Achtsames Leben Sommer 2019

In unserem Blog gibt es immer wieder Neues, Anregendes, Nachdenkenswertes zu sehen. Zum Blog...


Liebe Leserin, lieber Leser,

 

am 29. Mai 1986 wurde die Buchhandlung Plaggenborg eröffnet, sie ist also jetzt 33 Jahre jung. Zum 10-jährigen Jubiläum starteten wir mit dem Magazin ACHTSAMES LEBEN, das nun auch schon 23 Jahre besteht. Gerade halten Sie unsere 93. Ausgabe in der Hand. Nach so vielen Jahren gibt es natürlich Veränderungen, über die Sie auf S. 16 lesen können.

  • Wie wir die Natur als Ressource nutzen können, beschreibt Sabine Rickels in Teil 2 ihres Beitrages, S. 9.
  • Für einen ethischen Umgang macht sich die Tierschutzorganisation PETA seit langem stark, S. 23.
  • Dass es eigentlich bei allem im Leben immer um die Liebe geht, das erläutert Christa Spannbauer auf
    S. 13.
  • Damit wir einander zuhören und uns richtig verstehen, haben Romy Jaster und David Lanius 10 Regeln für eine gute Debatte aufgestellt, S. 19.
  • Die Zeitschrift Tattva Viveka ist seit nunmehr 25 Jahren intensiv auf der Suche nach Wahrheit, S. 25.
  • Das Bedingungslose Grundeinkommen ist ja eins unserer Lieblingsthemen. Die Oldenburger Initiative ist seit 5 Jahren aktiv, S. 21.
  • Im Oktober 2019 findet in Freiburg ein wichtiger Kongress statt zum Thema „Wirtschaft und Spiritualität“, S. 5.
  • Wie wir das „Gewitter im Kopf“ nachhaltig stoppen können, das hat Maria Holl erforscht, S. 17.
  • Der Sommer hält viele Pflanzen bereit, z.B. die Melisse, die sich wunderbar zu einer leckeren Limo verarbeiten lässt, S. 29

Wir wünschen Ihnen allen eine herrliche Sommerzeit – Wärme, Licht, Natur, Lebensfreude…

Die Plaggenborgs

 

Die Bücher der Sommerausgabe finden Sie schon mal hier: www.buchhandlung-plaggenborg.de, auf unserer neuen Onlineshop-Seite!

 

Die Auslagestellen des Achtsamen Lebens finden Sie immer auf 
www.achtsames-leben.org/service/auslagestellen.

 

Die Blätterversion



Die Themen der Sommerausgabe:


Neues aus der Redaktion

Foto: www.pixabay.com

Es gibt mal wieder Neuigkeiten von den Plaggenborgs: 2020 wird Karl-Heinz 70 Jahre jung und Ulrike 65, da haben wir uns überlegt, dass wir ein bißchen weniger arbeiten wollen. Deshalb wird das Achtsame Leben ab dem nächsten Jahr dreimal im Jahr erscheinen, und zwar nach voraussichtlicher Planung am 15. April, 15. August und 15. Dezember. 

Wir setzen jetzt einmal Ihr freundliches Verständnis voraus, schließlich möchten wir das Achtsame Leben ja auch noch länger herausgeben. Im Moment ist es ein wenig so: nach dem Heft ist vor dem Heft, und etwas Verschnaufpause tut allen ganz gut, glauben wir. Wir brauchen z.B. Zeit zum Lesen, um ansprechende Beiträge zu finden. 

Es ist auch nicht so, dass wir sonst nichts zu tun haben.     

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Natur als Ressource Teil 2

Von Sabine Rickels

Von Achtsamkeit bis Naturtherapie - die Wirkung von Naturaufenthalten in verschiedenen Kontexten 

"Die Erfahrung von äußerer Natur ist auch bedeutsam für die Entwicklung der inneren Natur des Menschen". Ulrich Gebhard 

In der Frühlingsausgabe von Achtsames Leben beschrieb der erste Teil die physiologische Wirkung von Naturaufenthalten sowie die Wirkung von Achtsamkeit in der Natur. Im zweiten Teil steht die Natur als Wirkfaktor im Kontext von Begleitungsprozessen. 

Natur als Wirkfaktor in Coaching, Beratung und Therapie  

Die Natur bzw. das Naturerleben wird hier in den Veränderungsprozess mit einbezogen. Dabei kann der gewählte Naturraum einfach unterschwellig wirken oder aktiv mitgenutzt werden.  Die positiven Wirkungen von Naturaufenthalten wie Entspannung, Aufmerksamkeits-erholung, Stimmungsaufhellung, Stressabbau, besserer Konzentrationsfähigkeit usw. schaffen ideale Voraussetzungen, um sich mit sich selbst zu beschäftigen. Daher profitieren Begleitungsprozesse wie Coaching und Therapie allein schon durch die physiologischen Wirkungen des Draußenseins. 

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Abschied von der Illusion der Berechenbarkeit

Autorin: Petra Beier

Verkörperte Spiritualität als integraler Bestandteil einer zukunftsfähigen Wirtschaft 

Vom 3. bis 6. Oktober 2019 findet in Kirchzarten bei Freiburg der Kongress „WIRTSCHAFT UND SPIRITUALITÄT – Unternehmerischer Erfolg und Mitmenschlichkeit“ statt. Eine Pionierleistung der Veranstalter mit Hoffnung auf eine integrative Unternehmenskultur, die Wirtschaftlichkeit, globale Verantwortung, Sinnhaftigkeit, Würde und menschliche Wertschätzung gleichermaßen beinhalten kann.  

Über 30 Vertreter erfolgreicher Unternehmen und hochkarätige Berater (u.a. aus dem Hause McKinsey & Company, Lufthansa und Weleda), bekannte Lehrende, Kreativitätsforscher, Philosophen und Coaches (u. a. Dr. Franz Alt, Prof. Dr. Claus Eurich, Thomas Hübl) haben ihre Teilnahme zugesagt und wollen in Vorträgen, Workshops und Diskussionsrunden als Impulsgeber für eine mitmenschlichere Unternehmenskultur mit Teilnehmenden in Austausch kommen. Aber was treibt sie an?                              Mehr lesen...


10 Regeln für eine gute Debatte

Autor*in: Romy Jaster und David Lanius

Wir leben in Zeiten, in denen sich viele Menschen ungehört fühlen und sich in den sozialen Medien entsprechend auf eine Art und Weise Gehör verschaffen, dass einem ganz anders wird. Dieser Umstand wirft mit neuer Dringlichkeit die Frage auf, wie wir wieder konstruktiv miteinander ins Gespräch kommen. Romy Jaster und David Lanius haben zehn Regeln formuliert, die bei Streitgesprächen mit Andersdenkenden helfen können. 

1. Versuchen Sie, wirklich zu verstehen

Hören Sie zu, wenn Ihr Gegenüber spricht, und versuchen Sie zu verstehen, worum es ihm im Kern geht. Fassen Sie zusammen, was bei Ihnen angekommen ist. Sie können zum Beispiel sagen: „Wenn ich Sie richtig verstanden habe, dann ist Ihre Sorge, dass …“ oder „Ihr Punkt ist also, dass …“ Nur so können Sie sicherstellen, dass Sie wirklich verstanden haben, was dem anderen wichtig ist. In der Theorie der gewaltfreien Kommunikation nennt man dieses Vorgehen „aktives Zuhören.       Mehr lesen...



Immer geht es um die Liebe

Illustration: Gesine Grotian

Autorin: Christa Spannbauer

Die Evolution der Liebe

Die Liebe ist das faszinierendste Phänomen, das die Evolution des Lebens auf dieser Erde hervorgebracht hat. Sie ist es, die den Einzelnen, das Paar, die menschliche Gesellschaft und letztlich die gesamte lebendige Welt im Innersten zusammenhält. Davon ist der Neurobiologe Gerald Hüther überzeugt. Anders als die meisten seiner Kollegen aus der Sozio- und Evolutionsbiologie erblickt er in der Liebe weniger einen genetischen Instinkt, ein Planspiel der Hormone zum Arterhalt der Spezies, sondern vielmehr das Wunder der Evolution, deren schöpferische Kraft bislang Getrenntes miteinander verbindet und unablässig Neues gestaltet. Die Liebe zeigt sich als die entscheidende Triebfeder für die Entwicklung und Transformation der Menschheit. 

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Gewitter im Kopf

Migräne und Kopfschmerz nachhaltig stoppen.

Interview vom Mankau Verlag mit Maria Holl 

Die Maria-Holl-Methode® 

Laut Statistik leiden etwa zehn Prozent der Deutschen unter Kopfschmerzen und Migräne. Was versteht man überhaupt darunter, und was ist der Unterschied zwischen den beiden Beschwerdeformen?  

Maria Holl: Es gibt ganz unterschiedliche Kopfschmerzen; inzwischen kennt die Medizin zwischen 180 verschiedene Kopfschmerzarten. Die Internationale Kopfschmerzgesellschaft (IHS) unterscheidet zwischen den drei am häufigsten vertretenen Kopfschmerztypen: Spannungskopfschmerzen, Cluster-Kopfschmerz und Migräne. 

Eine Migräne ist sehr viel mehr als Kopfschmerzen, die schon unangenehm genug sind. Bei Migräne kommen noch Übelkeit und/oder Erbrechen sowie Empfindlichkeit gegenüber Licht, Geräuschen und Gerüchen hinzu. Während bei Kopfschmerzen Bewegung manchmal die Schmerzen lindert, verschlimmert sich die Migräne dadurch.                                                            Mehr lesen... 



5 Jahre Initiative Bedingungsloses Grundeinkommen Oldenburg

Illustration: Gesine Grotian

Autorinnen: Petra Keup, Barbara Kosuch 

BGE - unsere Chance für eine gute Zukunft! 

Bei den Oldenburger Zukunftstagen im Mai 2014, mit dem Thema: Ideen – Visionen – Projekte, gründete sich die Initiative Grundeinkommen Oldenburg (GE-OL), die sich seit fünf Jahren vielfältig für das bedingungslose Grundeinkommen (BGE) engagiert. 

Zunächst war das BGE eine Idee, eine Vision, doch heute ist es bereits ein Projekt, an dem in verschiedenen Regionen, in Deutschland, in Europa, immer mehr Menschen arbeiten, es in die Tat umzusetzen. 

Das BGE wird heute von vielen als Chance für jeden einzelnen Menschen und damit auch für neue Innovationen im gesellschaftlichen Miteinander gesehen. Statt Demütigungen, Ausgrenzungen und Überwachung durch das Hartz4-Jobcenter- System, fördert es Freiheit und Würde und macht es möglich, der Gesellschaft neue Entwicklungsimpulse zu schenken.

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PETA - Menschen für ethischen Umgang mit Tieren

Quelle: https://peta50plus.de/

Was bedeutet der Name PETA? Erfahren Sie, wofür PETA steht und worum es der weltgrößten Tierrechts-organisation in ihrer Arbeit geht. 

Ich bin du – nur ein wenig anders.

Der Mensch zieht provisorische und willkürliche Grenzen, um Lebewesen, die sich von ihm unterscheiden, von sich abzutrennen. In der fehlerhaften Annahme, dass jene, die anders sind als wir, nicht leiden und in moralischer Hinsicht nicht berücksichtigt werden müssen, haben wir Kriege, Versklavung, sexuelle Gewalt und militärische Eroberungen gerechtfertigt. 

Diese menschengemachten Grenzen haben sich im Laufe der Geschichte immer wieder verschoben. Heute erinnern wir uns mit Entsetzen an die Gräuel, die wir anderen angetan haben, die einst als Außenseiter galten.                      Mehr lesen... 



Die Melisse - Über eine Heilpflanze

Autorin: Julia Gruber 

Melisse, auch Zitronenmelisse genannt, ist eine 30 bis 100 Zentimeter hohe Pflanze, die das stolze Alter von 30 Jahren erreichen kann. Sie hat aufrechte, verzweigte Stängel, die zumeist mit feinen Haaren bewachsen sind. Die Blätter sind ellipsenförmig mit gesägtem Rand und sitzen gekreuzt gegenständig am Stängel. Die blassen, weißlichen Lippenblüten sind in Halbquirlen in den oberen Blattachseln angeordnet. Von der Pflanze geht ein charakteristischer Duft nach Zitronen aus. Aufgrund ihrer nektarreichen Blüten wird sie auch als Bienenweide angebaut (griech. Melissa = Biene). 
Geschichte
Der Ursprung der Melisse ist der östliche Mittelmeerraum und West­asien. In der Antike war sie ein beliebtes »Frauenkraut«. In den mittelalterlichen Klöstern setzte man gerne verdauungsförderliche Kräuterliköre mit Melisse an, zum Beispiel den »Karmelitergeist« (als Vorläufer des heutigen Melissengeists). Hildegard von Bingen schrieb, dass der Mensch, der Melisse isst, gerne lacht. Denn sie erfreue das Herz. Heute wächst sie weltweit in der gemäßigten bis warmen Zone, oft auch verwildert an Wegesrändern.     Mehr lesen...


25 Jahre Zeitschrift Tattva Viveka

Tattva Viveka – Zeitschrift für Wissenschaft, Philosophie und spirituelle Kultur 

Vor 25 Jahren starteten zwei junge spirituelle Idealisten aus Überzeugung eine Zeit-schrift. Sie wollten hochkarätiges spirituelles Wissen aus den vedischen Schriften des alten Indiens mit den modernen Naturwissenschaften verbinden. Sie hatten eine sprudelnde Quelle gefunden, uralte Weisheit über das Bewusstsein, Gott und die Menschen und gleichzeitig hatten beide studiert, der eine Philosophie und der andere Physik. Ronald Engert und Marcus Schmieke dachten nicht ans Geldverdienen oder eine berufliche Karriere. Schmieke lebte damals als Mönch in einem indischen Ashram. Engert hatte sein Studium nach 12 Semestern abgebrochen, aber danach eine Ausbildung zum Verlagsbuchhändler gemacht, denn es war sein Herzenswunsch, eine Zeitschrift herauszugeben. Am Küchentisch entstand die erste Ausgabe. Woran keiner von beiden dachte, geschah. Die Zeitschrift etablierte sich am Markt. Sie stieß auf reges Interesse und lebte. Dabei waren sich beide einig, dass sie in der Zeitschrift nicht das bringen, was die Leser*innen wollen, sondern das, was sie selbst wollen. 

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Die nächste Ausgabe des Achtsamen Lebens erscheint Ende September 2019.

Anzeigenschluss ist am 25. August; Redaktionsschluss ist am 15. August.