. Von Zeit zu Zeit müssen wir einfach auf links gekrempelt werden, um unser Leben nicht zur bloßen Routine erstarren zu lassen. Ist das Zen? Mehr als alles andere!

 

Textauszug mit freundlicher Genehmigung von Dirk Grosser: Der Buddha auf vier Pfoten, Kailash Vlg., 2015, 233 S., 14,99 €





Die Anzeigen der aktuellen Ausgabe:
                                                  

 


 

 

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