Achtsames Leben Winter 2018

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Liebe Leserinnen und Leser,

 

stellen wir uns doch einmal vor, die Welt wäre so ein zartes, fragiles Gebilde wie die Seifenblase auf unserem Titelbild…dann würden wir doch sehr sehr vorsichtig damit umgehen, oder? Die Augen und Ohren zu öffnen für diese Sichtweise, das ist uns ein Anliegen hier im Achtsamen Leben. 

Dass Meditation dazu betragen kann, das beschreibt Monika Weber in ihrem Beitrag (S. 5). • Karin Karina Gerlach macht deutlich, dass der Nachhaltigkeitsbegriff durchaus auf das menschliche Bewusstsein ausgedehnt werden kann (S. 11). • Fernand Braun vom Benediktushof gibt uns einen Impuls zum Thema Hoffnung (S. 15) und Wolf S. Schneider überlegt, ob unsere Komfortzone ein Nest oder ein Gefängnis ist (S. 21). • Der Zen-Lehrer Adyashanti hat ein wunderbares Buch über Jesus, den spirituellen Revolutionär geschrieben (S. 24). • In Oldenburg tut sich Zukunftsweisendes: der Arbeitskreis „Religionen in Oldenburg“ (ein interreligiöses Projekt) veranstaltet einen Gesprächstag (S. 13). • Es hat sich ein „Ernährungsrat Oldenburg“ gegründet, der sich kümmern will um eine sozial gerechte, ökologisch produzierte und regionale Versorgung mit Lebensmitteln (S. 17). • Und schließlich hat die Edition Lebenskunst ein Projekt initiiert: 7 wunderschön gestaltete, handgearbeitete Chakra-Becher von der Oldenburger Keramikerin Sabine Thies (S. 19).

 

Es gibt viele Wege, um sich zu bewegen, als Anregungen für das kommende Jahr, für das wir Ihnen alles Gute wünschen!

Ihre Plaggenborgs

 

Die Blätterversion



Die Beiträge der Winterausgabe 2018:


Die astrologische Zeitqualität

Von Uwe Christiansen:

Die Zeitqualität von Oktober 2017 bis Frühjahr 2018
Donald Trump macht dem negativen Ausdruck des Planeten Uranus mit seiner Cholerik und Unberechenbarkeit „alle Ehre“. Die sehr wohl möglich positive Ausprägung des Aspekts Uranus Konjunktion Sonne (in seinem Geburtshoroskop) von einem inspirierten Handeln, ist bei ihm leider nicht zu beobachten und wohl auch nicht mehr zu erwarten.
Was sagt uns die "Großwetterlage am Himmel" über die möglichen Inhalte der bevorstehenden Monate?
Drei wichtige Planeten, Jupiter, Saturn und Uranus wechseln in den kommenden Monaten das Tierkreiszeichen. In der astrologischen Betrachtungsweise wird dieser Eintritt Ingress genannt. Ein Horoskop, auf den genauen Zeitpunkt des Übergangs gestellt, zeigt symbolisch die Möglichkeiten, die diese Zeitqualität mit sich bringen kann.
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Woher nimmst du deine Kraft?

Gesprächstag des Arbeitskreises „Religionen in Oldenburg“ (AK-RiO) am Sonntag 11. Februar 2018, 14.00 - 18.00 Uhr im PFL

 In vielen Städten und Regionen gibt es interreligiöse Projekte, so das Haus der Religionen in Hannover, die Akademie der Weltreligionen in Hamburg, den Rat der Religionen in München oder das Forum der Religionen in Berlin. Im Jahr 2011 hat sich der „Arbeitskreis Religionen in Oldenburg“ (AK-RiO) gebildet, an dem sich neben christlichen und islamischen Gemeinden auch die jüdische, die yezidische und die Bahá´í-Gemeinde sowie buddhistische Gruppen beteiligen. Initiiert wurde der Arbeitskreis vom Präventionsrat Oldenburg und der Stabsstelle Integration, deren beständige und neutrale Koordination sich in vielerlei Hinsicht als beruhigend und fruchtbar erweist. 

Der AK-RiO trifft sich alle sechs bis acht Wochen in Räumen der Mitgliedsgemeinden. Neben der Durchführung und Begleitung diverser Aktivitäten (Veranstaltungen, Hilfe für Flüchtlinge, Öffentlichkeitsarbeit usw.) wurden zwei Fachtagungen zum interreligiösen Dialog durchgeführt („Präventionsarbeit in den religiösen Gemeinden“, „Was tun Religionen für die Menschen?“). Außerdem entstanden mittlerweile vier interreligiöse Kalender. 

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Die Erweiterung ...

...des Begriffes der Nachhaltigkeit auf das menschliche Bewusstsein - Von Karin Karina Gerlach

Ein Selbsterfahrungsbericht 

Nachhaltigkeit kann ein Sinnbild für ökologischen Anbau, eine umweltgerechte Lebens- und Konsumweise, für eine Wirtschaft im Sinne der Generations-Gerechtigkeit sein, für Entwicklungs-, Finanz- und Umweltpolitik, Architektur und Wissenschaft aber auch für den bewussten Umgang mit sich selbst, was von all dem unabhängig ist.

Bewusstsein wirkt sich nachhaltig auf den inneren Frieden und damit auf die eigene Gesundheit aus. Klarheit, was die eigenen Bedürfnisse betrifft, reduziert sowohl den unbewussten Raubbau am eigenen Körper als auch den Raubbau der Erde. Der dem Menschsein immanente Selbst-Zerstörungs-Prozess wird gestoppt. Das stabilisiert die Selbstheilungskraft des Körpers. Diese Wahrheit offenbarte sich mir innerhalb eines einfachen Selbst-bewusst-seins-Prozesses, der in der Welt als „The Work of Byron Katie“ bekannt geworden ist. Überraschenderweise setzte eine Regeneration (Heilung) meines Körpers ein, gekoppelt an eine heilsame Erdverbundenheit. 

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Mut und Transzendenz

Von Wolf Sugata Schneider

Die Komfortzone als Nest und Gefängnis

Spirituelle Ratgeber neigen dazu, zwei einander fundamental entgegen-gesetzte Empfehlungen zu geben. Einerseits sagen sie: »Akzeptiere dich so wie du bist! Es ist, wie es ist!« Dies hinzunehmen sei die Essenz von Weisheit, Hingabe, Gnade – Gracias a la vida que me ha dado tanto. Diese Dankbarkeit gegenüber dem Leben sei die wahre Spiritualität. Andererseits behaupten sie, dass es auf dem spirituellen Weg vor allem darum gehe, die eigene Komfortzone zu verlassen, in der wir uns doch nur um uns selbst drehen, um unsere Gedanken- und Verhaltensmuster, das Ego, das gesellschaftlich Akzeptierte, das uns gefangen hält, weil wir nicht den Mut haben, gegen den Strom zu schwimmen und zu unserer Einzigartigkeit zu stehen. 

Die Komfortzone als Kuschelzone

Ja, was nu? Ist die Komfortzone die perfekte Kuschelzone zur Regeneration der sich selbst Liebenden, die dann umso mehr andere lieben können? Oder ist sie der Unterschlupf des Ego, in das es sich vor den Zumutungen der Welt da draußen mit ihren harten Realitäten zurückziehen kann, wann immer es herausgefordert wird? Irgendwie scheinen hier beide Seiten Recht zu haben. Die Schlaueren unter uns Spiris werden deshalb geneigt sein, diesem Gegensatz mit Begriffen wie „Polarität“ oder „Paradoxie“ die höheren Weihen zu erteilen. Womit wir uns aber um die eigene Weiterentwicklung rumdrücken, die dieser Widerspruch doch eigentlich bietet. 

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Ins Licht geschubst...

Illustration: Gesine Grotian

Textauszug aus dem Buch von Monika Weber, Innenwelt Verlag

Meditation: Definition und Anleitung

Was ist Meditation – und was nicht?

Meditation ist, wenn man Äußeres wie Geräusche und Inneres wie Gedanken,  Empfindungen, Schmerzen passiv wahrnimmt. Wir sind dann mehr und mehr in einem Zustand von Stille, Frieden und Einheit. Wir erlangen Gelassenheit und zugleich geistige Wachheit. Wir können zu einem Bewusstseinszustand jenseits des Verstandes kommen und erkennen, wer wir sind. Für mich bedeutet dieses Erkennen, wie schon beschrieben, ein Zustand von Stille oder Nirvana – letztendlich gibt es hierfür keine genauen Worte. 

Oder anders ausgedrückt, im Verständnis meines Mannes: Der Sinn der Meditation ist es zu erkennen, dass wir geistige Wesen sind und Gedanken, Gefühle, Bilder, Körpersensationen haben. Ich, das geistige Wesen, bin jenseits von Raum und Zeit und reine Qualität. Alles andere ist Quantität. In der Meditation lerne ich, der bewusste Beobachter zu sein und meine Gedanken, Gefühle, Bilder oder körperlichen Sensationen kommen und gehen zu lassen, das heißt wahrzunehmen, dass ich das nicht bin. 

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Impuls zum Thema "Hoffnung"

Foto: ©Raphi See photography

Von Fernand Braun

In den Gesprächen mit Kursteilnehmen-den werde ich oft mit großem Leid und Schmerz konfron-tiert. Eine Frau, die seit Jahren regel-mäßig an den Übungstagen teilnimmt, erzählte mir die Geschichte ihrer Mutter, die als junges Mädchen mit ihr schwanger wurde, von der Familie verstoßen und noch vor der Geburt vom Vater des Kindes verlassen wurde. Ihre Enttäuschung vergrub sie unter ihrem Schmerz und ihrer existentiellen Angst. In ihrer maßlosen Enttäuschung und zunehmenden Verbitterung konnte sie ihrem Kind keine emotionale Nähe schenken. Sie kam als Kind ins Heim - die Mutter verstarb verwahrlost und vereinsamt.

Auf dem spirituellen Weg wollte sie ihre eigene Geschichte aufarbeiten, sich selbst unter den Trümmern ihrer „zerstörten“ Kindheit zurückgewinnen, indem sie sich ihren eigenen existentiellen Ängsten stellen wollte. Nun, der spirituelle Weg ist und ersetzt keine Therapie. 

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Jesus, der spirituelle Revolutionär

Von Adyashanti

Jesus ist der stille Koloss, der die westliche Kultur für mehr als zweitausend Jahre bestimmt hat. Er ist die zentrale Figur im kollektiven Traum der westlichen Kultur. In den letzten Jahrzehnten hat die Wissenschaft versucht herauszufinden, welche Teile der Jesus-Geschichte historischen Tatsachen entsprechen und welche nicht. Mit anderen Worten: Was ist in Judäa vor zweitausend Jahren wirklich passiert? Das wissenschaftliche Interesse an Jesus galt dem, was Jesus wirklich sagte im Gegensatz zu dem, was er nicht sagte. Nach meiner Meinung werden wir das nie mit Sicherheit wissen. Wir können nicht wissen, was geschehen ist und was nicht geschehen ist oder wie groß der historisch wahre Anteil ist und wie groß der mythologische. Diese Suche nach dem historischen Jesus geht am  entscheidenden Punkt vorbei, auch wenn sie interessant und sogar faszinierend ist. Der Kernpunkt ist die Geschichte, der kollektive Traum. 

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NEU: Der "Ernährungsrat Oldenburg"

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Für eine sozial gerechte, ökologisch produzierte und regionale Versorgung mit Lebensmitteln

Im Oktober 2017 fand die offizielle Gründungsveranstaltung des „Ernährungsrates Oldenburg“ im Stadtmuseum statt. Dem Rat gehören VertreterInnen aus Zivilgesellschaft, Wirtschaft, Politik und Verwaltung an. Der Ernährungsrat Oldenburg ist ein zukünftiges Projekt des Vereins „transfer – Verein für Medienarbeit zugunsten einer gesunden Umwelt“ mit Sitz in Oldenburg. Die Veranstaltung sowie die Koordinationsstelle des „transfer-Vereins“ wird unterstützt vom Niedersächsischen Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Ziel ist, Oldenburg als Leuchtturmprojekt für andere Städte in Niedersachsen präsentieren zu können. www.ernaehrungsrat-oldenburg.de 

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Neu: Edition Lebenskunst

Von Peter Gerd Jaruschewski

7 Chakra-Becher – handgearbeitet in einer Keramikwerkstatt

7 Jahre Magazin LEBENSKUNST – 7 wunderschöne Chakra-Becher!

Mit der Edition LEBENSKUNST startet das Mgazin LEBENSKUNST zum 7-jährigen Jubiläum ein neues Projekt mit der Herstellung von sehr hochwertigen und doch bezahlbaren Produkten für ein ganzheitliches Leben. Erste limitierte Serie: handgefertigte Chakra-Becher.

Die Idee: Auf der Suche nach einem schönen Geschenk für eine Bekannte, die sich viel mit Chakren beschäftigt, fand ich nur industrielle Ware, die weder hochwertig noch schön war

und häufig in China mit fragwürdigen Glasuren hergestellt wurde. Das brachte mich auf die Idee, für Menschen, die das Schöne und Gesunde lieben, eine Serie von hochwertigen sowie handgearbeiteten Bechern herzustellen: Warum sollten solche Sachen nur mir gefallen?

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Die nächste Ausgabe des Achtsamen Lebens erscheint Ende März 2018.

Anzeigenschluss ist am 23. Februar ; Redaktionsschluss ist am 15. Februar.