Achtsames Leben Winter 2019

In unserem Blog gibt es immer wieder Neues, Anregendes, Nachdenkenswertes zu sehen. Zum Blog...


Liebe Leserinnen und Leser, 

  • ein neuer Zeitabschnitt beginnt und welche Aufgaben er aus astrologischer Sicht für uns bereithält, hat Uwe Christiansen zusammengetragen (S. 5).
  • Neuseeland – für viele ein Traum-Reiseziel. Christiane Schöniger ist dort regelmäßig und hat uns einen schönen Bericht geschickt (S. 9).
  • Dass sich die Erderwärmung nicht wegmeditieren lässt und wie man sich die Zuversicht für eine bessere Welt bewahrt, das erläutert Birgit Stratmann vom Netzwerk Ethik (S. 14).
  • Monika Entmayr und Reiner Kaminski aus Huntlosen haben ein Buch geschrieben: „PaarZeit – mit dem Wunsch-Spiel zu einer erfüllenden Liebeskultur“ und stellen es uns vor (S. 17).
  • Über Liebe und Vergebung schreibt Nicola Bludau: „Wir vergeben, um uns selbst und das Leben zu lieben.“ Dr. Laskow (S. 21).
  • In einer Zeit, in der alles sich sehr schnell verändert und in Zeiten von innerer Leere kann man wieder fühlen lernen mithilfe buddhistischer Psychologie und Meditation, meint Simone Klatt (S. 23).
  • Samarona Buunk zeigt einen Weg ins innere Zuhause und was Spiritualität heute bedeuten kann (S. 28).
  • Wie wichtig es sein kann, sein Pulver auf dem Weg zum Ziel nicht zu verschießen, sondern Prioritäten zu setzen, darum geht es in dem kleinen Beitrag von W.W. Lasko (S. 32). 

Wir wünschen allen unseren Leser*innen einen schönen Winter, kommen Sie gesund durch die kältere Jahreszeit!

Ihre Plaggenborgs

 

Die Blätterversion



Die Themen der Winterausgabe:


Astrologische Zeitqualität

Foto: www.pixabay.com

Von Uwe Christiansen

Was erwartet uns im neuen Jahr? Wie wird es sich energetisch anfühlen? Welche Prozesse erfahren auf der kollektiven wie auch auf der persönlichen Ebene Unterstützung?                                     

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Neuseeland

Von Christiane Schöniger

Die große Freiheit auf der anderen Seite der Welt

Man nehme ein bißchen Schottland, eine Prise Allgäu, einige Handvoll norwegische Fjorde, dazu urzeitliche Baumfarne und Riesenbäume und füge alles zusammen. Verteile ein paar Vulkankegel und alpines Gebirge darauf, würze mit reichlich Flüssen, Seen und Wasserfällen. Mache zwei Hauptinseln daraus, verziere das Ganze außen mit kilometerlangen Sandstränden, golden, weiß oder vulkanisch schwarz, abwechselnd mit felsigen Steilküsten. Platziere das fertige Kleinod weit abgelegen im südlichen Pazifik, so dass es vom Rest der Welt möglichst lange unentdeckt bleibt. Fertig ist Neuseeland.   Mehr lesen...



Man kann die Erderwärmung nicht wegmeditieren

Interview mit Birgit Stratmann, Mit-Initiatorin des Online-Magazins ethik-heute.org von Cristina Grovu

 

Frage: Sie nennen sich Netzwerk Ethik heute, betreiben ein Online-Magazin und organisieren Veranstaltungen. Wie kamen Sie darauf, etwas zum Thema Ethik zu machen?

 

Wir Initiatoren suchten nach etwas Verbindendem zwischen Menschen und Kulturen. Gleichzeitig wollten wir westliche und östliche Perspektiven integrieren, besonders Wissenschaft, Philosophie und Therapie auf der einen Seite, und Meditation, Achtsamkeit und innere Arbeit auf der anderen Seite.  

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PaarZeit - Mit dem Wunsch-Spiel zu einer erfüllenden Liebeskultur

Von Monika Entmayr und Reiner Kaminski

Viele Menschen haben die Erfahrung ge-macht, dass sich im Laufe einer Paar-beziehung Verhaltens-weisen einschleichen, die unvermeidlich erscheinen: vorschnell Kompromisse machen, sich anpassen, ständig Rücksicht nehmen und die eigenen Bedürfnisse und Wünsche zurückstellen - oder umgekehrt: viel zu oft die Verantwortung tragen oder die Initiative ergreifen müssen. Und immer wieder gibt es Missverständnisse, Vorwürfe oder Streit. Das muss nicht sein.  Mehr lesen...



Über Liebe und Vergebung

Illustration: Gesine Grotian

Von Nicola Bludau

„Wir vergeben, um uns selbst und das Leben zu lieben.“

(Dr. Leonard Laskow)

Liebe und Vergebung sind beides Begriffe, die einerseits total über-frachtet und gleichzeitig oft nur noch leere Hüllen sind. Eine, wie ich finde, ganz einfache und sehr treffende Beschreibung davon, was Liebe bedeutet, gibt uns Christina von Dreien, die vielleicht wichtigste Friedensfürstin unserer Zeit: 

„Lass Liebe in all‘ ihren verschiedenen Formen in Dein Leben treten, wie zum Beispiel als Dankbarkeit, Freude, Akzeptanz, Vergebung, Ehrlichkeit“. 

 

Und damit schlägt sie auch gleich die Brücke zwischen Liebe und Vergebung: Vergebung ist ein Ausdruck unserer Liebesfähigkeit. Darauf möchte ich nun etwas näher eingehen.            Mehr lesen...  


Das innere Zuhause

Von Samarona Buunk

Was Spiritualität heute bedeuten kann

Wenn mich jemand fragt, was ich von Beruf bin, dann fällt es mir oft nicht leicht, zu erklären, was ich täglich mache. Vor allem, wenn ich es jemandem erklären soll, der mit dem, was meine Arbeit ausmacht, noch keine Erfahrung gemacht hat. Manchmal sage ich, dass ich Heilpraktiker für Psychotherapie sei – das ist sozusagen die offizielle Bezeichnung. Ich bin aber weder Heilpraktiker noch würde ich mich als Psychotherapeut beschreiben, obwohl ich einige Jahre Psychologie studiert und zahlreiche psychotherapeutische Verfahren gelernt habe und in meiner Arbeit anwende. Ich empfinde die Bezeichnung Psychotherapeut dennoch nicht als zutreffend. Was mir besser gefällt, ist, mich als Wegbegleiter zu bezeichnen, als Reisegefährte. Ich bin jemand, der andere ein Stück auf ihrem Lebensweg begleitet. Dass ich an einem Punkt meines Lebens dazu übergegangen bin, andere auf ihrem Weg zu begleiten, hat mit meinem eigenen Lebensweg zu tun.     Mehr lesen... 



Wieder fühlen lernen

Illustration: Gesine Grotian

Von Simone Klatt

Der Weg der Trans-formation mit Hilfe buddhistischer Psy-chologie und Medi-tation 

Wir leben in einer Zeit, in der scheinbar alles zu schnell geht. Vieles verändert sich im Äußeren, alles ist in stetem Wandel, und das Tempo scheint weiter zuzunehmen. Gleichzeitig erleben Menschen eine große Rastlosigkeit, innere Leere und sind immer irgendwie auf der Suche nach etwas. Nach sich selbst, nach einem besseren Leben, nach Glück, nach Partnern und vielem mehr. Dieses Suchen gab es natürlich schon zu allen Zeiten und gehört zur Natur des Menschen, aber was sich verstärkt hat, ist die Rastlosigkeit, Unruhe, das Getrieben-Sein und damit auch die Zunahme an psychischen Problemen und psychosomatischen Erkrankungen.      Mehr lesen...  


Pferdefutter

Von W.W. Lasko

Der Mullah, ein Prediger, kam in einen Saal, um zu sprechen. Der Saal war leer, bis auf einen jungen Stallmeister, der in der ersten Reihe saβ. Der Mullah überlegte sich: „Soll ich sprechen oder es lieber bleiben lassen?“ Schlieβlich fragte er den Stallmeister: „Es ist niemand auβer dir da, soll ich deiner Meinung nach sprechen oder nicht?“ Der Stallmeister antwortete: „Herr, ich bin ein einfacher Mann, davon verstehe ich nichts. Aber wenn ich in einen Stall komme und sehe, dass alle Pferde weggelaufen sind und nur ein einziges dageblieben ist, werde ich es trotzdem füttern.“ Der Mullah nahm sich das zu Herzen und begann seine Predigt. Er sprach über zwei Stunden lang. Danach fühlte er sich erleichtert und glücklich und wollte durch den Zuhörer bestätigt wissen, wie gut seine Rede war.

Er fragte: „Wie hat dir meine Predigt gefallen?“ Der Stallmeister antwortete: „Ich habe bereits gesagt, dass ich ein einfacher Mann bin und von so etwas nicht viel verstehe. Aber wenn ich in einen Stall komme und sehe, dass alle Pferde auβer einem weggelaufen sind, werde ich es trotzdem füttern. Ich würde ihm aber nicht das ganze Futter geben, das für alle Pferde gedacht ist.“            Mehr lesen... 



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Die nächste Ausgabe des Achtsamen Lebens erscheint Ende März 2019.

Anzeigenschluss ist am 20. Februar; Redaktionsschluss ist am 10. Februar.