Über den Umgang mit spirituellen Krisen

Viele Menschen kommen in der heutigen Zeit an ihre Grenzen, psychisch wie mental. Insbesondere auf spirituellen Pfaden lassen sich zuweilen Erfahrungen machen, die man nicht einordnen kann. In diesem Artikel beschreibt Dr. med. G. Rober, wie man solche spirituellen Erfahrungen gegenüber psychotischen Zustände einordnen kann:

                                                                                                                                                                                                                              Quelle: SEIN.de

Spirituelle Krisen – wie man sie erkennt und heilsam mit ihnen umgeht

Zu spirituellen Krisen kommt es, wenn die individuelle Fähigkeit eines Menschen überschritten wird, belastende äußere oder innere Reize zu integrieren. Die Symptome einer solchen Krise können wenige Minuten oder auch längere Zeit anhalten. Sie sind schwer von psychotischen Zuständen zu unterscheiden und machen oft sowohl die Betroffenen als auch die Begleiter hilflos. Dipl. med. G. Rober über die Merkmale und Auswirkungen dieser Zustände und den Umgang mit ihnen.

Der Begriff „Spirituelle Krise“ wurde in den achtziger Jahren von Stanislav Grof (LSD-Forscher und Begründer des holotropen Atmens) und seiner Frau Christina Grof (Lehrerin, Künstlerin, Psychotherapeutin) geprägt. Die Auslöser einer spirituellen Krise können sowohl Yoga, Meditation, Drogen, spezielle Atem- und andere bewusstseinserweiternde Praktiken als auch spontane Erlebnisse wie eine Nahtoderfahrung oder ein plötzliches Erwachen der „Kundalinienergie“ sein. Aber auch „normale“ Lebenskrisen wie der Verlust der Arbeit, des Lebenspartners, der Gesundheit, der Umgang mit Sterbenden und Ähnliches können sich zu einer spirituellen Krise ausweiten.

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