Kunst & Kultur


Frühjahr 2018


Der Zauber des Orients in der Rumiform

Foto © Anne-Elisabeth Seevers: Unermesslich - Illuminierte Kalligrafie nach einem Text von Deepak Chopra
Foto © Anne-Elisabeth Seevers: Unermesslich - Illuminierte Kalligrafie nach einem Text von Deepak Chopra

Von  Anne-Elisabeth Seevers

 

„Siehe, ich werde immer bei dir sein, bedeutet, wenn du nach Gott Ausschau hältst, ist Gott im Blick deiner Augen, im daran Denken, dass du schaust, dir näher als dein Selbst oder Dinge, die dir widerfahren sind.“ Diese Zeilen gehören zu einem Gedicht von Mevlana, hierzulande eher bekannt als Dschellaluddin Rumi, dem großen Sufi-Lehrer, Mystiker und Dichter aus dem 13. Jhd.

 

Sein Name Rumi ist abgeleitet von der Stadt Rum in Anatolien, das damals unter byzantinischer Herrschaft stand, wo er die meiste Zeit seines Lebens verbracht hat. Die Bezeichnung Rumi findet sich auch bei einem der am häufigsten verwendeten Grundelemente der islamischen Kunst, deren Werke mich ebenso tief berührt haben, wie die Gedichte Mevlanas. Die Rumiform umfasst eine Vielzahl verschiedener blattähnlicher Strukturen, die in den Werken die Tierwelt repräsentieren, meist in der Form stilisierter Flügel. Im osmanischen Raum wurden sie besonders von den Seldschukken häufig verwendet, die ebenfalls in Anatolien ansässig waren.

 

Kunsthistorisch werden diese Arbeiten der islamischen Kunst als Illuminationen bezeichnet, abgeleitet von den Vergoldungen und Verzierungen, die die Texte „beleuchten“. Diese Illuminationen bedeuten allerdings viel mehr als nur ein schmückendes Beiwerk zum Text: wohl geplante Geometrie, die Endlosigkeit der Linien und die ständig wiederkehrenden Tier- und Pflanzenmotive, eingebettet in ein harmonisches Ganzes, sind aus einer tiefen Symbolik heraus entstanden, die die Einheit von Himmel und Erde widerspiegelt.

 

Meine Liebe zum Malen und Zeichnen hat schon in der frühen Kindheit begonnen. Doch dann hatte ich noch eine weitere Neigung früh entwickelt, nämlich den Drang, heraus zu finden was das Leben ausmacht und was die Welt im Innersten zusammenhält. Diese Neigung hat mich zunächst durch eine naturwissenschaftliche Ausbildung und ein Studium geführt. Das war der analytische Weg.

 

Doch schließlich wurde mir klar, dass es hier für jede Antwort zehn neue Frage und letztlich keine Lösung gibt. Aber da ist noch ein anderer Weg, und der ist zutiefst individuell und subjektiv. Im Betrachten der alten Meisterwerke kann sich mehr Erkenntnis über das Universum entfalten, als in einer wissenschaftlichen Abhandlung. Und im Malen entfaltet sich noch eine weitere Dimension!

 

Diese Illuminationen sind ein Spiegel unserer Welt und unseres Lebens. Wir alle sind eingebettet in ein Netz aus Harmonie und Regelmäßigkeit. Rhythmen wie Herzschlag und Atmung durchströmen unser Inneres. Der Wechsel von Tag und Nacht, die Jahreszeiten, die noch größeren kosmischen Rhythmen umgeben und bewegen die Erde. Eine endlose Vielfalt von feinen Mustern durchzieht die ganze Natur, vom Aufbau der Kristalle über die Struktur der Pflanzen bis zur Ausformung der Landschaften. Wie viel nehmen wir im Alltag überhaupt davon wahr? Ist es vielleicht leichter das Alltägliche zu erkennen, wenn es ganz aus seinem Zusammenhang herausgenommen ist?

Foto © Anne-Elisabeth Seevers: Kreisförmiger Entwurf mit Rumi- und Hataymotiven
Foto © Anne-Elisabeth Seevers: Kreisförmiger Entwurf mit Rumi- und Hataymotiven

Zu Anne-Elisabeth Seevers: 

 

Die Begegnung mit Ilona Klautke, die in Istanbul bei Prof. Ünver und an der Malschule im Top Kapi-Palast studierte, bildete für mich vor etwa 25 Jahren den Einstieg in diese spezielle Kunstrichtung. Dazu kamen viele Reisen in die Türkei, unter anderem auch in das Atelier von Mehmet Gürsoy in Kütahya, nach Algerien zum „Festival d'Illumination et Miniature“ und noch zu einigen weiteren Orten. Seither gab es zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland, außerdem Malkurse und Workshops.

 

Aktuelle Arbeiten mit frei entwickelten Kalligraphien, zusammengestellt mit Textauszügen und Gedichten (natürlich von Mevlana, von Rilke, Kafka, Ouspenky u.v.a.), sind in dem Buch „Illuminationen und Miniaturen“ enthalten. Einen Einblick in das Buch gibt es auf der Webseite.

Zu beziehen ist es bei Anne-Elisabeth Seevers für 29 € + Porto oder in einigen Geschäften des Hamburger Buchhandels.

 

Siehe auch unter "Wortwelten".

 

Die nächste Ausstellung von Anne-Elisabeth Seevers ist zur Kulturellen Landpartie zu sehen: 

 

Vom 10. bis 21. Mai 2018 in Königshorst, im Yogahaus Ganesha, Remonteweg 3, 29462 Wustrow.

 

Anne-Elisabeth Seevers, Boldtstr. 18, 21039 Hamburg, Tel. 040.720 77 18

 

info@ornamentis.de , www.ornamentis.de  


Eine Stimme, die nicht verstummt

Ein Nachruf von Wolfgang Stroh

 

Pythagoras soll nach der Aussage seines Biografen Lamblichos als Einziger in der Lage gewesen sein,  die Harmonie der Sphären zu hören und, indem er seine Gesänge danach ausrichtete, Menschen von Depressionen zu heilen. Heutige Obertonsänger eifern Pythagoras nach, indem sie die Harmonie, die durch die geordnete Abfolge von Obertönen in ihrer Stimme mitschwingt, hörbar machen. Das Publikum ist gebannt vom Zauber der flötengleichen auf- und absteigenden Obertöne, die aus einem lang gehaltenen Grundton hervortreten.  Michael Vetter hat 1983 nach einer 13-jährigen Zeit als Zen-Mönch die Technik des Obertongesanges nach Deutschland gebracht und an eine "westliche" Schülerschaft weiter gegeben. Einer seiner prominentesten Schüler war der Bremer Komponist Reinhard Schimmelpfeng, der die Techniken Vetters mit den Ansprüchen der Avantgardemusik seines Lehrers Hans Otte verknüpfte. Daraus resultierte eine spezifische Art von Obertonmusik, die es Reinhard Schimmelpfeng ermöglichte, Abende solistisch zu füllen und Menschen zu faszinieren. 

 

Reinhard Schimmelpfengs Kunst geht über das hinaus, was deutschlandweit heute unter Obertongesang praktiziert wird. Das unkontrollierte Herumirren in den Obertönen  hat er ebenso abgelehnt wie Räucherstäbchen oder esoterische Zutaten. Und vielleicht gerade deshalb hat er vielen Menschen das gegeben, was sie suchten. Seine Konzerte haben allen, die auf der Suche nach neuen musikalischen Erfahrungen waren, etwas gebracht, sei es nun die Einkehr zur erfüllten Stille oder einfach einen ästhetischen Hochgenuss. So ist es kein Wunder, dass Reinhard Schimmelpfeng die unterschiedlichsten Musikerinnen und Musiker als Partnerinnen und Partner gewonnen hat: den Jazztrompeter Uli Beckerhoff, den Shakuhachi-Spieler Dieter Weische, die Kirchenmusikerin Sigrid  Leger oder den Elektroniker Wolfgang Martin Stroh. Insbesondere das MIDI-Planetarium wird den Leser/innen noch in Erinnerung sein, das seit 1992 regelmäßig an der Universität, im Naturkundemuseum, im Schlauen Haus oder im Hof Oberlethe, in der Weserburg und Olbers Planetarium aufgeführt worden ist.

 

Vielen Menschen ist Reinhard Schimmelpfeng als einfühlsamer Lehrer in Erinnerung. Gerne arbeitete er als Stimmbildner mit Chören, unterrichtete einzeln und in kleinen (auch instrumentalen) Gruppen. Sein Methode, interessierte Laien zum Hören und selbständigen Produzieren von Obertönen anzuregen, ist in ihrer Systematik einmalig. Sie hat auch Eingang in den Musikunterricht an allgemeinbildenden Schulen gefunden. Seit kurzem ist "Schimmelpfengs Obertonschule" auch als Playlist in Youtube kostenlos zu finden: https://youtu.be/WCKKr7bPJgQ. Eine ausführliche, wissenschaftlich fundierte und mit vielen Beispielen versehene Version dieser "Schule" gibt es auch als DVD.

 

Am 16. September 2017 ist Reinhard Schimmelpfeng gestorben. Man wird seine einprägsame Stimme nicht mehr live hören können. Auf der erwähnten DVD jedoch lebt seine Stimme gerade aufgrund der vielen Videos, die den Obertonmusiker in Aktion zeigen, weiter. Wer die DVD kostenlos als Erinnerung erhalten möchte, sollte sich auf der Internetseite http://www.musik-for.uni-oldenburg.de/obertonschule genauer erkundigen.


Winter 2018


Neu: Die Edition Lebenskunst - Von Peter Gerd Jaruschewski



Herbst 2017


Hermann Haindl: Leben - Kunst - Tarot

Erika Haindl, Antje Betken, Johannes Fiebig (Hrsg.)

Königsfurt Urania Vlg., 272 S., 59,90 € 

 

Hermann Haindl ist der Schöpfer des weltbekannten Haindl-Tarot, ein visionärer Künstler, dem zahlreiche Ehrungen zu Teil wurden, ein humanistischer Aktivist und ein geistreicher Erkunder von Anderswelten. „Wandelnde Wolke“ lautet sein Indianername.

 

Haindl, Jahrgang 1927, arbeitete für die Bühnen der Stadt Frankfurt am Main als Leiter der künstlerischen Werkstätten und Bühnenbildner. 1977 machte er sich selbständig, widmete sich dem freien Malen. Legendär ist das von ihm mit initiierte Versöhnungsfest, in dem Vertreter verschiedenster Religionen und Kulturen zusammen feierten.

 

Dieses Buch erzählt von einem langen, äußerst schöpferischen Leben, das geprägt war von Kunst, vom Willen, sich einzumischen, und von der Liebe zu allen Geschöpfen der Erde – kurz: Es erzählt von einem großartigen Lebens-Gesamtkunstwerk.

 

Zu Haindls 90. Geburtstag erscheint dieses Opus Magnum, das auf 272 großformatigen Seiten und mit über 500 Abbildungen Beiträge von Dieter Rexroth, Peter Lückemeyer, Rachel Pollack und vielen anderen präsentiert.

 

Das Buch enthält als Beilage eine handkolorierte, signierte Lithographie von Hermann Haindl.

 

 

»Ob ich wach bin oder schlafe – es kommen unweigerlich vergangene Ereignisse in Erinnerung. Es sind meine Hintergründe in der Malerei – wilde Farben und Formen,

die womöglich für andere Betrachtende chaotisch erscheinen, aber für mich realistische Details zeigen, die mein Gedächtnis aufbewahrt hat.«


"Ich interessierte mich nicht für das Wahrsagen mit den Karten. Mich faszinierte das System:

78 Symbolkarten, die jeden Bereich des menschlichen Lebens betreffen. Wir hatten von Günther  Cherubini den Crowley-Tarot kennengelernt, aber dessen Karten

lösten in mir  außer-ordentlich unangenehme Gefühle aus – ja, sie lösten in mir das Bedürfnis aus, meinen eigenen Tarot zu malen. Es wurde daraus ein intensiver Prozess..."


Erika und Hermann Haindl begannen, zusammen mit Antje Betken und Johannes Fiebig vom Königsfurt-Urania Verlag, Ende 2009 mit der Zusammenstellung des vorliegenden Werks.

 

Es brauchte mehr als sieben Jahre bis zur Vollendung. Mitten in diesem Prozess, im Sommer 2013, starb Hermann Haindl. Noch zu seinen Lebzeiten hat er diese Offset- Lithographie geschaffen und als Beilage für dieses Buch bestimmt.

  

Dieses Buch gilt der Erinnerung an ein intensives Künstlerleben: während der Arbeit für dieses Buch 

ist Hermann Haindl, der Maler des weltweit bekannten Haindl-Tarots, in der Morgenfrühe eines strahlend-schönen Tages, dem 16. August 2013, wenige Wochen vor dem 86. Geburtstag in seinem eigenen geliebten »Zuhause« gestorben.



Sommer 2017


Der Bärlapp - Lycopodium clavatum

Der Name Lycopodium clavatum - „Wolfsfüßchen“ - weist auf die Form seiner Blätter hin, die wie Tierfüße aussehen. Der Bärlapp ist eine der ganz alten Pflanzen in Europa. Schon vor 400 Millionen Jahren in der Carbonzeit gab es große baumartige Exemplare, wie man in Form von Versteinerungen aus dieser Epoche nachweisen konnte. Die großen Exemplare starben in Europa aus, heute sind die Bärlapp-Pflanzen kleine moosartige Waldbewohner. Sie haben keine Blüten, sondern vermehren sich durch Sporen. Diese haben besondere Eigenschaften.
Das Sporenpulver ist extrem fein und man kann pyrotechnische Effekte wie Blitze und Aufflammen eines Feuers damit erreichen. Die Sporen waren bei Feuerschluckern beliebt, die die vorher in den Mund genommenen Samen ausbliesen, dabei anzündeten und beeindruckende Stichflammen hervorzaubern konnten. Bitte nicht nachmachen!
Die Sporen sind so weich, dass sie feinste Erschütterungen wahrnehmen, und Erderschütterungen zum Beispiel auf einem Papier als Mandala-ähnliches Muster darstellen. Wegen der besonderen Effekte wurde der Bärlapp in früheren Zeiten für Rituale und schamanische Behandlungen genutzt.
Die Kräuterfrauen schätzten unter anderem seine wundheilenden Eigenschaften bei Hautinfektionen, Nabelentzündungen und Wunden. Sie behandelten auch Schwangere und suchten im Wald nach den kleinen Heilern. Das Wissen wurde mündlich weitergegeben und viele dieser Kenntnisse gingen durch die erbarmungslose Frauenverfolgung im Mittelalter verloren.
Geblieben sind unter anderem ein großes homöopathisches Mittel und gelegentliche naturheilkundliche Gaben bei entsprechender Sachkenntnis. Die wasserabweisenden Sporen verhindern bei handgemachten Heilmitteln ein Verkleben der einzelnen Pillen.
Der Bärlapp ist sehr alt, er kann viel erzählen und bleibt stets ein wenig rätselhaft. Er war unseren Vorfahren wichtig und hat vielleicht noch Dinosaurier gesehen. Heute ist er sehr klein, er beobachtet uns aber noch immer.


 

 

 

 

 

 

Aus dem Buch „Wild und heilsam -
Pflanzenträume in Bild und Wort“
Von Insa Hilbers & Roswitha von der Graefe
www.Einklang-Verlag.de , Zetel

Im Bärlappwald - Lycopodium

 

Dich gab es schon,
als Dinosaurier
die Erde einst bewohnten.
In Riesenwäldern halfst Du,
sie mit Schatten zu belohnen.
Sie waren groß und aßen viel,
und mussten plötzlich gehen.
Ein Meteor, der kam vorbei,
da war`s um sie geschehen.
Nur winzig kleine Wesen noch,
die haben dann gelebt,
als Dunkelheit und Aschestaub
sich langsam haben gelegt.
Aus diesen kleinen Tieren nun
entstanden dann auch wir.
Er hat bei allem zugesehen,
von dort bis jetzt und hier.
Und manch Geheimnis dieser Zeit
und manche Missetat.
Die Weisheit der Jahrtausende,
die hat er aufbewahrt.
Im Bärlappwald da gibt es noch
so manches alte Wesen.
Und schlummert man in seinem Grün,
im Traum sie Dir begegnen.
Er macht mit seinen Samen zart
manch wundersames Bild.
Und zeigt der Sterne Bahnen gar,
so wie sie wirklich sind.
Und wirft man Samen dann von ihm
am Abend in ein Feuer,
so zeigt er uns zum Dank dafür
ein wahres Sternenfeuer.
Er ist so alt und doch vertraut,
weil er so lang gelebt.
War wichtig für die weisen Frauen,
die die Kirche hat erlegt.
Und mit den weisen Kräuterfrauen,
die tausendfach verbrannt,
verschwand viel Kräuterwissen mit,
das uns sonst wär’ bekannt.
Der Bärlapp und der Weltengeist,
die sahen dies Verbrechen.
Ein Denkmal für die Kräuterfrauen
und Hebammen – vergessen ?
Die Menschheit gäb’ es sicher nicht,
hätten in dunklen Nächten,
wenn Frauen einst in Wehen lagen,
nicht Kräuterfrauen gesessen.
Und haben all ihr Pflanzenwissen
und all die Pflanzenkraft
zum Wohl der Menschheit eingesetzt
und Heilung mitgebracht.
Der Bärlapp spürte einst im Wald
noch ihre leisen Schritte.
Ihr Suchen nach dem rechten Kraut
und ihre Zaubersprüche.
Wenn ich im Wald den Bärlapp seh’,
So kommt es mir doch vor,
als flüstere er mir ganz, ganz leis
Geschichten in mein Ohr.



Frühling 2017


Für Menschen, die nicht mit ihrem Handy baden gehen...: aus "Das fliegende Kamel" von Paul Maar mit freundlicher Genehmigung des Verlags Friedrich Oetinger, Hamburg


Kunst & Kultur Herbst 2016


Gott mein Herz entgegenhalten

Die Erde
Hält ihr Glas der Sonne entgegen
Und Licht – Licht
Fließt ein.

Ein Vogel
Kommt und lässt sich nieder auf kristallenem Rand,
Und von meiner Waldhöhle aus höre ich Singen,

So eile ich denn zum äußersten Rand des Daseins,
Um mich mit meiner Seele in Liebe zu vereinen.

Ich halte Gott mein Herz entgegen,
Und Gnade fließt ein.

Ein smaragdener Vogel
Erhebt sich aus meinem Innern
Und sitzt nun
Auf dem Glas des Geliebten.

Jene dunkle Höhle habe ich für immer verlassen.
Mein Körper ist mit dem Seinen verschmolzen.

Ich breite meinen Flügel
Als Brücke zu deinen Füßen aus,

Damit du zu uns kommen
Und mitsingen kannst.



Aus: Daniel Ladinsky – Gedichte inspiriert von
Hafiz – Mein Herz im Spiegel Deiner Augen
Theseus Verlag

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