Achtsames Leben Sommer 2018

In unserem Blog gibt es immer wieder Neues, Anregendes, Nachdenkenswertes zu sehen. Zum Blog...


Liebe Leserinnen und Leser,

 

was für ein Frühling-Sommer!! Das ist doch ein schöner Ausgleich für den nassen und kalten Sommer des letzten Jahres! Für die kommende Ferien-Zeit haben wir Ihnen wieder jede Menge Lese-Stoff zusammengetragen: 

  • Uwe Christiansen hat die Astrologische Zeitqualität bis Dezember beleuchtet – es bleibt spannend! S. 5.
  • Unser Gehirn ist ein „verträumter Schussel, oft abgelenkt und unkonzentriert“ – und das ist gut so, findet Henning Beck in „Irren ist nützlich“; S. 11.
  • Wie wichtig es ist, dass sich der Therapeut seinen eigenen Schatten und Verwundungen stellt, macht Andreas Nager deutlich; S. 9.
  • Bettina Keller räumt auf mit Vorurteilen und Fehleinschätzungen zum Thema Hochsensibilität; S. 25.
  • Das Vitamin B12 ist ein Stoffwechselaktivator und u.a. wichtig für die Blutbildung; dazu ein Beitrag von Uta Fernkäse auf S. 15.
  • Wilde Schätze in Form von Wildkräutern direkt vor der eigenen Haustür entdecken und nutzen, dazu lädt Michaela Lewitz auf S. 18 ein.
  • Ein zuweilen sehr problematisches Leben kann sich ergeben, wenn man der Zwilling ist, der allein geboren wird; S. 21.
  • Wie sich ein „Seelenfensterchen“ mit Farben und Pinseln öffnen lässt, das zeigt Ralph Reinschmidt ab 
    S. 29. Vielen Dank an ihn auch für das wunderschöne Titelbild! 

Lassen Sie den Sommer in alle Poren als Wärme- und Licht - „Depot“. Wir wünschen Ihnen wundervolle Tage draußen, die Gießkanne schwingend!

Herzlichst

Ihre Plaggenborgs

 

Die Blätterversion



Die Themen der Sommerausgabe:


Astrologische Zeitqualität

Foto: www.pixabay.com

Die Zeitqualität von Juli bis Dezember 2018

Von Uwe Christiansen:

„Dafür war die Zeit noch nicht reif“ oder „das steht in den Sternen“; wir alle kennen diese Sinnsprüche und haben sie oft genug auch schon selber ausgesprochen. Im tiefsten Kern bedeuten sie, dass wir um den inneren symbolischen Gehalt der Zeit ahnen, vielleicht sogar wissen: Die Zeit kann nicht nur in ihrer Quantität, sondern auch in ihrer Qualität gemessen werden. Hier kommt die astrologische Betrachtungsweise zum Zuge: Durch die Deutung der astrologischen Symbolik können wir in Erfahrung bringen, welche Optionen die vor uns liegende Zeitqualität bietet. 

Die folgenden Fragestellungen verdeutlichen die Hauptthemen der aktuellen Zeitqualität:                                                   

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Der verwundete Heiler

Ein fundiertes Fachwissen und technische Kompetenz sind wichtige Voraussetzungen für das erfolgreiche Ausüben eines therapeutischen Berufes. Doch die einseitige Ausrichtung unseres heutigen Gesundheits-systems auf Technik und Fachwissen geht immer mehr auf Kosten der menschlichen Qualitäten. Die essentielle Grundlage jedes wirksamen therapeutischen Arbeitens ist der heiltätige Mensch selber. Jeder therapeutisch tätige Mensch „hat nicht nur eine Methode: er selber ist sie.“ Der Inhalt seiner persönlichen Lebensgeschichte hat einen wesentlichen Einfluss auf den Heilerfolg. 

„Nur wo der Arzt selber betroffen ist, wirkt er.“, schreibt C.G. Jung in seiner Autobiographie. „Nur der Verwundete heilt.“ Das Motiv vom „verwundeten Heiler“ dreht sich um den schöpferischen Umgang des Therapeuten mit seiner eigenen Verwundung, seinem persönlich erlebten Schmerz und Leid.    Mehr lesen...



Irren ist nützlich

Von Henning Beck

Dies ist kein Buch, das Ihnen zeigt, wie toll das Gehirn funk-tioniert. Zumindest nicht auf den ersten Blick. Dies ist auch kein Buch, in dem Sie lesen können, wie perfekt das Gehirn arbeitet. Das tut es nämlich nicht. Und wenn Sie nach dieser Lektüre mit Ihrem Gehirn noch schneller und konzentrierter denken wollen, muss ich dem gleich zu Beginn eine Absage erteilen: Auch das wird nicht passieren, denn das Gehirn ist alles andere als präzise oder flott im Rechnen. Es ist ein verträumter Schussel, oft abgelenkt und unkonzentriert, nie zu hundert Prozent verlässlich, es verrechnet sich, irrt ständig und vergisst mehr, als es behält. Kurzum: Es ist ein etwa 1,5 Kilo schwerer Fehler. Sie alle tragen diesen schlampigen Zeitgenossen ständig im Kopf mit sich herum – und ich gratuliere herzlich dazu.

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Wildkräuter

Von Michaela Lewitz

Wilde Schätze direkt vor der eigenen Haustür entdecken und nutzen

Solange es Menschen gibt, wurden die Kräuter zu unseren Füßen für die Ernährung und/oder medizinisch genutzt. Ihr Wissen war immer gegenwärtig und wurde, der jeweiligen Zeit angepasst, in das Leben und die Heilkunde integriert. In den Grabbeigaben der Ägypter und unserer direkten Vorfahren wurden viele entsprechende Kräuter sicher gestellt. Auch Ötzi führte sehr viele Heil- und Wildkräuter in seinem Köcher mit sich! Karl der Große ließ von ihm vorgeschriebene Kräuter in seinen Gärten an vielen Orten anpflanzen, um seine Soldaten zu nähren und gesund zu pflegen. Dr. Samuel Hahnemann begründete um ca. 1800 mit vielen Kräutern die Klassische Homöopathie und Dr. Edward Bach begründete 1930 die „Bachblütentherapie“. Gerade in unsere rohvegane Küche sollten die Wildkräuter wieder vermehrt einkehren, um dadurch ein großes Plus an Gesundheit und Wohlbefinden zu bringen. Die wilden Kräuter vor unserer Haustür strotzen vor Mineralien, Spurenelementen und Vitaminen. Auch natürliche Antibiotika, z. B. Kapuzinerkresse finden sich unter ihnen.

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Vitamin B12

Illustration: Gesine Grotian

Von Uta Fernkäse

Vitamin B12- Blutbildung und Nervenschutz

Vitamin B12 ist ein Sammelbegriff für eine Reihe unterschiedlicher Substanzen mit verschiedenen Aufgaben. Doch nicht nur die Gesundheitseffekte sind interes-sant, sondern die gesamte Geschichte dieses Vitamins. 

In den 1920er Jahren entdeckte der US- amerik. Pathologe George H. Whipple, dass Hunde, die an einer bösartigen Blutarmut litten, durch die Fütterung mit roher Leber geheilt werden konnten. Für die Beschreibung dieser Heilmethode erhielten er und seine beiden Kollegen George R. Minot und William P. Murphy im Jahr 1934 den Nobelpreis für Medizin. Die Isolierung des Wirkstoffes Vitamin B12 gelang allerdings erst 1948. Sieben Jahre später wurde die chemische Struktur von der britischen Biochemikerin Dorothy C. Hodgkin entschlüsselt. Auch sie bekam dafür einen Nobelpreis. Den wissenschaftlichen Namen Cobalamin verdankt Vitamin B12 dem Cobalt. Das metallähnliche Element ist Bestandteil der verschiedenen Vitamin B12-Verbindungen: Cyanocobalamin, 5'-Adenosylcobalamin und Methylcobalamin. Häufig sind diese an Eiweiß gebunden, wodurch sich der Heilerfolg mit der rohen Leber erklärt. 

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Phänomen alleingelassener Zwilling

Foto/ Grafik: Birgit Annette Schulz
Foto/ Grafik: Birgit Annette Schulz

Von Britta Steinbach und Petra Becker, twin-light.de 

Verwirrende Gefühle

 Kennen Sie vielleicht das Gefühl von unerklärlicher Traurigkeit, die ganz tief verwurzelt zu sein scheint? Oder führen Sie eine Partnerschaft, die zwar unerfüllt ist, aber aus der Sie sich nicht zu lösen vermögen? Oder leiden Sie an unerklärbaren Ängsten, die sich allein durch den Verstand nicht beseitigen lassen? 

Möglicherweise ist die Ursache ein im Mutterleib verlorener Zwilling. Dieses Urtrauma ist vom Bewusstsein nicht erinnerbar und somit gibt es für die psychischen und/oder körperlichen Symptome keinen nachvollziehbaren Anker. Der auf Zellebene angelegte Informations-speicher führt dazu, dass immer wieder Erinnerungen an der Körperebene auftauchen, die bewusst nicht kontrollierbar sind. 

Beginnen wir mit der Frage: Was heißt das denn „Im Mutterleib verlorener Zwilling“? - Jede Lebensform, die sich über Jahrmillionen auf der Erde durchgesetzt und überlebt hat, benötigte dazu eine enorme Fähigkeit, sich immer wieder an den äußeren Gegebenheiten zu orientieren und anzupassen. Der Mensch selbst ist eine der überlebensstärksten Arten auf der Erde. Um dies zu leisten, ist das Fortbestehen der Art hinsichtlich der Fortpflanzung grundlegend wichtig. Gerade weil eine Schwangerschaft beim Menschen verhältnismäßig lang dauert, ist es wichtig, dass diese mit der erfolgreichen Geburt eines gesunden Neugeborenen endet.          Mehr lesen... 



Hochsensibilität -

- ihre verschiedenen Gesichter

Von Bettina Keller

Gerade steht sie mir etwas im Wege, meine eigene Hochsensibilität (HS) – beim Schreiben dieses Artikels. Ich möchte alle Aspekte berück-sichtigen, allen Facetten ge-recht werden, gewissenhaft alles richtig machen. Ich merke, wie mir der innere Perfektionist im Nacken sitzt. Durch das vernetzte Denken – typisch für hochsensible Personen (HSP) – fällt es mir nicht leicht, zu entscheiden, worauf sich mein Artikel fokussieren soll. 

Glücklicherweise bin ich weder hungrig noch leide ich unter Schlafmangel, was meine Konzentration beeinträchtigen würde, und ich schreibe in einer reizarmen Umgebung. 

Gestern habe ich noch vergeblich versucht, im Zug zu arbeiten. Eine Zugfahrt kann ja ein regelrechter Ansturm auf die Sinne sein. Stimmen aus dem Lautsprecher und von Mitreisenden … jemand verzehrt etwas, das einen intensiven Geruch verströmt … am Tag die vorbeiziehende Landschaft, abends die Lichtreflexe im Zug … viele Menschen um einen herum, alle unterschiedlich gestimmt … insgesamt unzählige Informationen, die da aufgenommen und verarbeitet werden müssen.

Hochsensibilität ist komplex und lässt sich nicht in eingängige Schemata pressen, genauso wie dies auch mit hochsensiblen Menschen nicht machbar ist. Aber einige mögliche Eigenschaften dieses beständigen Persönlichkeitsmerkmales der HS habe ich oben bereits eingeflochten.

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Seelenfensterchen

Von Ralph Reinschmidt

Es ist ein wundervoller, unbeschreiblich schöner Raum. In diesem Raum kann ich die ganze Welt mit all ihren Ecken und Kanten ganz und gar mit liebevollem Herzen annehmen.  Manchmal finde ich ihn ganz schnell und leicht und manchmal bin ich so blind und festgefahren, dass ich nur noch staune und mich fragend wundere. Jedes Mal sieht es dort anders aus und jedes Mal liegen dort andere Sachen für mich bereit. Ohne zu wissen, wer sie dort für mich hingelegt hat, fühle ich mich beschenkt und erfüllt. In diesem Raum fühle ich mich gesehen und geliebt. Immer wieder finde ich zu neuen Entdeckungen und manchmal empfinde ich mich als großes Geheimnis vor mir selbst. In manchen Momenten wirkt das fast beängstigend und in anderen ist es unglaublich belebend und mit Abenteuerlust erfüllt.

Ich möchte behaupten, wir alle haben das große, natürliche Bedürfnis gesehen zu werden. Fehlt uns das Gefühl gesehen zu werden, verlieren wir unseren Glanz. Wir möchten als das gesehen werden, was wir im Ganzen sind, nicht in einzelne Aspekte zerlegt, beurteilt und einsortiert. Das Gefühl, gesehen zu werden gibt uns Kraft, Mut und die Lust, uns ins Abenteuer der Entdeckung des inneren Seins zu wagen. Wir können uns diese Aufmerksamkeit gegenseitig geben, jedoch nur in soweit, als wir gelernt haben, diese Aufmerksamkeit uns selbst entgegen zu bringen.

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Die nächste Ausgabe des Achtsamen Lebens erscheint Ende September 2018.

Anzeigenschluss ist am 22. August ; Redaktionsschluss ist am 15. August.