Achtsames Leben Herbst 2018

In unserem Blog gibt es immer wieder Neues, Anregendes, Nachdenkenswertes zu sehen. Zum Blog...


Liebe Leserinnen und Leser,

 

wenn man so wie wir die Außenschau in die Innenschau mit einbezieht muss man sagen: es sind spannende Zeiten! Was macht das mit uns, wenn Hass und Hetze hochkochen?

  • Wir haben jedenfalls daraus die Lehre gezogen, uns von Facebook zu verabschieden. Warum, das steht auf S. 7.
  • Peter Gerd Jaruschewski zeigt dazu die Mechanismen der Datenkrake Facebook auf, S. 11.
  • Wie wir solche Dinge gut integrieren und verarbeiten können, das wird im Beitrag von Ayya Khema deutlich, denn „Die Ewigkeit ist jetzt“, S. 17.
  • „Eltern sind auch nur Menschen“, das findet Jörg Mangold, S. 23.
  • „Woher? Wohin?“ fragt sich Autor Christian Brehmer in seinen Überlegungen zu unserem Wahrnehmungshorizont, S. 15.
  • Dominik Remde empfiehlt, uns auf unsere Körperintelligenz zu besinnen, S. 5.
  • Der Umweltverein „De Jeddeloher Busch e.V.“ richtet derzeit ein Waldgrundstück bei Jeddeloh (wieder) her, das im letzten Herbst schwer geschädigt wurde, S. 27.
  • Und das GLOBE Kino hat es geschafft! Der Kaufvertrag ist unterschrieben, S. 13!

Dazu gibt es wie immer jede Menge Tipps zum Schmökern oder Verschenken – Kalender, Bücher, Karten und sogar Online-Seminare.

Für den kommenden Herbst wünschen wir Ihnen Gelassenheit und Raum für Stille (Weihnachten ist nicht weit…).

  

Herzlichst

Ihre Plaggenborgs

 

Die Blätterversion



Die Themen der Herbstausgabe:


Warum wir nicht (mehr) bei Face-book sind mit unseren Seiten

Foto: www.pixabay.com

Von Ulrike Plaggenborg

Neulich sah ich eine Buchvorstellung: „Zehn Gründe warum du deine Social Media Accounts sofort löschen musst“ von Jaron Lanier. Trotz des offensiven Aufforderungscharakters sprang mich der Titel sofort an, weil ich seit geraumer Zeit schon massiv genervt war von Facebook. Das Buch war eine Offenbarung! Jaron Lanier ist nun nicht irgendwer sondern ein Internetpionier der ersten Stunde und zählt laut Wikipedia zu den 300 wichtigsten Erfindern der Geschichte. In seinem Buch beschreibt er haargenau das was ich selbst erlebt hatte und was mir zunehmend unangenehm wurde.                                        

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Eltern sind auch nur Menschen

Von Jörg Mangold

Vater und Mutter zu sein in der heutigen Lebenswelt ist nicht leicht. Kinder- und Jugendpsychiater zu sein übrigens auch nicht! Ich bin Vater und Kinder- und Jugendpsychiater, zusätzlich Lehrer für Achtsamkeit und Mitgefühl, − eine sehr seltene Kombination. Eltern und Kinder liegen mir sehr am Herzen.

In meiner Rolle als Kinder- und Jugendpsychiater erlebe ich häufig kleine und große Dramen in Familien und möchte helfen. Als Achtsamkeitslehrer will ich gerne Begleiter sein und Angebote machen, bevor es zu Störungen kommt. Als Vater reagiere ich sensibel auf die vielen öffentlichen Klagen und die massive Verunsicherung von Eltern, deren angeblich abnehmende Erziehungskompetenz oder gar den Ruf nach einem Eltern-Führerschein. Da haut uns Eltern doch jemand Anschuldigungen um die Ohren, die ganz wo anders hingehören!   

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Die Ewigkeit ist jetzt -

Frieden und Freiheit  durch die Lehre Buddhas

Von Ayya Khema

Stellt euch einen Menschen vor, der die letzten zwanzig, dreißig Jahre in einem Zimmer gelebt und es nie für nötig befunden hat, es sauber-zumachen. All die Speisereste und die schmutzige Kleidung – der angesammelte Unrat reicht bis zur Decke. In diesem Müll zu leben ist äußerst unangenehm. Der Mensch in dem Zimmer nimmt das gar nicht wahr, bis eines Tages ein Freund zu Besuch kommt und sagt: «Warum machst du nicht mal sauber?» Gemeinsam machen sie eine kleine Ecke sauber. Jetzt findet diese imaginäre Person heraus, dass es sich in dieser sauberen Ecke wesentlich angenehmer leben lässt. Daraufhin beginnen die beiden den ganzen Raum zu reinigen, bis man schließlich aus dem Fenster schauen und sich im Zimmer bewegen kann. Da er sich nun behaglicher fühlt, kann dieser Mensch ungehindert über seinen Geist verfügen, ohne sich mit körperlichen Unannehmlichkeiten abgeben zu müssen. 

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Der Umwelt- und Bildungsraum "Jeddeloher Busch"

Von Enno und Gunnar Jeddeloh

Die Mitglieder des Umweltvereins „De Jeddeloher Busch e.V.“ betreiben seit mehreren Jahrzehnten ein Waldgrundstück in der Gemeinde Edewecht, das sowohl als Lebensraum für Pflanzen und Tiere als auch ein öffentlicher Raum für Umweltbildung und Gesellschaftsleben eine wichtige Rolle in der Region Ammerland-Oldenburg spielt. Durch schwere Stürme im Herbst 2017 kam es jedoch zu immensen Schäden, die Betreten und Nutzung des Geländes derzeit unmöglich machen. Dieses Konzeptpapier beschreibt die entstandenen Schäden sowie das Konzept zur Wiederherstellung des Geländes. Zentraler Teil des Konzepts sind zudem Umgestaltungen des Geländes sowie ein Ausbau der vorhandenen Infrastruktur, die durch die Sturmschäden nötig und möglich wurden. Dabei werden der steigende Bedarf an Naturräumen für die Umweltbildung und die heutigen Erfordernisse an inklusiver Bildungsarbeit berücksichtigt.  

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Körperintelligenz - ganz sein - eins sein

Illustration: Gesine Grotian

Von Dominik Remde

KörperIntelligenz vereinigt unseren intellektuellen Ver-stand, unsere emotionale Intelligenz und die Ressourcen unseres Körpers. Durch die KörperIntelligenz entsteht eine ideale Balance von Geist, Körper und Seele, die uns befähigt, mit Leichtigkeit Dinge zu vollbringen, die unsere bisherigen Vorstellungen beträchtlich übersteigen und die wir nicht für möglich gehalten hätten. 

KörperIntelligenz ist eine Kompetenz, die weit über rationalen Verstand und logisches Bewusstsein hinausgeht. Dabei ist nicht nur das Hirn gefragt, sondern alle Anteile, die einen Menschen ausmachen. Durch die KörperIntelligenz sind wir gut in unserer Mitte und können so all unsere Fähigkeiten und Ressourcen hervorbringen und optimal zur Geltung kommen lassen. Unser Leben wird erfüllt von Leichtigkeit, Freiheit, Selbstvertrauen und dem Gefühl von Geborgenheit.  

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Woher? Wohin?

Foto/ Grafik: Birgit Annette Schulz
Foto/ Grafik: Birgit Annette Schulz

Orientierung im Leben

Von Christian Brehmer

Salatkopf und Gartenzaun  Gib einem Esel einen Salatkopf, und er wird fragen: „Nanu, was ist das für eine Distel?“  Dieses Gleichnis aus der Sufi-Tradition will unsere Wahrnehmung hinterfragen. Was auch immer das Leben uns bietet an schönen Dingen: eine glückliche Partnerschaft, einen erfolgreichen Job, einen gesunden Körper, soziale Anerkennung u.a.m.  Oder weniger schöne Dinge: mieses Wetter, einen hartnäckigen Infekt, Ärger mit dem Chef oder Spannungen in der Beziehungskiste. Immer ist es unser Bewusstsein, das diese Dinge wahrnimmt und bewertet. Der Esel kennt nichts anderes als Disteln, und der Salatkopf wird vom Distel-Bewusstsein beurteilt. Unser Bewusstsein ist die Bühne, auf der sich alles abspielt. Das gilt für den Esel, das gilt für uns.        

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Das Oldenburger Sommermärchen

Vom GLOBE Team

Ende Juni 2018 konnte die Kulturgenossenschaft GLOBE e.G. ihr Sommermärchen mit der Unterzeichnung des Kaufvertrags wahr werden lassen. Jetzt wird aus der Initiative ein gemeinnütziges Kulturunternehmen.

Nach mehr als 30-jährigem Leerstand drohte das 1954 für die in Oldenburg stationierten britischen Soldaten gebaute GLOBE zu verfallen. Im Frühjahr 2017 startete eine Initiative zur Sanierung und Erhaltung des denkmalgeschützten Theaters. Sie bildete sich aus einem Quartierstreffen des alten Kasernengeländes in Neu-Donnerschwee. Ein gutes Jahr später gehören der neu gegründeten Kulturgenossenschaft bereits rund 600 Mitglieder an. Kultur ist für alle da und durch die Genossenschaft wird dies gelebt. Ehrenamtliches Engagement steht dabei im Vordergrund.    Mehr lesen...  

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Die nächste Ausgabe des Achtsamen Lebens erscheint Ende Dezember 2018.

Anzeigenschluss ist am 22. November ; Redaktionsschluss ist am 15. November.